Ausgerechnet an Karneval versuchen Betrüger, mit falschen Tickets Geld zu machen.
Ausgerechnet an KarnevalKölner Kneipe warnt vor fiesem Betrug – Opfer: „Sah so seriös aus“

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Alexander Manek vom „Haus Unkelbach“ (Archivfoto)
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Der Preis für die Weiberfastnacht-Party in der Kölner Kult-Gastro „Haus Unkelbach“ sorgte 2025 noch für mächtig Wirbel. 111 Euro verlangt das „Unkelbach“ auf der Luxemburger Straße auch in dieser Session.
Ein All-You-Can-Drink-Angebot: Kölsch, Wein, Prosecco, Cola, Wasser, kleine Snacks sind im Preis enthalten. Der Preis scheint in diesem Jahr die Jecken vom Kauf der Karten nicht abzuhalten. „Der Termin an Weiberfastnacht ist ausverkauft“, bestätigt Wirt Alexander Manek auf Instagram.
Ticket-Betrug an Karneval: „Haus Unkelbach“ mit Warnung
Das Interesse an den Tickets ist so groß, dass Manek jetzt ein anderes Problem hat. Auf Instagram warnt er sogar! „Ein ausdrücklicher, wichtiger Hinweis“, heißt es in einem Post. „Bitte kauft keine Tickets von Privatpersonen online. Momentan machen sich Betrüger breit, die Online-Tickets anbieten und gefälschte Bestätigungen per Email verschicken“, warnt das „Unkelbach“. „Aber nach eurer Überweisung erhaltet ihr keine Tickets.“
„Bitte kauft auch keine überteuerten Karten auf Ebay oder anderen Plattformen. Es sind gefälschte Eintrittskarten erhältlich.“
Auch andere Kneipen in Köln, die kostenpflichtige Tickets anbieten, haben die Betrüger im Visier. Eine Betroffene, die ihren Namen nicht in der Zeitung lesen möchte, berichtet gegenüber EXPRESS.de. „Ich bin auf eine Ticketbörse auf Facebook reingefallen.“
„Das sah alles so seriös aus. Ich habe sogar ein Foto von einem Personalausweis zugeschickt bekommen. Dann hieß es, ich solle schon mal eine Anzahlung leisten, dann würde mir das Ticket zugeschickt. Ich zahlte dann via PayPal-Freunde-Funktion. Die Karte habe ich bis heute nicht erhalten. Das Geld ist wohl futsch!“, ist die Kölnerin gefrustet. Sie will den Fall noch bei der Polizei anzeigen.
Eine andere Frau, die Karneval in der Südstadt feiern wollte, wurde bei Instagram abgezockt. Sie hatte Tickets für 80 Euro gekauft. Geliefert wurde nichts.
Die Polizei kann bestätigen, dass die Freunde-Funktion bei Paypal häufig für Betrugsversuche ausgenutzt wird: Dann lieber zwei Euro mehr in die Hand nehmen, um über Paypal versichert zu sein.
Alexander Manek vom „Haus Unkelbach“ gibt seinen Gästen und Interessenten den Tipp, die eigene Ticketbörse zu nutzen. „Wir vom Haus Unkelbach sind bei Ticketswap gelistet: eine Plattform zum legalen Ticketkauf. Für beliebte und ausverkaufte Events der sicherste Weg, Tickets zu kaufen und zu verkaufen.“


