MediaMarktSaturn eröffnet in Köln Deutschlands dritten Markt im Store-Format „Lighthouse“. Der Markt auf der Hohe Straße wird zur Technik-Erlebniswelt „Tech Village“ und ist einer der digitalsten in Europa.
„Das ist ein Store der Zukunft“MediaMarktSaturn eröffnet Vorzeige-Einkaufs-Erlebnis

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Alexander Rauchut, CEO MediaMarktSaturn Deutschland, schnitt am Mittwoch (26. August 2026) symbolisch das Band vor dem neuen Vorzeigemarkt in der Hohe Straße durch.

1961 eröffnete am Hansaring der allererste Saturn-Markt und überzeugte anfangs durch seine große Schallplattensammlung. Für viele war das Klinkergebäude mit der Satellitenschüssel auf dem Dach eine feste Anlaufstelle für Elektronikartikel. Das Stammhaus firmiert seit dem Vorjahr nur noch als MediaMarkt.
Seit 1999 gab es auch den MediaMarkt Köln City am Dom auf der Hohe Straße 121–131. Dieses Geschäft ist seit wenigen Tagen Geschichte. Am Donnerstag (27. August 2026) beginnt in Köln eine neue Zeitrechnung des Elektronikhändlers Nummer 1.
MediaMarktSaturn: „Tech Village“ auf fünf Etagen
In der Hohe Straße 46–50 eröffnet MediaMarktSaturn ab 8 Uhr seine Technik-Erlebniswelt „Tech Village“. Es ist der dritte Markt im Flagship-Storeformat „Lighthouse“. Das erste der Vorzeigegeschäfte wurde 2020 in Mailand eröffnet. Köln ist nach Berlin und Hamburg der dritte deutsche und zehnte europäische Standort.
„Wir eröffnen mehr als einen modernisierten Markt. Das ist ein Store der Zukunft“, sagte CCO Jan Niclas Brandt beim Pre-Opening am Tag zuvor. „Der stationäre Handel wird in Zukunft an Bedeutung gewinnen. Vertrauen entsteht nicht durch Algorithmen, sondern durch Menschen und persönliche Kontakte. So etwas kann von Online-Anbietern nicht ersetzt werden.“
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Auf über 6000 Quadratmetern und fünf Etagen ist eine beeindruckende neue Technik-Erlebniswelt entstanden. Seit Januar liefen im Markt die Umbauarbeiten. Das Unternehmen investierte einen hohen einstelligen Millionenbetrag.
Drei Tage blieben zuletzt die Türen für die letzten Feinheiten geschlossen. Passend zur Gamescom öffnet jetzt das Geschäft, in dem über 10.000 Produkte zu finden sind und sich über 150 Mitarbeitende um die Kunden kümmern.

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Ausgewählte Gäste durften sich bereits am Mittwoch im neuen Markt umschauen. Am Donnerstag öffnet dieser ab 8 Uhr für alle.
„Der bisherige Markt wurde grundlegend weiterentwickelt, um neue Gründe zu schaffen, hierhin zu kommen. Mit diesem ‚Tech Village‘ verbinden wir besonders hohe Ansprüche und wollen neue Maßstäbe setzen“, sagte CEO Alexander Rauchut. „Köln ist einer der modernsten und digitalsten Stores in Europa. Nähe, Beratung und ein gutes Gefühl beim Einkauf sind für uns hohe Ziele.“

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Ein Roboter machte in der Einkaufsstraße auf die Neueröffnung des Markts aufmerksam.
„Wir investieren konsequent in die Weiterentwicklung unserer Stores und schaffen Orte, an denen Technologie nicht nur gekauft, sondern erlebt werden kann. Starke Markenwelten, persönliche Beratung und unsere Services schaffen Erlebnisse, die Vertrauen aufbauen“, sagt CEO Remko Rijnders.
Jede der Etagen bietet einen offenen Marktplatz mit dem klassischen Sortiment. Drumherum finden sich 31 Boutiquen verschiedener Firmen wie Apple, Samsung oder Dyson. Sechs Themenwelten und drei wechselnde Zonen kommen hinzu. Der Getrudenhof aus Hürth hat ein gemütliches Café zum Entspannen während des Einkaufs errichtet.

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Christian Bianco ist der Leiter des neu gestalteten „Tech Villages“. Er ist stolz auf den neuen Vorzeigemarkt.
Im Untergeschoss findet sich die sogenannte Gaming-Erlebniswelt Xperion, die bisher am Hansaring zu finden war, auf mehr als 1000 Quadratmetern. 70 Gaming-Stationen stehen bereit, zwölf Partnerflächen, zudem eine Arena mit 200 Sitzplätzen für E-Sports- und Entertainment-Events. Damit Schülerinnen und Schüler nicht die Konsolen aufsuchen, statt in den Unterricht zu gehen, ist für alle unter 18 Jahren der Zutritt montags bis freitags bis 14 Uhr untersagt.
Für die Stadt Köln schaute sich Beigeordneter Andree Haack vor Ort um. „Innenstädte dürfen nicht nur rein in Verkaufsflächen denken, sondern in Erlebnissen. Das hier ist die Weiterentwicklung des stationären Handels“, sagte der. Die Kölner Innenstadt befinde sich im Wandel. „Viele sehen die zahlreichen Leerstände. Ich sage aber, sie sind ein Zeichen, dass sich was tut.“

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Peter Zens hat mit dem Gertrudenhof ein Café in der Filiale errichtet, in dem die Kunden eine kleine Pause einlegen können.
Für ihn seien das entstehende Laurenz-Carré, die Sanierung der Zentralbibliothek und die Modernisierung der Gürzenichstraße Belege dafür, dass sich überall etwas bewege. Zudem wolle Peek & Cloppenburg in das Weltstadthaus investieren.
„Die kulturelle Attraktivität der Stadt wird dafür sorgen, dass viele Menschen die Stadt besuchen. Wir als Stadt wollen dafür sorgen, dass die Menschen nach Köln kommen. Dazu soll auch die Sicherheit erhöht und die Drogenszene verbannt werden. Alle wollen eine saubere, sichere Innenstadt“, sagte der Beigeordnete. Mit dem neu geschaffenen Einkaufserlebnis sei jetzt ein perfekter Anlaufpunkt für alle geschaffen worden, die sich für Technologie und Gaming interessieren.

