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Bremer erwartet hitzige PartieWerder-Star: „Ich liebe es, in Köln zu spielen“

Nach einem Tor für Werder Bremen jubelt Eren Dinkci und küsst das Werder-Wappen auf dem Trikot.

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Eren Dinkci jubelt über sein erstes Saisontor für Werder Bremen gegen RB Leipzig.

Eren Dinkci freut sich über die Auswärtsreise mit Werder Bremen zum 1. FC Köln. An das Rhein-Energie-Stadion hat der Offensivspieler allerdings nicht nur gute Erinnerungen.

Bislang verschlug es Eren Dinkci (24) nur als Gast ins Rhein-Energie-Stadion, zu Jahresbeginn wurde die Offensiv-Waffe von Werder Bremen aber auch lose beim 1. FC Köln gehandelt. 

Dass er über gehobenes Bundesliga-Niveau verfügt, zeigte der Deutsch-Türke in der vergangenen Rückrunde allerdings beim 1. FC Heidenheim statt in Köln, überzeugte mit sechs Scorerpunkten in 14 Spielen. Seit dieser Saison läuft der gebürtige Bremer per Leihe wieder für Werder auf – die Reise ins Rhein-Energie-Stadion gehört aber zu seinen Auswärts-Highlights.

Eren Dinkci schoss den FC einst im Abstiegs-Endspiel ab

In einem Interview auf der FC-Homepage hat Dinkci vor dem Samstagabend-Topspiel am 12. September (18.30 Uhr/Sky und im Liveticker auf EXPRESS.de) über das Bremer Gastspiel in Köln gesprochen.

Für ihn kommen beide Klubs aus einer ähnlichen Situation mit schwerem Startprogramm und jeweils einem Achtungserfolg. „Wir haben gegen zwei Top-Gegner gespielt“, sagte Dinkci über seine Bremer, die das deftige 1:4 zum Start beim SC Freiburg mit dem 3:1 gegen RB Leipzig eindrucksvoll kompensierten. Er selbst leitete den Sieg mit dem frühen Tor zum 1:0 ein.

Der Achtungserfolg könnte gleichzeitig eine Initialzündung nach dem Umbruch an der Weser sein, glaubt Dinkci: „Gerade gegen Leipzig waren sehr viele Neuzugänge in der Startelf. Mit vielen habe ich noch nie zusammengespielt, und so geht es den anderen Neuen auch. Klar braucht das Zeit, aber solche Erfolge wie am Wochenende schweißen enger zusammen.“

An den FC hat Dinkci gemischte Erinnerungen: Beim ersten Mal in Müngersdorf setzte es für ihn und Werder ein denkwürdiges 1:7, später verabschiedete er sich nach einer Sahne-Saison beim 1. FC Heidenheim mit einem Doppelpack am letzten Spieltag. Den FC schoss er damit beim 4:1-Sieg zum Ende der Saison 2023/2024 in die 2. Bundesliga.

Dass der FC längst zurück im Oberhaus ist, gefällt aber auch dem einstigen Kölner Totengräber. „Ich liebe es, in Köln zu spielen, weil die Atmosphäre einfach geil ist. Ich freue mich riesig darauf, habe auch schon länger nicht mehr an einem Samstagabend gespielt“, schwärmte Dinkci vor dem Flutlichtspiel.

Er rechne mit einem „hitzigen Spiel“, gab Dinkci zu, stellte aber die sportliche Komponente in den Fokus: „Köln hat nochmal Qualität dazu bekommen, wir aber auch. Die Fans können sich auf ein tolles Spiel freuen.“

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