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Kot, Drogenspritzen, AggressivitätHier wird es für AWB-Teams heftig

Erdhäufchen verteilen sich auf einem Gehweg vor Garageneinfahrten.

Auf der Spinnmühlengasse haben Anwohnende Kot-Haufen mit Erde kaschiert.

Menschlicher Kot, benutzte Drogenspritzen, aggressive Junkies: Die AWB-Teams werden an mehreren Orten in Köln mit besonders krassen Bedingungen konfrontiert. 

Menschen, die mitten auf dem Gehweg ihr großes Geschäft erledigen: Der Bericht von Leserreporterin Steffi K. über „Junkie-Kot“ auf der Spinnmühlengasse schockierte. Unfassbar auch: Die AWB kann dort nicht uneingeschränkt sauber machen, weil es wiederholt zu gefährlichen Situationen für die Mitarbeitenden gekommen ist.

Die Gasse liegt keine 200 Meter vom Drogenhotspot Neumarkt entfernt – und ist nicht der einzige Ort in Köln, wo die AWB für die Sicherheit ihrer Teams sorgen muss.

„Die Arbeitsbedingungen in der Stadt sind sehr unterschiedlich“, erklärt AWB-Sprecher Jörg Daniel auf EXPRESS.de-Nachfrage. „Dabei kann es in einzelnen Bereichen zu herausfordernden Situationen kommen, insbesondere dort, wo sich vermehrt Menschen in besonderen persönlichen Lebenslagen aufhalten, etwa im Zusammenhang mit Rauschmittelkonsum oder Obdachlosigkeit.“

Die Mitarbeitenden würden sich auch in solchen Situationen bemühen, ihren Aufgaben bestmöglich nachzukommen. „Gleichzeitig behalten wird als Unternehmen ihre Sicherheit stets im Blick“, so Daniel. Zu diesen Einsatzorten gehören laut dem AWB-Sprecher unter anderem der Chlodwigplatz, der Ebertplatz, der Josef-Haubrich-Hof sowie der Bahnhofsvorplatz und dessen Umfeld.

AWB: potenziell gefährliche Situationen auch in öffentlichen Toilettenanlagen

„In den Wintermonaten beobachten wir zudem, dass unsere öffentlichen Toilettenanlagen stadtweit als Schutz vor Kälte genutzt werden. Für unsere Mitarbeitenden kann dies zu unangenehmen oder auch potenziell gefährlichen Situationen führen insbesondere dann, wenn Menschen aggressiv auftreten oder beispielsweise Drogenutensilien oder öffentlich benutzte Spritzen vorgefunden werden“, schildert Jörg Daniel.

Welche gefährlichen Situationen habt ihr in Köln erlebt? Meldet euch bei uns! Schnell und einfach in der EXPRESS-App – entweder via iPhone oder Android.

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Er stellt klar, dass es sich um vereinzelte Vorkommnisse handelt. Auch würde an stark frequentierten Orten wie dem Bahnhofsvorplatz die dortige hohe Präsenz von Polizei und Ordnungsamt häufig zu einer schnellen Deeskalation beitragen.

„Die AWB Köln steht hierzu in einem kontinuierlichen Austausch mit der Stadt, den Ordnungsbehörden sowie sozialen Einrichtungen“, klärt der Sprecher. „Darüber hinaus schulen wird unsere Mitarbeitenden fortlaufend, um sie bestmöglich auf entsprechende Situationen vorzubereiten, ihre Sicherheit zu gewährleisten und unsere Aufgaben weiterhin in angemessenem Umfang erfüllen zu können.“ 

Marc Metzger beim Auftritt in der Bütt.

Jecke Ecke

Bei den Roten Funken wird schmutzige Wäsche gewaschen