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Erst Spion-Alarm, dann AbfahrtFC-Kader für Freiburg: Routinier fliegt raus, zwei Talente dabei

Aktualisiert

Am Samstag stand beim 1. FC Köln das Abschlusstraining vor dem Auswärtsspiel in Freiburg an. Der FC konnte allerdings nicht geheim trainieren. Um 14 Uhr folgte die Abfahrt.

Spion-Alarm am Geißbockheim kurz vor der Abfahrt!

Vor dem Auswärtsspiel des 1. FC Köln beim SC Freiburg (Sonntag, 25. Januar 2026, DAZN und Liveticker auf EXPRESS.de) wurde einmal mehr die dürftige Platzsituation in Köln deutlich.

1. FC Köln am Sonntag in Freiburg zu Gast

Da die Frauen des 1. FC Köln um 12 Uhr im Franz-Kremer-Stadion spielten, konnte Trainer Lukas Kwasniok (44) mit seiner Mannschaft nicht geheim trainieren.

Auf Trainingsplatz 1 konnte jeder zusehen, also auch mögliche Freiburg-Spione. Gerade was Aufstellung und Standardsituationen angeht, sind Bundesligisten sehr sensibel, wollen sich nicht in die Karten schauen lassen.

Beim Training waren dann bis auf Jahmai Simpson-Pusey, Dominique Heintz und die Langzeitverletzten Timo Hübers und Luca Kilian alle dabei.

Auch die Youngster Fynn Schenten und Youssoupha Niang trainierten mit, der Coach ließ aber zunächst noch offen, ob beide Angreifer mit in den Bus nach Freiburg steigen.

Diese Frage wurde dann um 14 Uhr beantwortet, als die FC-Profis mit dem Bus abfuhren. Nicht dabei: Florian Kainz. Der Routinier flog aus Leistungsgründen aus dem Kader, verletzt ist er nicht. Dafür waren die beiden Youngster Fynn Schenten und Youssoupha Niang waren beide dabei.

Folgende Spieler stiegen in den Bus zum Hauptbahnhof, dann ging es mit dem Zug weiter: Schwäbe, Zieler, Sebulonsen, van den Berg, Özkacar, Martel, Lund, Kaminski, Krauß, Johannesson, Castro-Montes, Huseinbasic, Maina, Bülter, El Mala, Ache, Thielmann, Waldschmidt, Schenten, Niang.

Im Hinspiel gewann Köln mit 4:1. Doch daheim hat Freiburg bislang nur eine Niederlage bei vier Siegen und drei Unentschieden in der Bundesliga hinnehmen müssen. Gleich zu Beginn der Saison gab es ein 1:3 gegen den FC Augsburg.

Kwasniok warnt vor dem Gegner: „Freiburg ist seit dem Augsburg-Spiel daheim nie als Verlierer vom Platz gegangen.  Wir müssen Energie auf den Platz bekommen, wie zuletzt.“ Beim 2:1 gegen Mainz überzeugte Köln vor allem in der zweiten Halbzeit, als mutig und offensiv der erste Sieg seit Anfang November eingefahren wurde. Genau da will Kwasniok mit seiner Mannschaft in Freiburg anknüpfen.

So könnte der FC in Freiburg spielen: Schwäbe - Sebulonsen, van den Berg, Özkacar, Lund - Castro-Montes, Krauß, Martel, Kaminski - Ache, Bülter

Die Stürmer Fisnik Asllani (r.) und Tim Lemperle (m.) der TSG Hoffenheim jubeln nach einem Treffer.

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