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Rewe in bester LageBetreiber frustriert: Er droht sogar mit Schließung in Köln

Im Oktober 2024 feierte Rewe-Richrath zehnjähriges Bestehen in den Opernpassagen. Nun droht der Betreiber mit der Aufgabe des Standortes.

Im Oktober 2024 feierte Rewe-Richrath zehnjähriges Bestehen in den Opernpassagen. Nun droht der Betreiber mit der Aufgabe des Standortes.

Aktualisiert

Der Betreiber der Rewe-Richrath-Filiale in der Kölner Innenstadt ist frustriert und droht sogar mit der Aufgabe des Standortes in der City.

Die Rewe-Richrath-Filiale in der Kölner Innenstadt gibt es schon seit 2014! Doch nach zwölf Jahren droht der Betreiber tatsächlich mit der Schließung des Standortes.

Rewe-Händler Lutz Richrath ist verzweifelt. Ohne Sicherheitsdienst könne er die Filiale in der Opern-Passage im Karree Breite Straße/Neue Langgasse/Glockengasse nicht mehr betreiben.

Kölner Rewe in der Innenstadt – Inhaber denkt über Aufgabe nach

Neben der nervenden Opernbaustelle, sorgt nun ein viel größeres Problem für Ärger: die offene Drogenszene!

Richrath zieht sogar in Erwägung, den Mietvertrag nicht zu verlängern. Stattdessen überlegt er, einen neuen Standort am Stadtrand zu eröffnen.

Im Fachjournal „Lebensmittel Praxis“ spricht Richrath unter anderem das „Stadtbild“ an. „Die Probleme sind wirklich sehr deutlich – und sie sind eher gewachsen“, bestätigte er zudem gegenüber der „Kölnischen Rundschau“.

Unter anderem geht es um die Drogenszene am Neumarkt. Aufgrund stärkerer Kontrollen suchen sich die Dealer und Abhängigen andere Orte – so auch die Umgebung der U-Bahn-Station „Appellhofplatz“. Und genau dort befindet sich der Rewe-Markt.

Zwar wollen die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) ab April die Haltestelle nachts dichtmachen, ob das die Situation beruhigt – unklar.

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Ohne einen Sicherheitsdienst könne er die Filiale nicht mehr betreiben, so Inhaber Richrath. Grund seien vermehrte Ladendiebstähle. „Die Kundentoiletten muss ich schließen, weil die Süchtigen sich dort ansonsten ihren Schuss setzen“, erklärt er.

Richrath sitzt zudem im Aufsichtsrat der Rewe-Gruppe und empfängt regelmäßig Gäste aus dem In- und Ausland in Köln. Doch mittlerweile schäme er sich für die Zustände in der Stadt. Damit meint er nicht nur das Drogenproblem. Die Gewaltbereitschaft habe zugenommen und die Zahl der Obdachlosen habe sich vervielfacht. Zudem gebe es immer mehr Leerstand in der Innenstadt.

Wie es nun mit der Rewe-Institution in der Opern-Passage weitergeht, bleibt abzuwarten.

Die Brüder Lutz und Peter Richrath betreiben insgesamt 16 Rewe-Filialen in der Region. Drei davon befinden sich in Köln. (mt)

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