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Kölner JubiläumszochTeilnehmer mit scharfer Kritik: „Lächerlich und albern“

Ein Teilnehmer des Kölner Geisterzuges äußert scharfe Kritik an der AWB. Eine Sprecherin verteidigt das Müllkonzept.

Der Kölner Geisterzug fand am Samstag (7. Februar) statt und feierte sein 35-jähriges Jubiläum.

Ein Teilnehmer meldete sich jetzt bei EXPRESS.de und äußert scharfe Kritik am Müllkonzept der AWB: „Was ich da gesehen habe, war einfach unglaublich. Ca. 15 Kehrwagen und ein Streufahrzeug, dazu etwa 20 Kehrmännchen für einen Zug ohne Wurfmaterial.“

„Das Aufgebot hätte für den Rosenmontagszug gereicht“

„Nacht- und Wochenendzuschlag für Fahrer und Arbeiter, dazu die Kosten für Fahrzeuge. Das Aufgebot hätte für den Rosenmontagszug gereicht. Einfach lächerlich und albern. In fast jedem Viertel gibt es die ekelhaftesten Ecken voller Müll, aber beim Geisterzug muss die Stadt Köln natürlich Stärke zeigen“, ergänzt der Teilnehmer.

EXPRESS.de hakte bei der AWB nach. Eine Sprecherin erklärt: „Unsere Einsatzplanung – nicht nur für den Geisterzug – orientiert sich grundsätzlich an den Erfahrungen der Vorjahre. Beim Geisterzug ist der Reinigungsaufwand allerdings nur schwer im Voraus einzuschätzen, da die Streckenführung jedes Jahr variiert und auch die Anzahl der Teilnehmenden nicht planbar ist.“

„In diesem Jahr hat erstmals die Pilot-Aktion ‚Fläschbäck – zurück in den Kreislauf‘ stattgefunden, bei der Alt- und Pfandglas separat gesammelt wurde. Dabei wurden schätzungsweise 5000 bis 6000 Flaschen eingesammelt. Diese Maßnahme hat den Reinigungsaufwand für uns spürbar reduziert. Sollte der Pilot in den Regelbetrieb übergehen, wird dies in den kommenden Jahren sicher auch Einfluss auf unsere Einsatzplanung haben.“

Der Geisterzug zog in diesem Jahr durch den Stadtteil Nippes und stand unter dem Motto: „Allerhühste Zick för en andere Wunnungspolitik – mer könne nit all em Dom schlofe!“ Ein Protest gegen den Wohnungsmangel in Köln.

Ingrid Kühne steht ergriffen auf der Bühne im Theater am Tanzbrunnen.

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