Abo

+++ EILMELDUNG +++ Drama um Buckelwal „Timmy“ Jetzt schwimmt er weg – nach knapp drei Wochen

+++ EILMELDUNG +++ Drama um Buckelwal „Timmy“ Jetzt schwimmt er weg – nach knapp drei Wochen

Live

Bewerbung um Olympische SpieleKeiner zählte so lange wie Köln – um 3.01 Uhr stand das Ergebnis fest

Aktualisiert:

Bewerbung für die Olympischen Spiele – NRW sagt „Ja“. Aus nahezu allen Städten lagen die Ergebnisse zügig vor - nur Köln ließ lange auf sich warten. Sehr lange. Dabei wurde hier ganz besonders gespannt auf das Ergebnis des Ratsbürgerentscheids gewartet.

Der Bürgerentscheid über die Olympia-Bewerbung der Region KölnRheinRuhr ist beendet. Mehr als vier Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen waren dazu aufgerufen worden, abzustimmen.

Noch nie in der olympischen Geschichte wurden so viele Menschen befragt, ob sie für die Ausrichtung der Spiele sind. In 17 beteiligten NRW-Kommunen konnte die Bevölkerung per Briefwahl ihre Stimme abgeben, ob sich KölnRheinRuhr für die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044 bewerben soll.

In Köln wurde bis tief in die Nacht ausgezählt. Dann stand das Ergebnis fest. Das Abstimmungsergebnis im Überblick (Stand, 20. April, 3.01 Uhr):

  1. Für die Bewerbung: 57,39 Prozent
  2. Gegen die Bewerbung: 42,61 Prozent
  3. Abstimmungsberechtigte (in den ausgezählten Bezirken): 812.370
  4. Abstimmende (in den ausgezählten Bezirken): 322.327 (39,68 %)
  5. Ja-Stimmen: 184.523 (57,39 %)
  6. Nein-Stimmen: 136.998 (42,61 %)
  7. Ungültige Stimmen: 806 (0,25 %)
  8. Gültige Stimmen: 321.521 (99,75 %)

An dieser Stelle verabschieden wir uns und wünschen angenehme Träume von Olympischen Spielen in Nordrhein-Westfalen. Hier könnt ihr den Liveticker noch einmal nachlesen.

3.01 Uhr: Köln ist durch – so wurde abgestimmt

  1. 3.01 Uhr: Köln hat ausgezählt! Das Endergebnis steht fest. Mit 57,39 Prozent entschieden sich die Kölner und Kölnerinnen für die für die Ausrichtung der Spiele. 42,61 Prozent sprachen sich dagegen aus.
  2. Die meisten Ja-Stimmen gab es mit 61,38 Prozent übrigens in Lindenthal. Nippes (54,87 %) und Mülheim (54,58 %) hatten den wenigsten Olympia-Zuspruch.
  3. 2.49 Uhr: Gleich ist es soweit! 140 Bezirke sind komplett ausgezählt. Ehrenfeld macht den Deckel drauf.
  4. 2.01 Uhr: Jeweils zwei Schnellmeldungen fehlen noch aus den Bezirken Ehrenfeld und Nippes, aus Mülheim fehlt noch eine. Die anderen Bezirke Innenstadt (21 von 21), Rodenkirchen (16 von 16), Lindenthal (25 von 25), Chorweiler (8 von 8), Porz (13 von 13) und Kalk (11 von 11) sind durch.
  5. 1.50 Uhr: Noch fünf Bezirke, dann ist es vollbracht. Während in den anderen Städten und Kommunen die Zustimmung deutlich jenseits der 60 und 70 Prozentmarke lag, bleibt es in Köln wohl bei einem Ergebnis um die 57 Prozent.
  6. 1.31 Uhr: An dieser Stelle sei auch mal ein Dank an alle freiwilligen Helfer und Helferinnen ausgesprochen, die sich aktuell die Nacht um die Ohren schlagen. Selten passte das Olympische Motto besser: Dabeisein ist alles!
  7. Aber aufgepasst! Sooooo viel Zeit bleibt nicht mehr. 131 der 141 Bezirke sind an- beziehungsweise ausgezählt. Die Zustimmung bleibt bei rund 57 Prozent. Exakt sind es 57,19 Prozent.
  8. 1.13 Uhr: Wer wie ich noch wach ist und auf das Kölner Endergebnis wartet, könnte die Zeit sinnvoll nutzen. Vielleicht bastelt ihr gerade ein paar Show-Folien am Rechner, oder ihr schaut mal auf unserer Spiele und Rätselseite vorbei.
  9. 1.05 Uhr: Nicht schlappmachen! Wir haben noch ein Stück des Weges vor uns. Aktuell sind 124 Kölner Bezirke ausgezählt. Fehlen also noch 17.
  10. 0.52 Uhr: Nach 120 ausgezählten Bezirken sind 57,26 Prozent für die Olympia-Bewerbung.
Sie feiern schon, während in Deutz noch gezählt wird: NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst und der Kölner Oberbürgermeister Torsten Burmester stehen vor dem großen „Ja“ und der in den olympischen Farben angeleuchteten Hohenzollernbrücke.

Copyright: Christoph Reichwein/dpa

Sie feiern schon, während in Deutz noch gezählt wird: NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst und der Kölner Oberbürgermeister Torsten Burmester stehen vor dem großen „Ja“ und der in den olympischen Farben angeleuchteten Hohenzollernbrücke.

  1. 0.33 Uhr: Wir nähern uns mit großen Schritten dem Ende. 115 Bezirke sind abgearbeitet. Aktueller Stand: 57,21 Prozent für Ja
  2. 0.29 Uhr: Einer der Helfer meldete sich mit einem Update bei uns und schrieb: „Die Auszählung in der Schule läuft wirklich flüssig, die Wahlbeteiligung ist offenbar deutlich höher als erwartet, was dann zu einer sehr hohen Arbeitsbelastung führt. Ich war zum Glück unter den ersten 40 Bezirken und um 22:40 fertig.“
  3. 0.24 Uhr: Wir sind noch wach. Ihr auch? Die Auszählung schreitet voran.
  4. 0.12 Uhr: Die 100-Marke ist geknackt!
  5. 0.01 Uhr: Guten Morgen und einen fröhlichen Start in die neue Woche... Köln zählt noch immer, ist inzwischen aber schon bei 97 Bezirken angelangt. Aktueller Stand: 56,77 Prozent für Ja
  6. 23.57 Uhr: Wir nähern uns dem Ziel: 88 Bezirke sind ausgezählt. Jetzt liegt die Zustimmung bei glatten 57 Prozent.
  7. 23.29 Uhr: Und es gibt auch neue Zahlen aus Köln: Inzwischen sind 67 Bezirke ausgezählt – 56,65 Prozent stimmten mit Ja.
  8. 23.21 Uhr: Die Hohenzollernbrücke kann nun doch – entgegen den vorherigen Befürchtungen – in den Olympischen Farben erstrahlen. Leider sehen es um diese Uhrzeit nicht mehr so viele Menschen live. Wer es verpasst – hier das Foto.
Die Hohenzollernbrücke erstrahlt in den Olympischen Farben. Köln und NRW haben sich für eine Bewerbung ausgesprochen.

Copyright: Schwamborn

Die Hohenzollernbrücke erstrahlt in den Olympischen Farben. Köln und NRW haben sich für eine Bewerbung ausgesprochen.

  1. 23.16 Uhr: Zuvor hat OB Torsten Burmester noch mal das Wort ergriffen: „Der Entscheid hat unserer Bewerbung einen Schub gegeben. Wir haben noch nicht alles ausgezählt. Aber in keinem Kölner Bezirk gibt es eine Mehrheit gegen die Bewerbung. Von allen Städten haben wir die höchste Wahlbeteiligung.“
  2. 23.14 Uhr: Die Veranstaltung wird beendet. Die Gäste gehen nun. Das Kölner Endergebnis erfahren sie nicht mehr vor Ort. Bei uns schon. Wir bleiben bis zum endgültigen Abpfiff!
  3. 23.03 Uhr: „Dass der Rückhalt so phänomenal ist, damit hätte ich nicht gerechnet“, sagte der sichtlich erleichterte und begeisterte Wüst.
  4. 23.02 Uhr: Aus Köln liegen jetzt valide Zwischenergebnisse vor und Hendrik Wüst macht es offiziell: „Ein überwältigender Abend mit spektakulären Ergebnissen. Ich bin echt ein bisschen platt. Ein historischer Rückhalt kommt aus NRW.“
  5. 22.52 Uhr: Nur noch 100! 41 von 141 Ergebnisse sind in Köln ausgezählt.
  6. 22.37 Uhr: Wird es eine Punktlandung? Köln hat inzwischen 35 von 141 Ergebnissen ausgezählt – Zwischenstand: 57,1 Prozent Ja-Stimmen
  7. 22.36 Uhr: Die Organisatoren bangen um ihre Brückenbeleuchtung. 112 Strahler wurden aufgestellt, damit die Hohenzollernbrücke nachher in den Olympia-Farben leuchtet. Seit 10 Uhr wird alles von Security bewacht. Aber nur bis 23 Uhr kann das Licht eingeschaltet werden.
  8. 22.35 Uhr: Und da sind sie, die Zahlen aus Aachen: Mit 76,3 Prozent wurde dort das bisherige Rekordergebnis des Tages aufgestellt.
  9. Jetzt fehlen nur noch die Stimmen aus Aachen und Köln.
  10. 22.24 Uhr: Jetzt hat auch Bochum Vollzug gemeldet: 64 Prozent Ja-Stimmen.
  11. 22.22 Uhr: Das Kölner Auszählzentrum ist übrigens das Hans-Böckler-Berufskolleg in Deutz. Da herrscht jetzt ordentlich Stress.
  12. 22.14 Uhr: Vorsichtige Schätzung aus dem Kölner Wahl-Team: Zwischen 23 und 24 Uhr könnte die Auszählung fertig sein. Wir haben nichts vor, und ihr?
  13. 22.10 Uhr: Hendrik Wüst ist optimistisch, dass der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) am 26. September auch wirklich auf die NRW-Bewerbung setzt. „München, Berlin und Hamburg sind auch gut. Aber unsere ist stärker. Das zeigt sich an der starken Zustimmung heute. Niemand hat so viele Städte gefragt, niemand hat so viele Menschen gefragt. Unser Votum ist sehr, sehr klar.“

Wüst freut sich über „klares Ja von den Menschen aus Nordrhein-Westfalen“

  1. 22.06 Uhr: Ministerpräsident Wüst sieht die langwierige Auszählung entspannt: „Die extrem hohe Wahlbeteiligung sorgt nun mal dafür, dass an der einen oder anderen Stelle noch länger gezählt werden muss. Auch wenn die letzten Zahlen noch fehlen, steht jetzt schon fest, dass wir ein klares Ja von den Menschen aus Nordrhein-Westfalen haben.“
  2. 21.58 Uhr: Auf der „Wahlparty“ nehmen es die Gäste mit Humor. Einige vertreiben sich die Zeit am Kickertisch. Ministerpräsident Wüst gibt weitere Interviews. OB Burmester steht mit seinen Sprechern in einer Ecke und starrt auf das Handy. Köln meldet einen neuen Zwischenstand: 58 Prozent Ja nach 14 von 141 Ergebnissen.
  3. Wir freuen uns auf einen langen Abend mit euch.
  4. 21.53 Uhr: Für alle die Zahlen mögen, hier ein Zwischenfazit: Gezählt wurden bislang 5.758 Abstimmende in den Bezirken, davon waren 5.742 gültig (99,72%) und 16 ungültig (0,28%). Abstimmungsberechtigt waren übrigens 812.370 Menschen. Die Auszählung kann also noch etwas dauern.
  5. Also Karneval können wir deutlich besser.
  6. 21.49 Uhr: Jetzt sind immerhin 12 von 141(!) Kölner Ergebnissen da.
  7. 21.42 Uhr: Der Raum leert sich doch schon. Vielen dauert es offenbar zu lange, bis die letzten Ergebnisse vorliegen. Kölns Stadtdirektorin und Wahlleiterin Andrea Blome ist vor Ort und wirkt entspannt, obwohl Köln so langsam mit den Ergebnissen ist.
  8. 21.30 Uhr: In Aachen zeichnet sich das bisher deutlichste Ja-Ergebnis ab. Aus Bochum gibt es noch keinen Zwischenstand. Und in Köln liegt die Ja-Quote nun bei 58,9 Prozent.
  9. 21.28 Uhr: Nach 11 von 141 ausgezählten Ergebnissen gibt es knapp 59 Prozent Ja-Stimmen - das Ergebnis wird sich aber noch ändern.
  10. Wird es in Köln tatsächlich eine Zitterpartie? Nach den deutlichen Ergebnissen aus den anderen Städten überrascht dieser niedrige Wert
  11. Puh, das ist aber enttäuschend für die Olympia-Befürworter!
  12. 21.23 Uhr: Da ist tatsächlich das erste Mini-Zwischenergebnis aus Köln. Und siehe da: Nur 54,7 Prozent Ja-Stimmen nach gut 2000 gezählten Stimmen.
  13. 21.21 Uhr: Die Kölner Stadtsprecherin vertröstet die ungeduldig Wartenden immer wieder. Bald sollen Zahlen aus der Domstadt kommen. Dem Vernehmen nach geht es im Auszählzentrum aber chaotisch zu.
  14. Eigentlich sollte die gesamte Veranstaltung im Livestream präsentiert werden. Leider brach die Übertragung zwischenzeitlich ab. Der Spott ließ nicht lange auf sich warten: „Ihr wollt Olympische Spiele organisieren und schafft nicht mal einen Stream“, so der Tenor von Bewerbungsgegnern im Netz.
  15. 21.16 Uhr: Düsseldorf jubelt auch: 67,2 Prozent stimmten mit Ja.
So sieht es in Köln übrigens aus, wenn die Olympia Ergebnisse präsentiert werden.

Copyright: Marcel Schwamborn

So sieht es in Köln übrigens aus, wenn die Olympia Ergebnisse präsentiert werden.

  1. 21.05 Uhr: Köln macht es wirklich spannend! Das ist schon fast wie das Warten auf ein Foto-Finish beim Zieleinlauf. Und während Köln noch wartet, wird in München schon kräftig gebechert. Allerdings geht's da um Fußball, nicht um Olympia...
  2. 21.02 Uhr: Die geladenen Gäste fiebern den Zahlen auch entgegen. Sie vertreiben sich die Zeit mit anregenden Gesprächen und genießen Kölsch und das schöne Panorama.
  3. 21 Uhr: Die Spannung steigt. Wann kommt endlich das ersehnte Ergebnis aus Köln?
  4. 20.54 Uhr: Feierabend auch in Krefeld: 64,4 Prozent stimmten mit Ja.
  5. 20.47 Uhr: Auf der Hohenzollernbrücke wurden derweil blaue Scheinwerfer in Position gebracht. Sobald das Endergebnis vorliegt, soll die Brücke angestrahlt werden.
Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) klatscht nach Bekanntgabe der ersten Wahlergebnisse aus den Städten.

Copyright: Christoph Reichwein/dpa

Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) klatscht nach Bekanntgabe der ersten Wahlergebnisse aus den Städten.

  1. Jetzt fehlen nur noch die Ergebnisse von fünf Städten - darunter Köln
  2. 20.43 Uhr: Gelsenkirchen stimmt mit 74,2 Prozent für die Olympia-Bewerbung.
  3. 20.38 Uhr: Deutlich fiel auch die Zustimmung in Monheim am Rhein mit 70,7 Prozent aus.
  4. 20.32 Uhr: Derweil ist klar: Wuppertal ist mit 72,2 Prozent Ja-Stimmen dabei. Essen stimmte mit 64,3 Prozent für Ja.
  5. 20.28 Uhr: Eine Kölner Stadtsprecherin kündigt an, dass in den nächsten Minuten endlich auch Zahlen aus Köln kommen sollen.
  6. 20.27 Uhr: Auch im hohen Norden wurde abgestimmt. Der Bürgerentscheid hat in Kiel ein klares Votum ergeben. Dort sprachen sich 63,5 Prozent der Teilnehmenden für eine Bewerbung aus. Unabhängig davon, ob Berlin, München, Hamburg oder die NRW-Städte als deutsche Bewerber an den Start gehen, ist Kiel als Standort der Segelwettbewerbe geplant.
  1. 20.17 Uhr: Die Zahlen aus Pulheim sind da: 70,2 Prozent stimmten mit Ja! Auch Leverkusen ist jetzt ausgezählt – 62,7 Prozent machten ihr Kreuz bei Ja.
  2. 20.12 Uhr: Größtes Ziel ist inzwischen, dass NRW die Zustimmungswerte der Volksbefragung von München (66,4 Prozent) überbietet. Das sollte doch wohl zu schaffen sein!
  3. 20.04 Uhr: Jubel brandet auf! Jetzt werden die ersten Zahlen der Städte auch im Saal verkündet.
  4. 19.58 Uhr: In immer mehr Städten sind die Briefe ausgezählt. Wann gibt's die Ergebnisse aus Köln, fragen sich viele? Auf der Seite der Stadt Köln sind noch keine Zahlen eingegangen.
Manja Gregor (Stadt Leverkusen), Rüdiger Scholz (MDL CDU), Oberbürgermeister von Leverkusen Stefan Hebbel (CDU), Local Hero Steffi Nerius, Stadtdirektor und Sportdezernent von Leverkusen Marc Adomat und Stefan Pausch stehen im KölnTriangle Hochhaus zusammen.

Copyright: Thomas Banneyer

Manja Gregor (Stadt Leverkusen), Rüdiger Scholz (MDL CDU), Oberbürgermeister von Leverkusen Stefan Hebbel (CDU),Speerwurf-Ikone Steffi Nerius, Stadtdirektor und Sportdezernent von Leverkusen Marc Adomat und Stefan Pausch stehen im KölnTriangle Hochhaus zusammen.

  1. 19.50 Uhr: Weitere Ergebnisse trudeln ein: In Dortmund stimmten 68,27 Prozent mit Ja und Mönchengladbach liefert 74,5 Prozent Ja-Stimmen. Recklinghausen meldet 72,9 Prozent Ja-Stimmen
  2. 19.39 Uhr: Aus den meisten der 16 noch beteiligten Kommunen liegen mittlerweile Zwischenergebnisse der Olympia-Abstimmung vor. In allen liegen die „Ja“-Stimmen deutlich vorn.
  3. 19.38 Uhr: Aus dem Rennen raus ist Herten. Der Ratsbürgerentscheid hat zwar eine deutliche Mehrheit gebracht, insgesamt haben aber zu wenig Menschen abgestimmt. Die Mindestbeteiligung wurde deutlich verfehlt. Die dort geplanten Mountainbike-Wettbewerbe könnten aber in Recklinghausen stattfinden.
  4. 19.35 Uhr: Inzwischen ist auch die Auszählung in Duisburg durch. Mit 72 Prozent „Ja“-Stimmen wurde mehrheitlich für die Olympischen Spiele in der Stadt gestimmt.
  5. 19.31 Uhr: Der Geräuschpegel in der 28. Etage des Köln-Triangle ist ziemlich hoch. Die zahlreichen Gäste tauschen sich bei Kölsch und anderen Getränken angeregt aus. Das Bühnenprogramm wird von vielen eher am Rande verfolgt. Alle warten gebannt auf die ersten Zahlen aus Köln, die immer noch nicht vorliegen.

Erste Ergebnisse aus Düsseldorf und Leverkusen

  1. 19.15 Uhr: Noch gibt es übrigens keine Zwischenstände der Auszählung in Köln. Andere Städte sind da fixer. In Leverkusen steht es nach 21 von 26 Ergebnissen mit 62,6 Prozent Ja. In Düsseldorf bei 36 von 136 Ergebnissen mit 66,7 Prozent Ja
  2. 19.13 Uhr: Britta Heidemann sagt: „Ich wohne in Junkersdorf. Und mein persönlicher Traum wäre es, zu Fuß zu Olympischen Spielen am Rhein-Energie-Stadion zu gehen.“ Auch Christoph Kramer meint: „Wenn Olympische Spiele in Deutschland, dann wird es NRW. Wir werden ein gutes Wahlergebnis haben. Die Region hat es verdient. Wir sind das Sportland in Deutschland. Daher glaube ich, dass es passieren wird.“
Hendrik Wüst (CDU, l-r), Ministerpräsident des Landes NRW, und Torsten Burmester (SPD), Oberbürgermeister der Stadt Köln sprechen auf der Bühne am Wahlabend in Köln.

Copyright: Christoph Reichwein/dpa

Hendrik Wüst (CDU, l-r), Ministerpräsident des Landes NRW, und Torsten Burmester (SPD), Oberbürgermeister der Stadt Köln sprechen auf der Bühne am Wahlabend in Köln.

  1. 19.11 Uhr: Inzwischen haben sich weitere Gäste auf der Bühne eingefunden, darunter Olympiasiegerin Britta Heidemann und Fußball-Weltmeister Christoph Kramer.
  2. 19.07 Uhr: Torsten Burmester verkündet nicht ohne Stolz: „In Köln ist der Sport zu Hause. Wir sind dafür in der Welt bekannt, dass wir die Gäste begrüßen können.“ Die Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister aus den beteiligten Kommunen sind vor Ort, zudem viele Sportlerinnen, Sportler und Macher aus der Region.

Burmester mit launigem Versprecher: „Ministerprinz hat es richtig gesagt“

  1. 19.05 Uhr: Kölns OB Torsten Burmester stimmt Wüst zu – mit einem launigen Versprecher: Der „Ministerprinz hat es richtig gesagt“.
  1. 19.04 Uhr: „Unsere Bewerbung hatte von Anfang an einen positiven Geist, einen mitreißenden Spirit. Jetzt warten wir mit Spannung auf die ersten Einzelergebnisse aus den Städten“, fiebert Hendrik Wüst der Auszählung entgegen und ist überzeugt: „Wir haben ein kompaktes, spektakuläres und nachhaltiges Angebot. Am Ende wird es keine weißen Elefanten geben.“
  2. 19.01 Uhr: Auch Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester freut sich: „Wenn man mir vor ein paar Wochen gesagt hätte, dass wir in Köln solch eine Wahlbeteiligung haben, hätte ich das sofort genommen. Wir haben nicht nur den Zug für Olympia gezogen, sondern einen ganzen Bahnhof.“
  3. 18.57 Uhr: „Wir haben die Menschen an Rhein und Ruhr offenkundig überzeugt. Auch deshalb, weil wir immer gut zugehört haben. Das Team hat Hinweise und Kritik immer ernst genommen und dann seine Hausaufgaben gemacht. Seit Herbst 2025 haben wir Entscheidungen getroffen, und das Konzept immer wieder angepasst und verbessert. Das zahlt sich heute aus. Unsere Bewerbung hatte von Anfang an einen besonderen, mitreißenden Spirit. Überall wo ich gewesen bin in den letzten Wochen war das spürbar. Jetzt warten wir mit Spannung auf die ersten Einzelergebnisse aus den Städten“, so Wüst in seiner ersten Rede an diesem Abend.
  4. 18.52 Uhr: „Wir haben in den letzten Wochen und Monaten dafür gearbeitet, die Menschen zu informieren, sie zu motivieren und sie einzuladen, Teil der Olympia-Bewegung zu werden. Wir können davon ausgehen, dass die Menschen unserer Bewerbung mehrheitlich ihre Stimme gegeben haben. Die allerletzte repräsentative Umfrage zeigt uns ein klares Ja für Olympia in NRW. Rund 6 von 10 Menschen dürften mit Ja gestimmt haben. Das ist keine Prognose, sondern eine Meinungsumfrage“, sagt Wüst und betont: „Wir gehen mit viel Rückenwind in den Abend. Das ist ein toller Grund, um heute Abend zu feiern.“
  5. 18.48 Uhr: Ministerpräsident Hendrik Wüst ist begeistert. „Nach den uns zum jetzigen Zeitpunkt vorliegenden Zahlen haben rund 1,4 Millionen Menschen ihre Stimme abgegeben. Das ist eine herausragende Zahl. Damit bricht diese Abstimmung gleich mehrere Rekorde: Es ist die größte direktdemokratische Beteiligung in der olympischen Geschichte und es ist zugleich die größte Bürgerbefragung in der Geschichte unseres Landes Nordrhein-Westfalen“, sagt er in seiner ersten Ansprache. Die Wahlbeteiligung im Land liegt bei 32 Prozent.
  6. 18.42 Uhr: Für die geladenen Gäste gibt es übrigens ein paar Leckereien. Schließlich kann es ein langer Abend werden, da wären knurrende Mägen nicht gut.
Für die geladenen Gäste gibt es übrigens ein paar Leckereien.

Copyright: Marcel Schwamborn

Für die geladenen Gäste gibt es übrigens ein paar Leckereien.

  1. 18.37 Uhr: In Köln liegt die Wahlbeteiligung bei 40,5 Prozent – 329.600 Menschen haben abgestimmt.
  2. 18.34 Uhr: Die Wahlbeteiligung ist beeindruckend hoch gewesen. Die Zuversicht ist daher sehr groß, dass das Votum positiv ausfällt.
  3. 18.13 Uhr: Ministerpräsident Hendrik Wüst trifft sich gerade mit Stipendiatinnen und Stipendiaten der Sportstiftung und weiteren Athletinnen und Athleten am Rhein. Unterdessen füllt sich der Raum in der 28. Etage. FC-Präsident Jörn Stobbe, DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig und Lanxess-Arena-Geschäftsführer Stefan Löcher sind auch vor Ort.
  4. Drei Tage vor Ablauf der Abstimmungsfrist hatten 316.847 Menschen über eine Beteiligung der Stadt Köln an der Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele als KölnRheinRuhr abgestimmt. Das entspricht einem prozentualen Anteil von 38,99 Prozent der Abstimmungsberechtigten.
  5. Die Kosten für die Durchführung des Ratsbürgerentscheids konnten im Rahmen der Organisation von anfangs prognostizierten rund 2,49 Millionen Euro auf rund 1,82 Millionen Euro gesenkt werden. Das Land Nordrhein-Westfalen übernimmt 85 Prozent der Kosten für den Ratsbürgerentscheid.

KölnRheinRuhr: Über vier Millionen Menschen konnten abstimmen

RheinRuhr mit der Stadt Köln als sogenannter „Leading City“ stellt sich national gegen die Mitbewerber Berlin, Hamburg und München auf. In der bayerischen Hauptstadt hatte die Volksbefragung eine Zustimmung von 66,4 Prozent ergeben.

Das Bewerbungskonzept für KölnRheinRuhr setzt auf kurze Wege, Nachhaltigkeit und mit 14 Millionen zu verkaufenden Tickets auf Rekordkulissen. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) entscheidet am 26. September, mit welchem der vier Konzepte Deutschland ins internationale Bewerbungsverfahren geht.

Im Köln-Triangle, in der 28. Etage mit spektakulärem Domblick, wird am Sonntagabend (19. April 2026) die Entscheidung fallen. Ministerpräsident Hendrik Wüst wird dort die Ergebnisse der Bürgerentscheide verkünden. 

Oberbürgermeister Torsten Burmester besucht das Auszählzentrum und läßt sich von einem Abstimmungshelfer die amtliche Abstimmungsunterlagen der Stadt Köln für die Briefwahl des jeweiligen Bezirks zeigen.

Olympia-Bürgerentscheid

Darum lieferte Köln die Zahlen mit dicker Verspätung