Wegen extremer Trockenheit herrscht in Köln höchste Brandgefahr. Die Stadt Köln ruft daher zum Grill- und Rauchverzicht auf.
Extreme BrandgefahrGrillverbot in Köln: Hier drohen jetzt Strafen bis zu 5000 Euro

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Die Brandgefahr wächst. Wer jetzt in Parks grillt, muss einiges beachten. (Symbolfoto)
Alles knochentrocken, die Sonne brennt vom Himmel. In Köln herrscht höchste Brandgefahr. Die Kölner Stadtverwaltung ruft daher zum Grill- und Rauchverzicht auf und warnt: Verstöße können richtig teuer werden.
Die eindringliche Bitte der Stadt Köln: Wer in den kommenden Tagen Parks, Wälder oder Grünanlagen besucht, sollte auf Grillen und Rauchen verzichten.
DWD bestätigt: Gefahrenstufe 4 von 5 ist da
Ein winziger Glimmer genüge bereits, um dürres Gras oder Gestrüpp zu entzünden. Dieses Risiko wird oft massiv unterschätzt, mahnt die Stadtverwaltung in einer Bekanntmachung. Die ersehnten Regenschauer haben NRW bisher nicht erreicht.
Die ernste Lage wird von offiziellen Messwerten bestätigt. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) klettert der Graslandfeuerindex in Köln am Donnerstag (16. Juli) auf die Stufe 4 von 5. Dies bedeutet ein erhebliches Risiko für Brände auf Grünflächen.
Immerhin: Für Freitag wird eine Absenkung auf Stufe 3 und damit eine mittlere Gefährdung erwartet. Doch die Gefahr ist damit nicht gebannt.
Als extreme Gefahrenquellen gelten achtlos entsorgte Zigarettenstummel, heiße Kohlen von Wasserpfeifen, simple Einweggrills oder Fahrzeuge, die mit erhitztem Motor auf dürrem Rasen parken. Ebenso sollte aktuell auf den Einsatz von Unkrautbrennern mit offener Flamme verzichtet werden.
Diese Regeln gelten jetzt – und es kann richtig teuer werden
Die Stadt Köln weist zudem auf das gesetzliche Rauchverbot in Wäldern hin, das vom 1. März bis zum 31. Oktober in Kraft ist.
Darüber hinaus ist das Entfachen von Grills oder offenem Feuer an Orten wie dem Rheinpark, Rheingarten, Stadtgarten, Botanischen Garten, in Wild- und Tierparks sowie in sämtlichen Waldgebieten und in einem Abstand von 100 Metern zum Waldrand verboten.
Die Einhaltung der Regeln wird nun strenger überwacht, so die Stadt. Wer eine Kippe achtlos fallen lässt, dem droht eine Geldstrafe von bis zu 150 Euro. Für das verbotene Grillen auf städtischen Flächen können bis zu 300 Euro anfallen.
Direkt im Wald oder in Waldnähe wird es richtig kostspielig: Das Landesforstgesetz sieht hier Strafen zwischen 50 und sogar 5000 Euro vor. Sollte es zu einem Feuer kommen, schalten sich Polizei und Staatsanwaltschaft ein.
Sollte jemand einen Brand entdecken, sollte sofort die Notrufnummer 112 gewählt werden. Ein Ratschlag der Stadtverwaltung: Die grünen Schilder der Rettungspunkte in Waldarealen mit ihrer speziellen Buchstaben-Zahlen-Kombination können den Rettungskräften dabei helfen, den Einsatzort zügiger zu erreichen. (red)
