Das Spiel zwischen dem 1. FC Köln und Bayern München sorgte sowohl national als auch international für großes Interesse. Im TV brachte das Duell echte Kracher-Quoten.
Ganze Welt schaut nach KölnBayern-Duell sorgt für Kracher-Quoten

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Das Tor zum 1:0 von Linton Maina gegen den FC Bayern München wurde in über 200 Ländern übertragen.
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Dass der 1. FC Köln im Rheinland ein wahrer Publikums-Magnet ist, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Mit über 150.000 Mitgliedern ist das Rhein-Energie-Stadion so gut wie immer ausverkauft.
Auf das Duell am Mittwoch (14. Januar 2026) gegen den FC Bayern München waren jedoch nicht nur die Augen in Müngersdorf gerichtet. In der TV-Übertragung sorgte die 1:3-Pleite gegen den Rekordmeister für Kracher-Quoten bei RTL, Sky und Co.
1. FC Köln gegen Bayern München bringt Kracher-Quoten im TV
Über vier Millionen deutsche Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten die Partie in der Spitze vor dem TV, das teilte der FC am Donnerstagabend auf seiner Website mit. Die großen Zuschauerzahlen lagen primär an der Kooperation zwischen RTL und Rechteinhaber Sky, durch die das Spiel für jeden frei empfangbar war.
Besonders bei der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen konnte der Sender aus Köln überzeugen. Mit einem Marktanteil von 25,2 Prozent lieferte RTL dort starke Zahlen.
„Am Spiel zwischen dem 1. FC Köln und dem FC Bayern München gab es außerordentliches Interesse – das hat sich neben hoher nationaler Reichweite auch in der globalen Aufmerksamkeit gezeigt“, sagt Marcus Beisiegel, DFL-Direktor Audiovisuelle Rechte und Medienprodukt.
„Zahlreiche internationale Sender haben mit eigenen Teams aus dem Stadion berichtet, die Partie wurde in mehr als 200 FIFA-Mitgliedsländern übertragen. Grundlage war eine zwischen Liga, Clubs und Partnern sehr gut abgestimmte und umgesetzte Medienproduktion“, so der DFL-Boss weiter.
Die internationale Nachfrage nach dem deutschen Fußball ist groß. Und das, obwohl die Bundesliga als einzige der europäischen Top-Ligen erst Mitte Januar wieder in den Spielbetrieb eingestiegen ist. In Italien, Spanien und Frankreich kickte man bereits wenige Tage nach dem Jahreswechsel wieder – in England verzichtet man traditionell komplett auf eine Winterpause.
Die Kracher-Quoten zum Abschluss der Hinrunde waren aber auch dem FC Bayern zu verdanken. Mit über 432.000 Mitgliedern sind die Münchener der weltweit mitgliederstärkste Sportverein.
Zudem spielte die Mannschaft von Trainer Vincent Kompany (39) mit 47 Punkten und einem unfassbaren Torverhältnis von 66:13 die beste Hinrunde der Bundesliga-Geschichte. Dieses historische Event wollte man im In- und Ausland nicht verpassen.

