Eine Rad-Reise (mit tollen Etappen für jeden Geschmack) auf den Spuren von „Lecker an Bord“. Und wir wissen jetzt, warum es am Rhein so schön ist!
Perfekt auch am FeiertagGenussradeln am Rhein von Remagen bis Emmerich

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Rheinromantik vor der Haustür! Auf dem Rheinradweg bei Bonn-Mehlem haben wir einen tollen Blick auf Schloss Drachenburg und die Weinberge.

Wunderschöne Flusslandschaften genießen und dabei kulinarische Entdeckungen machen. Das ist das Rezept der beliebten WDR-Serie „Lecker an Bord“. Die Spitzenköche Björn Freitag und Frank Buchholz erkunden mit ihren Skippern auf deren Hausbooten heimische Flüsse, besuchen lokale Erzeuger und kochen aus den Zutaten leckere Menüs.
Ihre Reisen inspirierten Express.de zu einer kleinen Serie in losen Folgen: Mit dem Rad auf den Spuren von „Lecker an Bord“. Wir führen Sie in eintägigen Etappen entlang der Gewässer und geben Gastro-Tipps. Hier geht es – vor unserer Haustür – den Rhein entlang!
1. Etappe: Remagen – Bonn
Start ist am Rhein-Parkplatz „Am Spich“ unterhalb der Wallfahrtskirche St. Apollinaris. Es geht zum Yachthafen Oberwinter, wo das „Bistro Limmons“ zu Snacks einlädt. Über Rolandseck und Rolandswerth erreichen wir Bonn-Mehlem mit seinem „K.u.K. Weinhäuschen am Rhein“ und dem schönen Blick auf die Drachenburg. Über die Rheinaue und an der Villa Hammerschmidt sowie dem „Café Rheinpavillon“ vorbei gelangen wir zur Kennedybrücke und zur „Rheinlust“, auf deren Terrasse wir Burger und Salat genießen.

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Von der Dachterrasse des „Wacht am Rhein“ in Remagen hat man einen schönen Blick auf Strom und Erpeler Ley.
Der Rückweg führt am Beueler Rheinufer über Limperich und am Bonner Bogen („Rheinalm“) sowie am „Café Bundeshäuschen“ vorbei nach Niederdollendorf und Königswinter. Auf der Insel Grafenwerth lädt der Biergarten zu einer Erfrischung ein. Weiter geht es nach Unkel, Erpel und per Fähre zurück nach Remagen. Zum Abendessen bietet das „Schroeder's Wacht am Rhein“ auf der neuen Dachterrasse Leckerbissen aus der deutschen, saisonalen und traditionellen Balkanküche sowie internationale Tapas und Burger.
2. Etappe: Bonn – Köln
Start ist an den NOA Rheinterrassen Kajüte in Graurheindorf. Wir fahren über Uedorf, am Fährpavillon Hersel vorbei und durch Wesseling zum Sürther Bootshaus, wo wir eine Erfrischung genießen. Weiter gehts über Weiß und Rodenkirchener Riviera nach Köln. Im Rheinauhafen verwöhnt uns das „Josephs“ im historischen Speicherhaus mit dem spektakulären Blick über den Rhein bis hin zum Siebengebirge und mit seiner süddeutsch-österreichischen Küche. Weinliebhaber kommen bei ca. 250 Positionen auf der Karte auf ihre Kosten.

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Im Kölner Rheinauhafen sitzt man auf der Terrasse des beliebten Restaurant „Josephs“ in der Pole-Position.
Zurück geht es über die Severinsbrücke und die Poller Wiesen nach Porz-Langel (Gourmet-Restaurant „Piccolo“). Über Lülsdorf, Niederkassel und Rheidt erreichen wir den Yachthafen Mondorf, wo wir im Fischrestaurant „Medo“ lecker speisen. Mit der Fähre zurück nach Graurheindorf.
3. Etappe: Köln – Düsseldorf
Los geht's im Rheinauhafen, von wo wir durch Niehl, Langel und Worringen nach Zons fahren. Dort erfrischen wir uns im „Fährhaus Zons“. Über Uedesheim und durch das Naturschutzgebiet „Grünes Herz“ geht es zum Neusser Rheinbogen („Rheincafé 735“). Am Hafen vorbei nach Heerdt und Oberkassel sowie über die Rheinkniebrücke zum Medienhafen. Im „riva“ bietet das Duo René Paganetti und Michele Salamone mit seiner Sterneküche-Erfahrung einen vielseitigen Quicklunch, der mit bodenständigen Gerichten wie Rinderrouladen über Pasta, Pizza und Salaten bis zum Rumpsteak keine Wünsche offenlässt.

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Im Düsseldorfer Medienhafen genießen wir auf der Terrasse des stylischen "riva" einen Quick-Lunch.
Der Rückweg führt am Flieher Fährhaus vorbei zum Himmelgeister Rheinbogen und zum Schloss Benrath. Danach lädt der Biergarten „Haus Ausleger“ in Baumberg zu einer Erfrischung ein. An Monheim, Leverkusen und dem Yachthafen Hitdorf vorbei erreichen wir Köln. Über die Severinsbrücke geht es zurück zum Rheinauhafen.
4. Etappe: Düsseldorf – Duisburg
Start ist im Medienhafen. Wir fahren am Rheinpark Golzheim und am Yachthafen vorbei nach Kaiserswerth. Am Restaurant „Alte Rheinfähre“ gönnen wir uns eine Erfrischung, bevor es über Bockum und Rheindeich nach Duisburg geht, wo das „Bootshaus Ehingen“ auf der Terrasse Flammkuchen und Salate anbietet. Wer es schicker möchte, fährt über die Krefeld-Uerdinger Brücke zum „Lumi“. Auf der Terrasse und hinter den Panoramafenstern überzeugt die feine mediterrane und regionale Küche (Fisch, Pasta) der Familie Topalli genauso wie die stille Eleganz des Rheins.

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Beste Lage: Im „Lumi“ am Uerdinger Rheinufer genießen wir mediterrane Spezialitäten und regionale Gerichte aus der Gourmetküche.
Zurück geht's über die Hafenstraße am Crefelder Yachtclub vorbei durch die grüne Landschaft des Rheinbogens bei Langst-Kierst folgend zur Ilvericher Altrheinschlinge. An Meerbusch vorbei fahren wir durch Düsseldorf-Seestern und über die Rheinkniebrücke wieder zum Medienhafen.
5. Etappe: Duisburg – Wesel
Start ist am „Walsumer Hof“, wo wir die Fähre nach Orsoy nehmen und über den Orsoyer Bogen und das Rheinvorland östlich von Wallach nach Büderich gelangen. Auf der Terrasse des „Wacht am Rhein“ genießen wir eine Erfrischung, bevor wir über die Niederrheinbrücke nach Wesel fahren. Die Altstadt mit der Zitadelle ist ebenso einen Besuch wert wie das „Lippeschlösschen“ an der Lippemündung.

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Die TV-Köche Björn Freitag und Frank Buchholz mit Skipper Heinz-Dieter Fröse im Yachthafen Emmerich.
Zurück gehts über die Brücke nach Friedrichsfeld, Spellen und Ork zum Aussichtspunkt Mommbachquelltopf. An der Friedenseiche in Mehrum vorbei fahren wir in Möllen über die Rottbachmündung und zum „Café Emschermündung“ (mit dortiger Pause). Danach über die Emscherbrücke zum Abendessen im Fischrestaurant „Walsumer Hof“.
6. Etappe: Wesel – Emmerich
Über die Niederrheinbrücke ins Rheinvorland bei Perrich und durch die Bislicher Insel Richtung Xanten. Durch das Naturschutzgebiet Reeser Schanz geht es am Rheinbogen entlang nach Kalkar und Grieth, wo wir uns im Lokal „De Deichgräf“ eine Erfrischung gönnen. Danach fahren wir durchs Deichvorland und über die Rheinbrücke nach Emmerich, wo wir im Bistro „Jays 852“ Steak mit Bratkartoffeln empfehlen können.

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Auf den „Reeser Rheinterrassen“ hat man einen herrlichen Blick auf den Strom und genießt mediterrane und gutbürgerliche Küche.
Zurück über den Löwenberger Landwehrkanal, am Flughafen vorbei und über den Grietherorter Altrhein nach Rees. An den historischen Stadtmauern liegen die „Reeser Rheinterrassen“ wo uns Sokol Osmani mit italienischen, griechischen und gutbürgerlichen Speisen verwöhnt. Danach fahren wir am Reeser Rheinbogen, an den Baggerseen und am „Bislicher Fährhaus“ vorbei ins Naturschutzgebiet Droste Woy. Am Flürener Altrhein geht es zum „Bootshaus“, wo wir die Rhein-Tour Revue passieren lassen.
