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Kölner Disco-König„Diamonds“ darf nach Zoff mit der Stadt wieder öffnen

Seit vielen Jahren ist Yahya Firat Clubbetreiber am Ring. Nun darf er auch sein Hotel wieder öffnen.

Copyright: Oliver Meyer

Seit vielen Jahren ist Yahya Firat Clubbetreiber am Ring. Nun darf er auch sein Hotel wieder öffnen.

Das „Hotel Diamonds“ kann nach einer unfreiwilligen Pause endlich wieder seine Pforten öffnen.

Freude bei Yahya Firat: Der Kölner Gastronom, bekannt als „Disco-König“, hat im Konflikt um sein Hotel am Hohenzollernring einen entscheidenden Erfolg erzielt.

Das „Hotel Diamonds“ kann nach einer mehrmonatigen Zwangspause seine Türen endlich wieder für Besucher und Besucherinnen aufmachen. Die im Februar 2026 von der Stadtverwaltung angeordnete Schließung gehört somit der Vergangenheit an, wie „t-online – Köln“ berichtet.

„Hotel Diamonds“: Kölner Behörden ließen das Haus schließen

Grund für die Auseinandersetzung waren gravierende Anschuldigungen seitens der städtischen Behörden. Inspektoren hatten bei diversen Kontrollen Defizite im Brandschutz moniert. Zudem fehlten angeblich für Umbauten am Objekt die erforderlichen Baugenehmigungen. Eine bittere Pille für Firat, dessen Club mit demselben Namen seit Anfang der 2000er eine Institution in der Domstadt ist und bereits Prominente wie Pamela Anderson, David Hasselhoff und David Copperfield zu Gast hatte.

Der Hotelier, der sein Haus nahe der Diskothek erst im November 2024 in Betrieb nahm, gab sich aber nicht geschlagen. Er wehrte sich gerichtlich gegen das von der Stadt Köln verhängte Betriebsverbot. Eine Gerichtssprecherin des Verwaltungsgerichts bekräftigte, dass die Diamonds GmbH mit Erfolg juristische Maßnahmen gegen die Anordnung der Stadt ergriffen hatte.

Jetzt die Kehrtwende: Die Kölner Stadtverwaltung musste einlenken. Eine Sprecherin gab bekannt, dass der Hotelbetrieb wieder anlaufen dürfe, da eine „aktuelle Baugenehmigung zur Änderung eines Beherbergungsbetriebes erteilt“ worden sei. Diese neue Erlaubnis umfasst auch die Vorgaben zum Brandschutz.

Über Einzelheiten dazu bewahrt die Stadt Stillschweigen, da sie dem Geschäftsgeheimnis unterliegen. Ein Vertreter des Bauaufsichtsamtes hat das Verbot schon am 29. April 2026 mündlich zurückgenommen; das schriftliche Dokument wird bald erwartet. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Markus (42) aus Nürnberg lebt jetzt in Köln. Er ist seit rund 20 Jahren drogenabhängig.

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