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Nach 35 Jahren Ältestes Gymnasium Kölns wird endlich saniert – ganze Schule muss umziehen

Henriette Reker und drei weitere Personen legen vor einem Gebäude einen Grundstein.

Die Grundsteinlegung: Oberbürgermeisterin Henriette Reker mit Polier Thomas Viethen (MBN GmbH), Schulleiterin Barbara Wachten und Architekt Klaus Allnoch von hmp Architekten Allnoch und Hütten GmbH (v.l.).

Das Dreikönigsgymnasium in Köln wird umgestaltet. OB Henriette Reker war zur Grundsteinlegung vor Ort.

Diese Maßnahme war überfällig: Das älteste Gymnasium der Stadt, das Dreikönigsgymnasium an der Escher Straße in Köln-Bilderstöckchen, wird endlich saniert. Das derzeitige Schulgebäude wurde vor 35 Jahren, im Jahr 1977, gebaut.

Am Montag (25. April) war Oberbürgermeisterin Henriette Reker an der Schule zu Gast, um auf dem Schul- und Baugrundstück den Grundstein für das neue Gebäude zu legen.

Köln: Ältestes Gymnasium der Stadt wird nach 35 Jahren saniert

Dabei wurde in den Rohbau eine Zeitkapsel in eine symbolische Mauer eingesetzt. Sie ist gefüllt mit einem Bauplan, Tagespresse, einem Satz Euromünzen, einem „Kölner Pfennig“, wie er im 10. Jahrhundert Zahlungsmittel war, sowie Beigaben der Schulgemeinde.

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Visualisierung: So soll es im Dreikönigsgymnasium in Köln mal aussehen.

So soll das Dreikönigsgymnasium von innen aussehen: Die Lernbereiche sollen offen gestaltet werden.

Der aktuelle Stand der Bauarbeiten: Das Gebäude wurde entkernt, die Fassade und das Dach zurückgebaut. Aktuell müssen am Rohbau allerdings statische Eingriffe vorgenommen werden, um einen neuen Aufzug und ein neues Treppenhaus errichten zu können. Erst dann kann mit den eigentlichen Bauarbeiten begonnen werden.

Köln: Dreikönigsgymnasium soll 2024 an angestammten Platz zurückkehren

Etwa Mitte des Jahres 2024 soll der Schulbetrieb des Dreikönigsgymnasiums an seinen angestammten Platz zurückkehren. Bis dahin muss die Schule geschlossen umziehen.

Allerdings war die Suche nach einem Ausweich-Standort extrem langwierig. 21 Monate suchte die Stadt nach einem geeigneten Standort, am Ende musste eine Ausnahmegenehmigung des Naturschutzbeirats die Lage retten.

Köln: Größtes Schulbau-Programm der Geschichte ist auf dem Weg

Die Lösung: Zeitlich befristet gilt eine Befreiung vom Landschaftsplan im Bürgerpark Nord, dort dürfen nun 12.000 der rund 25.500 Quadratmetern des Flurstücks vorübergehend für den Schulbetrieb genutzt werden.

Das Bauprojekt gehört zu dem ersten vom Rat der Stadt Köln beschlossenen „Maßnahmenpaket Schulbau“ mit 22 Bauvorhaben an elf Schulstandorten. Der Rat hatte das Programm 2017 beschlossen, zwischenzeitlich von 15 auf 22 Projekt erweitert und mittlerweile ein zweites Paket verabschiedet, das mit einem Volumen von 1,7 Milliarden Euro (50 Projekte an 24 Schulen) als das größte Schulbau-Programm in die Geschichte Kölns eingeht. (tw)

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