Flughafen Köln/Bonn Zoll macht Mega-Fund – Verkaufserlös wäre in die Milliarden gegangen

Eine große Menge Cannabissamen in einem schwarzen Müllsack.

Der Kölner Zoll stellte Ende Mai 2021 am Flughafen Köln/Bonn insgesamt mehr als 2,3 Millionen Cannabissamen sicher.

In Müllsäcken sollte eine riesige Menge Cannabissamen geschmuggelt werden. Dank Kölner Zöllner kamen sie nicht an ihrem Ziel an.

Köln. Dem Hauptzollamt Köln ist ein Schlag gegen den internationalen Rauchgiftschmuggel gelungen. Wie Pressesprecher Jens Ahland am Dienstag (31. August) bekanntgab, stellten Zöllner bei einer Frachtkontrolle am Köln/Bonner Flughafen eine enorme Menge Cannabissamen sicher.

„Noch nie hat der deutsche Zoll Cannabissamen in dieser Größenordnung gefunden“, erklärt Ahland. Die Sendung aus vier Paketen mit einem Gesamtgewicht von fast 50 Kilo seien in der Nacht des 30. Mai 2021 auf ihrem Weg aus den USA nach Litauen kontrolliert worden. 

In vier schwarzen Transportboxen befinden sich schwarze Müllsäcke mit den Cannabissamen.

Die Cannabissamen, die am 30. Mai 2021 am Flughafen Köln/Bonn sichergestellt wurden, waren in vier Transportboxen verpackt.

Kölner Zoll stellt mehr als 2,3 Millionen Cannabissamen sicher

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Laut Ahland handelte es sich um insgesamt mehr als 2,3 Millionen Samen. „Sie waren ohne Tarnung in großen Plastiksäcken und Transportboxen verpackt.“ Laut des Zollsprechers hätte mit der Menge eine Fläche von knapp 336 Fußballfeldern bepflanzt werden können. 

„Bei einem zurückhaltend gerechneten möglichen Durchschnittsertrag von 100 Gramm pro Cannabispflanze hätte die Gesamtmenge Marihuana bei rund 230 Tonnen gelegen“, erklärt Jens Ahland. Der geschätzte Straßenverkaufswert dieser Mega-Ernte hätte bei insgesamt mehr als 2,3 Milliarden Euro gelegen. 

Fund von Cannabissamen: Kölner Zoll bereits im März und Mai erfolgreich

Bereits Anfang Mai gelang dem Kölner Zoll ein Großaufgriff von 147.000 Cannabissamen in Frachtsendungen am Flughafen Köln/Bonn. Im März waren den Fahnder bei Kontrollen des Postverkehrs aus den Niederlanden mehr als 5800 Briefsendungen mit insgesamt knapp 70.000 Drogensamen ins Netz gegangen.

„Aus ermittlungstaktischen Gründen konnte der aktuelle Aufgriff erst jetzt veröffentlicht werden“, so Jens Ahland vom Kölner Hauptzollamt. Die Ermittlungen werden vom Zollfahndungsamt Essen geführt. (iri)

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