Hier wird’s heiß. Der Valentinstag steht vor der Tür und das merkt man auch beim Dating. Neue Zahlen von Hinge zeigen: Anfang Februar investieren Singles deutlich mehr Zeit und Energie, um den Tag der Liebe nicht allein zu verbringen. Likes, Nachrichten und reale Treffen schießen nach oben – und besonders ein Kommunikationsmittel gewinnt an Bedeutung: die Sprachnachricht.
Keiner will am Valentinstag allein sein!Warum jetzt jede Sprachnachricht zählt

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Mehr Nähe per Stimme: Vor dem Valentinstag greifen Singles beim Dating immer häufiger zur Sprachnachricht.
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Kurz ein Blick zurück. Vor einem Jahr, wwischen dem 1. und 14. Februar 2025, verschickten Hinge-Nutzerinnen und -Nutzer in Deutschland laut Umfragen 74 Prozent mehr Likes, 73 Prozent mehr Sprachnachrichten und hatten 70 Prozent mehr Dates als im gleichen Zeitraum 2024. Besonders aktiv war damals der 9. Februar 2025, der Sonntag vor dem Valentinstag. An diesem Tag wurden sowohl die meisten Nachrichten als auch die meisten Sprachnachrichten versendet. Für dieses Jahr gilt deshalb: Der 8. Februar ist der wichtigste Tag für Datende.
Warum der Valentinstag Dating beschleunigt
Die Zahlen zeigen klar: Viele Singles wollen den 14. Februar nicht allein verbringen. Statt Zurückhaltung steigt kurz vorher die Bereitschaft, aktiv zu werden. Der Valentinstag wirkt dabei weniger romantisch als motivierend. Er setzt einen zeitlichen Rahmen, in dem Nähe plötzlich Priorität bekommt.
Parallel dazu verändert sich die Art, wie Nähe hergestellt wird. Sprachnachrichten spielen dabei eine immer größere Rolle.
Sprachnachrichten schaffen Nähe besonders für Gen Z
Der aktuelle Gen Z D.A.T.E. Report von Hinge zeigt: 35 Prozent der Gen-Z-Datenden wünschen sich mehr Sprachnachrichten von den Menschen, mit denen sie schreiben. Text allein reicht vielen nicht mehr aus, um ein echtes Gefühl für das Gegenüber zu entwickeln.
Psychologin, Paartherapeutin und Dating-Expertin bei Hinge Anouk Algermissen erklärt: „Das Schöne an Sprachnachrichten ist, dass mit jeder Nachricht das Gefühl von Vertrautheit wächst. Hört man die Stimme der anderen Person regelmäßig, wirkt sie irgendwann beruhigend und sicher. So entsteht emotionale Nähe, Schritt für Schritt.“
So unterschiedlich nutzen Generationen Sprachnachrichten
Sprachnachrichten sind kein reines Gen-Z-Phänomen, werden aber je nach Generation unterschiedlich genutzt. Während Gen Z im Schnitt rund 4,9 Sprachnachrichten pro Tag verschickt, kommen Millennials auf etwa 4,6, Generation X auf 3,8. Babyboomer nutzen das Format deutlich seltener: im Schnitt 1,3 Sprachnachrichten pro Tag.
Die Tendenz ist klar: Je jünger die Generation, desto selbstverständlicher wird Audio-Kommunikation genutzt – besonders beim Dating, wo Stimme und Tonfall entscheidend sind.
5 Tipps für gute Sprachnachrichten
Damit Sprachnachrichten Nähe schaffen und nicht abschrecken, gibt Anouk Algermissen im Interview fünf konkrete Tipps:
Nicht zu viel nachdenkenSprich so, als würdest du mit einem Freund oder einer Freundin sprechen und nicht, als würdest du etwas abliefern müssen. Sprachnachrichten wirken dann authentisch, wenn sie spontan sind und nicht wie ein Monolog, der vorher zehnmal überprüft wurde. Was berührt, ist nicht die perfekte Formulierung, sondern, dass deine individuelle Meinung durchkommt.
Natürlich bleibenNimm die Nachricht ruhig im Gehen oder bei einer alltäglichen Bewegung auf (aber ohne zu viele Hintergrundgeräusche). Das hilft dem Körper, locker zu bleiben und dem Kopf nicht in den Bewertungsmodus zu rutschen. Bewegung bringt oft eine andere, wärmere Stimme hervor und verhindert, dass man sich selbst zu sehr beobachtet.
Bei der ersten Version bleibenWiderstehe dem Impuls, die Nachricht immer wieder neu aufzunehmen. Mit jeder Wiederholung geht ein Stück Echtheit verloren und die Stimme klingt kontrollierter, glatter oder fremder. Die erste Version ist meistens die ehrlichste und genau das macht sie sympathisch.
Weniger auf die eigene Stimme achtenViele Menschen hören sich selbst mit einer Strenge zu, die sie anderen niemals entgegenbringen würden. Für das Gegenüber klingt sie jedoch meist viel wärmer und nahbarer, als man selbst annimmt. Wer versucht, die eigene Stimme zu kontrollieren oder zu optimieren, entfernt sich oft genau von dem, was sie verbindend macht. Nähe entsteht nicht durch eine „schöne“ Stimme, sondern durch eine echte.
Einen Moment teilenEine verbindende Sprachnachricht entsteht oft in dem Moment, in dem man kurz an die andere Person denkt. An etwas, das man gerade erlebt, gesehen oder gefühlt hat und das man teilen möchte. Es geht darum, die andere Person an diesem Moment teilhaben zu lassen. Erzähl die Geschichte so, dass man spürt, was dich daran berührt hat. Genau darin liegt deine Authentizität.
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Warum Sprachnachrichten gerade vor dem Valentinstag wirken
In der intensiven Phase vor dem Valentinstag ersetzen Sprachnachrichten für viele das klassische Telefonat. Sie erlauben Nähe, ohne sofortige Reaktion zu verlangen, und geben trotzdem mehr von der eigenen Persönlichkeit preis als Text. Gerade jetzt, wo viele Datende bewusst mehr investieren, wird die Stimme zum verbindenden Element.
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Mehr als nur Romantik am Valentinstag
Der Valentinstag ist längst mehr als ein romantischer Feiertag für Paare. Für Singles ist er ein klarer Dating-Katalysator. Die Zahlen zeigen: Mehr Aktivität, mehr Mut – und immer häufiger mehr Stimme. Wer Nähe sucht, setzt nicht nur auf Matches und Texte, sondern darauf, hörbar zu werden.



