GeißbockheimBaudezernent gibt Tempo vor: Entscheidung schon im Sommer?

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Das Geißbockheim, das Vereinsheim des 1. FC Köln, ist im Äußeren Grüngürtel umgeben von Wald.

Köln – Ob der 1. FC Köln sein Trainingsgelände im Äußeren Grüngürtel bauen darf, könnte der Stadtrat noch vor der Sommerpause entscheiden. Die Stadtverwaltung hat sämtliche der mehr als 7000 Stellungnahmen der Bürger zu dem Reizthema gesichtet und ausgewertet.

Geißbockheim: Beschlussvorlage noch vor Sommerpause

„Wir bereiten zur Zeit die Beschlussvorlage für die Politik vor, und ich will das noch vor der Sommerpause in die Gremien einbringen“, sagte Baudezernent Markus Greitemann dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Im Idealfall könnte der Kölner Stadtrat also an seinen Plänen festhalten und am 18. Juni eine Entscheidung treffen, ob der Bundesligaclub sein Trainingsgelände in dem Landschaftsschutzgebiet um ein Leistungszentrum und drei Trainingsplätze erweitern darf.

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Eine breite Mehrheit aus CDU, FDP und SPD hat sich stets dafür ausgesprochen. Die Grünen sind gegen das Vorhaben des FC an diesem Ort. Eine endgültige Entscheidung wird aber auch im Rat nicht fallen.

Geißbockheim: Klagen gegen das Ausbauprojekt sind angekündigt

Die Bürgerinitiative Grüngürtel, die Naturschutzorganisation BUND und weitere Gegner wollen das Erholungsgebiet schützen und haben bereits eine Klage beim Oberverwaltungsgericht angekündigt, falls der Stadtrat für das Projekt stimmen sollte. Ein neues Trainingsgelände an einem anderen Standort wie Marsdorf würde erhebliche Mehrkosten bringen.