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„Das ist schon irre“Wolfgang Niedecken gibt's jetzt in Bronze

Wolfgang Niedecken steht bei der Eröffnung einer Vernissage neben seinem Bronze-Kopf.

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Wolfgang Niedecken steht bei der Eröffnung einer Vernissage neben seinem Bronze-Kopf.

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Wolfgang Niedecken stand vor Monaten Modell, jetzt ist er seinem bronzenen Doppelgänger begegnet. Das Urteil des 75-Jährigen fällt eindeutig aus.

Wolfgang Niedecken ist ein Rockstar zum Anfassen –  und das jetzt auch als Kunstwerk. Der BAP-Chef („Verdamp lang her“) stand in Rheinland-Pfalz im November für einen Bronzekopf Modell - nun hat der Musiker das Kunstwerk besucht.

In Tiefenthal eröffnete der 75-Jährige vor etwa 300 Besuchern eine Vernissage von Thomas Duttenhoefer. Der Künstler habe ihn in „geradezu magischer Weise“ erfasst, sagte Niedecken. „Das ist eine Form von Genialität, die ich kaum für möglich gehalten habe. Wie macht er das? Das kann er eigentlich selbst nicht ganz erklären.“

Niedecken studierte Kunstgeschichte und Freie Malerei

Niedecken, der Kunstgeschichte und Freie Malerei studiert hat, erhielt nach dem Guss ein zweites Exemplar des Kopfes. Das 14 Kilogramm schwere Kunstwerk stehe in seiner Kölner Wohnung, sagte der Musiker.

„Ich habe die Skulptur wiederholt von allen Seiten betrachtet. Es gibt keine Stelle, von der ich sage: Na ja, hier erkenne ich mich aber nicht wieder. Das ist schon irre.“

Duttenhoefer, geboren in Speyer und wohnhaft in Darmstadt, hat unter anderem auch Schauspieler Mario Adorf („Der große Bellheim“) und Regisseur Edgar Reitz („Heimat“) porträtiert.

Diese Bronzeköpfe waren bei der Vernissage in Tiefenthal mit knapp 1.000 Einwohnern ebenfalls zu sehen. „Der Kunst ist der Ort egal“, sagte der Galerist Wolfgang Thomeczek, Initiator und Gastgeber der Ausstellung. „Kunst kennt keine Provinz.“ (dpa)

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