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11.11. in Köln Stadt zieht Vergleich mit FC-Spiel im Rhein-Energie-Stadion

Das Rhein-Energie-Stadion aus Sicht einer Drohne.

In das Rhein-Energie-Stadion, hier eine Aufnahme von Oktober 2021, passen 50.000 Menschen. So viele feierten auch nach Schätzungen der Kommune am 11.11. in Köln.

Die Bilder von der Zülpicher Straße mit Tausenden Feiernden haben für teils heftige Kritik gesorgt. Ein Sprecher der Stadt Köln zog jetzt einen Vergleich zum Rhein-Energie-Stadion.

Köln. Nach Schätzungen der Stadt Köln haben am 11.11. in den abgesperrten Feierzonen der Altstadt und in der Zülpicher Straße insgesamt etwa 50.000 Menschen gefeiert.

Darin eingeschlossen seien die Außenbereiche und die Gastronomie in den Zonen, sagte am Freitag ein Sprecher der Stadt. „Das ist ein Rhein-Energie-Stadion“, erläuterte er mit Blick auf die Kapazität des Kölner Fußballstadions. „Im Rhein-Energie-Stadion ist 2G, und wir hatten auch 2G.“

Stadt Köln: 50.000 Menschen in den Feierzonen Altstadt und Uni-Viertel

Bilder und Videos von der dicht bevölkerten Zülpicher Straße während der Karnevalsfeiern zum 11.11. hatten am Donnerstag in den sozialen Netzwerken heftige Kritik ausgelöst.

Alles zum Thema Henriette Reker

Es sei unverantwortlich, trotz der hohen Corona-Inzidenzen derart eng beieinander zu feiern, war der Vorwurf. Oberbürgermeisterin Henriette Reker (64, parteilos) hatte die Regelungen jedoch mit dem Hinweis verteidigt, dass nur Geimpfte und Genesene zugelassen worden seien.

„Entscheidung nicht leicht gemacht“ Henriette Reker über den 11.11. in Köln

Zu generellen Entscheidung, den Karneval in Köln unter Auflagen zuzulassen, erklärte die Oberbürgermeisterin am Freitag (12. November): „Wir haben uns die Entscheidung zum 11.11. nicht leichtgemacht. Genau wie die Veranstalter und vielen Gastronomen, die sich viele Gedanken gemacht haben, ob sie öffnen und eine Veranstaltung durchführen.“

Die Situation sei eine andere gewesen als noch vor einem Jahr, inzwischen hätten sich viele impfen lassen oder seien genesen. Reker: „Den Menschen wurde immer versprochen, dass wenn sie geimpft sind, bekommen sie Schritt für Schritt ihr normales Leben zurück. Dazu gehört es eben auch, das Brauchtum in Köln zu feiern. Wenn wir auch Geimpften und Genesenen das Feiern verbieten würden, hätte das negative Auswirkungen auf die Akzeptanz der Impfkampagne.“

Die Stadt Köln müsse, so Henriette Reker, die Rahmenbedingungen setzen, entscheiden, ob man feiern gehe, müsse jeder Mensch selbst entscheiden. (dpa/smo)

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