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Großbrand bei der „Wilden Horde“Als Feuer ausbrach, spielten dort Kinder Basketball

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Das Großfeuer im Bickendorfer Gewerbegebiet, das unter anderem das Hauptquartier der Wilden Horde zerstört hat, hat auch die Halle der Basketballer der Kölner RheinStars in Mitleidenschaft gezogen.

Marketingdirektor Jens Koralewski spricht gegenüber EXPRESS.de von einem niedrigen fünfstelligen Schadensbetrag. Die Sporthalle an der Wilhelm-Mauser-Straße grenzt direkt an den Gewerbekomplex, der in Brand geraten war. Die Flammen hatten rasend schnell um sich gegriffen.

Bei den Löscharbeiten durch die Feuerwehr war das Dach auf vier Metern Breite aufgeschnitten worden, um nach eventuellen Glutnestern zu schauen. Auch die Dachrinne kam beim Feuerwehreinsatz zu Schaden. Diese muss laut Koralewski auf einer Länge von 6 Metern erneuert werden. Zudem hat Löschwasser das Parkett der Halle beschädigt.  

Rauch drang in die Sporthalle – das Gebäude wurde evakuiert

Durch das Feuer war es zudem am Unglückstag zu einer heiklen Situation gekommen.

Zum Zeitpunkt der Brandentstehung fand in der Halle eine Sportveranstaltung für U8- beziehungsweise U10-Kinder statt. Jens Koralewski zu EXPRESS.de: „Es gelangte Rauch in die Halle, alle  mussten raus. Es ist aber alles ruhig verlaufen und niemand kam zu Schaden.“

Die Halle der RheinStars (hinten) grenzt an das Hauptquartier der „Wilden Horde“. Eine Person ist bei einer Begehung zu sehen.

Copyright: Ayhan Demirci

Die Halle der RheinStars (hinten) grenzt an das Hauptquartier der „Wilden Horde“. Eine Person ist bei einer Begehung zu sehen.

In der Halle sei weiterhin etwas Brandgeruch, Messungen hätten aber ergeben, dass alles okay ist. Seit dem Sonntag laufe der Betrieb normal weiter. „Wir haben noch Glück gehabt“, sagt Koralewski. Der Einsatz der Feuerwehr verhinderte Schlimmeres.

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