Köln und sein Müllproblem: Rainer H. schildert jetzt die Situation an einem beliebten Kölner See.
„Jedes Jahr das gleiche Spiel“Kölner befürchtet Schlimmes für beliebten See

Copyright: Leserreporter Rainer H.
Müllchaos am Escher See: Laut Leserreporter Rainer H. ist es jedes Jahr das gleiche Spiel.
„Wieder ein schöner Tag am Escher See, die Sonne strahlt, die Natur blüht...“, so beginnt EXPRESS.de-Leserreporter Rainer H. seine Schilderungen vom Pfingstwochenende. Dann kommt er zu den üblen Fakten. „...und die Müllberge am See werden immer größer“, beklagt er.
Es sei jedes Jahr das gleiche Spiel dort. „Die Temperaturen steigen, die Menschen suchen Abkühlung am Escher See, an sich nichts Verwerfliches“, so Rainer H. Doch Anwohner und Spaziergänger würde es ekeln, was dort an Müll zurückgelassen werde.
Müllchaos am Escher See – „Hier wird es auch zu einem Hotspot“
„Was stimmt im System nicht?“, fragt der Kölner, der auch Kontrollen vermisst. „Köln kämpft mit einem Müllproblem und hier wird es auch, wie überall, zu einem Hotspot.“
„Und täglich grüßt das Murmeltier“, zitiert er und schildert: „Die ersten warmen Tage und der Müll wird einfach in der Gegend verteilt.“ Es sei „einfach traurig zu sehen, dass die Personen, die eigentlich unerlaubt am See baden und grillen, den Müll nicht mitnehmen können.“
Der Leserreporter beobachtete offenbar auch eine äußerst gefährliche Situation. Jugendliche hätten mit Feuer gespielt, woraufhin Büsche und totes Holz Feuer gefangen hätten. „Glücklicherweise waren Mitglieder der Freiwilligen Jugend-Feuerwehr da, die geistesgegenwärtig ihre Löschgruppe informierten, die auch direkt kam und die Verantwortlichen zurechtwies.“
Das Thema Müll bewegt viele Kölnerinnen und Kölner. „Wir waren alle bemüht, unseren Müll nicht irgendwo liegen zu lassen…“, erklärt Leserreporterin Nicole O. und schickt Fotos von Anfang Mai von überquellenden Mülleimern in der Altstadt. Viele hatten daher Pizzakartons und leere Getränkeflaschen vor die Mülleimer geworfen.

Copyright: Leserreporterin Nicole O.
Da passt nichts mehr rein.
Laut Leserreporter Volker W. bekomme man den ganzen „unnötigen“ Müll nur in den Griff, wenn hohe Gebühren auf die Verpackungen erhoben werden. „Früher sind die Leute zum Verzehr von Speisen und Getränken ins Lokal gegangen und alles war gut! Jetzt hat sich eine ‚Un-Kultur‘ entwickelt mit Wegbier, Coffee-to-go und Fast-Food-Verpackungen“, meint er.
Es läge nicht an der AWB und den Papierkörben, sagt W. „Der Kölner produziert einfach zu viel unnötigen Verpackungsmüll. Back to the roots! Rein in die Lokale...“ (iri)
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