Ein Mann war in einem als Krankenfahrstuhl getarnten Auto ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs.
Fiese Masche in KölnPolizei stoppt falschen Krankenfahrstuhl

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Polizei stoppt falschen Krankenfahrstuhl. (Symbolfoto)
Polizistinnen und Polizisten haben am Mittwochvormittag (4. Februar) in der Kölner Altstadt-Nord einen dreisten Betrugsversuch aufgedeckt. Gegen 10.00 Uhr stoppten sie auf der Tunisstraße einen Seat Ibiza, der mit einem Versicherungskennzeichen und „25“-Aufklebern als langsames Fahrzeug getarnt war.
Der Fahrer (38) legte nur eine Mofa-Prüfbescheinigung vor und behauptete, er habe den Wagen online in Mecklenburg-Vorpommern gekauft. Der Verkäufer habe ihm versichert, das Auto sei ein auf 25 km/h gedrosselter Krankenfahrstuhl und fahrerlaubnisfrei.
Der Schwindel flog schnell auf
Den erfahrenen Beamtinnen und Beamten kam die Sache jedoch verdächtig vor. Eine Überprüfung ergab: Mit 985 kg war der Seat viel zu schwer für einen echten Krankenfahrstuhl. Zudem waren die Fahrzeugpapiere offensichtlich gefälscht. Zwar war eine Drosselung im Jahr 2000 vermerkt, aber Stempel mit der Aufschrift „Sonder-Kfz Krankenfahrstuhl“ waren nachträglich aufgebracht und in den offiziellen Akten nicht existent.
Für den 38-Jährigen hat die Fahrt nun ein Nachspiel. Gegen ihn wird wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verstößen gegen das Kraftfahrzeugsteuergesetz ermittelt. Die Polizei erstattete zudem Anzeige wegen Urkundenfälschung gegen Unbekannt, um den ursprünglichen Verkäufer ausfindig zu machen.
Polizei warnt vor Betrugsmasche
Die Kölner Polizei warnt in diesem Zusammenhang eindrücklich vor dem Kauf solcher umdeklarierter Autos. Echte fahrerlaubnisfreie Krankenfahrstühle sind speziell für körperlich behinderte Personen gebaut, wiegen maximal 300 kg und haben meist nur einen Sitz. Ein normaler Pkw erfüllt diese Bedingungen niemals. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

