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Für Einsatz um die Schull- un VeedelszöchKölner in Düsseldorf ausgezeichnet – „hält die Tradition lebendig“

Hendrik Wüst überreicht den Verdienstorden an Bernhard Conin.

Copyright: Privat

Bernhard Conin (r.) erhielt von NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen.

Ministerpräsident Hendrik Wüst hat 16 Persönlichkeiten für ihre herausragenden Leistungen für das Land und seine Menschen ausgezeichnet. Eine Ehrung erhielt auch Bernhard Conin.

Anlässlich des 80. Landesgeburtstags hat NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst am Montag (24. August 2026) in der Staatskanzlei 16 Persönlichkeiten mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet.

Ein Orden ging dabei unter anderem an Bernhard Conin (72). Wüst würdigte damit dessen jahrzehntelanges Engagement für Köln und das kölnische Brauchtum.

Hendrik Wüst hat 16 Persönlichkeiten in der Staatskanzlei geehrt

„Köln ist eine bunte und eine besonders lebendige Stadt, eine Stadt, in der Menschen zusammenkommen. Sie tun das aus ganz vielen Anlässen. Der bekannteste, der bunteste, der größte Anlass dafür ist sicherlich der Karneval – mit ganz, ganz vielen tollen Veranstaltungen und Traditionen“, sagte Wüst.

„Damit das alles in Köln möglich ist, lebt und weiterlebt, braucht es Menschen, die sich dafür in dieser Stadt engagieren. Bernhard Conin ist so jemand. In seiner Zeit als Koelncongress-Geschäftsführer hat er Köln zu einem bedeutenden Kongress- und Veranstaltungsstandort gemacht – in Deutschland, aber auch darüber hinaus. Aber das Engagement hörte da eben nicht auf. Es ging weit darüber hinaus.“

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Seit 1996 engagiert sich Conin für die Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums. Besonders die Schull- un Veedelszöch und deren Zukunftssicherung liegen ihm am Herzen. „Da steckt viel Arbeit drin“, lobte der Ministerpräsident. „Das kommt ganz vielen Menschen zugute: Kindern und Jugendlichen, die begeistert werden für das Brauchtum und den Zugang zum Karneval finden. Aber es kommt auch den Veedeln zugute, die in Köln eigene kleine Gemeinschaften bilden.“

Der Landesverdienstorden Nordrhein-Westfalen liegt auf einem Tisch.

Copyright: Oliver Berg/dpa

Der Landesverdienstorden Nordrhein-Westfalen wurde an 16 Persönlichkeiten verliehen.

Mit neuen Formaten wie dem „Daach der kölschen Sproch“ zeigt er zugleich, wie Tradition lebendig bleibt und Menschen verbindet. Dieser steigt in diesem Jahr zum dritten Mal und ist damit Brauchtum. Auch das Weihnachtssingen im Kölner Rathaus gehört zu den Ideen, die Conin hatte und dann in die Tat umgesetzt hat.

„Lieber Bernhard, du bewahrst das rheinische Brauchtum und du entwickelst es immer weiter. Das zeigt auch, dass Tradition nicht statisch ist, dass man sie immer wieder weiterentwickeln muss“, sagte Wüst. „Ein außergewöhnliches Engagement mit ganz, ganz viel Liebe zu deiner Heimat.“

Veronica Ferres nimmt von Hendrik Wüst den Landesverdienstorden entgegen.

Copyright: Oliver Berg/dpa

Veronica Ferres erhielt ebenfalls den Landesverdienstorden von Hendrik Wüst.

Auch die Schauspielerin Veronica Ferres wurde ausgezeichnet. Die aus Solingen stammende 61-Jährige habe als Schauspielerin den deutschen Film geprägt und Nordrhein-Westfalen als Kulturstandort international vertreten. Ihre Bekanntheit habe sie dafür genutzt, um die Aufmerksamkeit der Gesellschaft auf wichtige Themen wie Frauenrechte zu lenken. Zudem engagiere sich Ferres seit vielen Jahren für benachteiligte und schwerkranke Kinder.

Schließlich gehörte auch Autor und Comiczeichner Ralf König zu den geehrten Persönlichkeiten. Er habe mit seinen gesellschaftskritischen Cartoons Debatten über Sexualität, Religion, Politik und Rollenbilder angestoßen.

Ralf König nimmt von Hendrik Wüst den Landesverdienstorden entgegen.

Copyright: Oliver Berg/dpa

Auch Comiczeichner Ralf König (r.) gehörte zu den Geehrten.

Wüst ehrte auch den früheren SPD-Bundesvorsitzenden, Vizekanzler sowie Bundes- und Landesminister Franz Müntefering. „Er ist ein Menschenfreund mit dem Herz am rechten Fleck.“

Weitere Preisträger waren unter anderem der frühere Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Thomas Sternberg, der Präsident des Comitees Düsseldorfer Carneval, Lothar Hörning, und die ehemalige Grünen-Landtagsfraktionschefin Monika Düker.

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