Sturmböen im Westen, mögliche Orkanböen im Bergland: Jetzt zeigt sich der Herbst von der ungemütlichen Seite. Wo es besonders stürmisch wird und wie lange der starke Wind anhält.
Böen von 85 km/h vorausgesagtStadt Köln mit eindringlicher Bitte und Warnung
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Der Herbst ist da! Regen, Böen und Gewitter kommen in den nächsten Tagen auf Köln und ganz Nordrhein-Westfalen zu. Zudem müssen sich weite Teile Deutschlands auf die ersten Stürme einstellen – und diese Stürme könnten richtig heftig ausfallen!
Laut einer aktuellen Meldung des Deutschen Wetterdienstes wird in Köln teils starker Wind mit Spitzenböen von 85 km/h vorausgesagt. Die Stadt Köln empfiehlt daher der Bevölkerung, Waldgebiete, Parkanlagen, Friedhöfe und Alleen zu meiden! Zudem behält sich die Stadt vor, städtische Anlagen und einzelne Friedhöfe kurzfristig zu schließen.
Wo es am Wochenende richtig stürmisch werden kann
Bereits am Freitag (23. Oktober) sollen im Westen und Südwesten Sturmböen geben, im höheren Bergland sind auch schwere Sturm- und vereinzelte Orkanböen möglich, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Donnerstag vorhersagte.
Im Westen und Norden bis hinein in den Nordosten soll es anschließend bis zum Montag stürmisch bleiben. In Köln wird es neben stürmischen Böen (bis zu 60 km/h) zeitweilig auch Schauer geben.
Die Temperaturen in der Domstadt erreichen Höchstwerte von etwa 13 Grad. Und es bleibt auch in den kommenden Tagen im Westen stark bewölkt und regnerisch. Die Aussichten für Köln:
Freitag (23. Oktober): Dichte Wolken, zeitweise Regen. Die Temperaturen liegen zwischen 8 Grad morgens und bis zu 14 Grad tagsüber, böige Südostwind.
Samstag (24. Oktober): Wechselhafter Mix aus Wolken und Sonne, Regenschauer, Höchstwerte um 12 Grad mit zeitweise starken bis stürmischen Böen. Im Laufe des Nachmittags soll der Wind nachlassen.
Sonntag (25. Oktober): Auch in der Nacht und tagsüber bleibt es bedeckt und regnerisch. Teilweise ist mit Dauerregen, starkem Wind und Gewittern zu rechnen. Die Höchstwerte liegen zwischen 11 und 14 Grad.
Bereits am Donnerstag formierte sich über dem nahen Ostatlantik Sturmtief Luise, das aufgrund seiner Brisanz vom britischen Wetterdienst international getauft wurde und den Namen „Austen“ erhielt.
Dieses erreiche nach weiterer Intensivierung am Freitagabend die deutsch-niederländische Grenze und habe an seiner Südflanke vor allem für Nordrhein-Westfalen teils schwere Sturmböen von 80 bis 100 Kilometer pro Stunde im Gepäck, sagt DWD-Meteorologe Robert Hausen. „Dabei besteht erhöhte Gefahr durch herabstürzende Äste und umherfliegende Gegenstände.“
In den übrigen Landesteilen bleibe es ruhiger da sich das Tief in der Folge rasch abschwäche. „Ein bisschen auffrischender Wind, das war's vielfach. Nur auf den zentralen Mittelgebirgen ist es mitunter stürmisch.“ Während es also am Freitag im Westen stark bewölkt und regnerisch ist, bleibt es im Osten zunächst trocken. Am Nachmittag greift der Regen laut DWD auf den Osten über, im Südwesten sind Gewitter möglich. Die Höchstwerte erreichen 9 bis 14 Grad, am Oberrhein 16 Grad.
Am Sonntag folgt Sturmtief Manja
Am Samstag ist es wolkig bis stark bewölkt, im Norden gibt es zunächst Regen, im äußersten Süden Schauer. Oberhalb von 1.200 Metern ist Schneeregen oder Schnee möglich. Die Höchstwerte liegen zwischen 8 und 13 Grad.
Am Sonntag folgt dann Sturmtief Manja: „Es bringt vorrangig den Küstenregionen, dem Nordwesten sowie dem Bergland teils schweren Sturm, wohingegen zwischen Berlin und München in ausreichender Entfernung zum Tiefkern windtechnisch nichts Dramatisches passiert.“
Ansonsten sagt der DWD für den Sonntag Regen im Westen und Südwesten voraus, der nach Osten zieht. Dauerregen ist in den Staulagen von Eifel, Rothaargebirge und Schwarzwald möglich. Die Höchstwerte erreichen 10 bis 16 Grad.
Oberhalb von 1.200 Metern ist sogar schon Schneeregen oder Schnee möglich. Dauerregen ist in den Staulagen von Eifel, Rothaargebirge und Schwarzwald möglich. Die Höchstwerte erreichen 10 bis 16 Grad.
Ein kleiner Lichtblick zeichnet sich am Montag ab. In der Nacht soll der Regen nachlassen und die Wolkendecke vorübergehend auflockern. Am Nachmittag zieht es jedoch wieder zu, und das wechselhafte Herbstwetter setzt sich fort. (dpa/red)
