Die Kölsch-Band Kasalla wird 15 und Keyboarder „Ena“ legt ein Geständnis ab.
Nach 15 Jahren Kölsch-Band-GeschichteKasalla-Keyborder überrascht mit Karnevals-Aussage

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Die Kölner Band Kasalla spricht im Podcast „Trone und Konfetti“ unter anderem über die Gründungsjahre.

Kasalla, eine Band, die zum Kölner Karneval gehört, wie das Kölsch in der Kneipe. Zum 15-jährigen Bandjubiläum hat der Keyboarder ein kleines, aber feines Detail öffentlich gemacht.
René „Ena“ Schwiers war nie wirklich ein Karnevalist. Das dürfte viele Jecke überraschen.
15 Jahre Kasalla und einige Anekdoten
„Ich war nie vorher so der Karnevalist – ich darf das jetzt hier auch öffentlich bekunden nach 15 Jahren“, gesteht „Ena“. Inzwischen hat sich seine Einstellung zum Karneval natürlich komplett geändert.
Kasalla feiern in diesem Jahr ihr 15-jähriges Bestehen – und starteten dazu die Podcast-Reihe „Trone und Konfetti“. In der ersten Folge sitzen Gitarrist und Songwriter Florian „Flo“ Peil, Frontmann Bastian „Basti“ Campmann und eben „Ena“ zusammen. Und packen aus, wie das alles wirklich angefangen hat.
Die Geburtsstunde der Band war denkbar unspektakulär. „Flo“ fragte „Ena“, ob er Bock hätte, mitzumachen. „Enas“ innere Kosten-Nutzen-Abwägung: „Wenn der ‚Flo‘ fragt, habe ich Bock drauf, erstmal eine Kiste Bier irgendwie leerzuproben.“ Seit sie 14 waren, hatten die beiden schon zusammen Musik gemacht, in verschiedensten Projekten.
Was heute kaum jemand weiß: Zuerst sollte Kasalla den Bandnamen Drachenfels bekommen. Zwei bis drei Jahre lang war das der interne Arbeitstitel – „Flo“ fand sogar noch einen Ordner mit diesem Namen auf einer alten Laptop-Sicherungskopie.
Die Idee dahinter: Der Kölner Dom wurde aus Steinen vom Drachenfels gebaut. Klang eigentlich gar nicht so schlecht. Bis „Ena“ feststellte: „Das klingt aber so ein bisschen wie eine Mittelalterband.“
Kurios auch die Geschichte über das „kölsche Nippelgate“ im ZDF. Kasalla trat zum ersten Mal im ZDF-Fernsehgarten auf. „Flo“ trug dabei ein T-Shirt – ausgerechnet mit einem Loch unter dem Arm. Alle konnten es sehen.
Dieser Auftritt war auch das allererste Treffen mit ihrem neuen Schlagzeuger Nils – er war so kurzfristig eingesprungen, dass er noch im Auto auf dem Weg nach Mainz die Songs geübt hatte.
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