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Wetter-Wende in NRWVatertag in Köln – Experten mit deutlicher Warnung

Regen und Wolken. Mann mit Schirm.

Copyright: Martin Gerten/dpa

Köln und die Region müssen sich auch Regen und Wolken einstellen. (Symbolbild)

Aktualisiert:

Erst Frühlings-Gefühle, jetzt die eiskalte Frost-Peitsche: An Christi Himmelfahrt soll es ungemütlich werden!

Mitten im Mai plötzlich Winter! Schnee in der Eifel und fiese Aussichten für den Vatertag in Köln. Die Eisheiligen schlagen mit voller Wucht zu.

Was für ein Anblick am Dienstagmorgen! Wer auf die Webcams am Weißen Stein bei Udenbreth oder am Kahlen Asten schaute, traute seinen Augen kaum: Alles weiß! Eine durchgehende Schneedecke mitten im Mai.

Schnee mitten im Mai: Kein Rekord, aber trotzdem irre

Der WDR meldete, dass die Wetterstation am Kahlen Asten um 8.00 Uhr morgens frostige -0,4 Grad und vier Zentimeter Neuschnee registrierte. Ein kurzer Schock, denn schon am Nachmittag sollen die Temperaturen in den Hochlagen wieder auf bis zu 4 Grad klettern.

Schnee mitten im Mai ist bei uns zwar selten, aber nicht unmöglich. Statistisch gesehen gab es das in den letzten 30 Jahren nur siebenmal. Zuletzt sorgte ein Winter-Comeback 2019 für staunende Gesichter, als in Schleiden sogar elf Zentimeter gemessen wurden. Doch das ist noch gar nichts: Am 1. Mai 1970 türmten sich am Kahlen Asten unglaubliche 45 Zentimeter Schnee auf!

Vatertag in Köln? Besser mit Regenjacke!

Und was bedeutet das für den Vatertag in Köln und der Region? Schlechte Nachrichten für alle, die eine Bollerwagentour am Donnerstag (14. Mai) geplant haben. Sowohl „WetterOnline“ als auch die Wetterredaktion des WDR raten: Packt die Regenjacke ein! Die Prognosen sehen nach klassischem Aprilwetter aus: Ein Mix aus Sonne und Wolken, dazu immer wieder kräftige Schauer und sogar einzelne Gewitter.

Laut den aktuellen Prognosen der Wetter-Experten bewegen sich die Höchstwerte dabei leider nur zwischen kühlen 6 Grad in den winterlichen Höhenlagen und immerhin noch mäßigen 13 Grad direkt in Köln. Damit zeigt sich die gesamte Woche wohl ganz im Zeichen der berüchtigten Eisheiligen, die mit der „Kalten Sophie“ am Freitag dann ihren endgültigen Höhepunkt finden.

Wer einen Garten hat, muss jetzt tatsächlich besonders aufpassen: In den kühlen Nächten rund um den Feiertag droht nämlich stellenweise sogar Bodenfrost. Auch wenn die alte Bauernregel heutzutage oft hinterfragt wird, fest steht jedenfalls: In diesem Jahr zeigt sich das Wetter laut den offiziellen WDR-Angaben mal so richtig pünktlich von seiner ungemütlichen Seite. (jag)

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