Alle Nachrichten zur Kölner Karnevals-Session 2026 in Kürze. EXPRESS.de hält die Jecken in diesem Ticker mit den wichtigsten Informationen auf dem Laufenden.
Jecke EckeErkältungswelle: Junges Dreigestirn liegt flach

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Das Kölner Kinderdreigestirn muss eine Zwangspause einlegen.
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Die fünfte Jahreszeit sorgt nicht nur bei eingefleischten Karnevalisten für fröhliche Stimmung. Unter dem Sessionsmotto „ALAAF – Mer dun et för Kölle!“ soll der Fokus auf die vielen Tausend Menschen gelenkt werden, die ehrenamtlich in und für Köln tätig sind.
Wissenschaftliche Untersuchungen gehen von 16,42 Millionen Deutschen aus, die sich unentgeltlich und freiwillig für andere engagieren – egal, ob im Verein oder in anderen Organisationen und Initiativen.
Jecke Ecke: Alle wichtigen Nachrichten in Kürze
Allein in Köln dürften es rund 200.000 Männer und Frauen jeden Alters und jeder Herkunft sein, die sich ehrenamtlich – und oft im Verborgenen – einsetzen.
„Sie alle bilden das Rückgrat der Stadtgesellschaft und haben es verdient, aus der zweiten Reihe auf die große Bühne geholt zu werden“, sagt Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval.
Bis Aschermittwoch am 18. Februar 2026 gibt es wieder zahlreiche Sitzungen, Termine und jecke Nachrichten aus Vereinen und Veedeln.
EXPRESS.de wird an dieser Stelle alle auf dem Laufenden halten.
Kölner Kinderdreigestirn muss pausieren
Selbst Trifolien sind nicht davor gefeit: Das Kölner Kinderdreigestirn muss seine Auftritte am Donnerstag (5. Februar 2026) krankheitsbedingt absagen. Nachdem tags zuvor schon Jungfrau Phili ausgesetzt hatte, hat es nun auch Bauer Jonathan erwischt. Beide bleiben mit leichten Erkältungssymptomen zu Hause.
Auf dem Terminplan hätten Schulen, Kitas, Seniorenheime und auch ein Hospiz gestanden. „Die Kinder und wir freuen uns auf alle Auftritte und sind natürlich traurig, nun absagen zu müssen“, sagt Christine Flock, Vizepräsidentin des Festkomitees Kölner Karneval. „Aber erst einmal steht im Vordergrund, dass die Kinder richtig fit werden.“
Bläck Fööss werben für mehr Blutspenden
Mitten in der Karnevalszeit haben die Bläck Fööss ein Zeichen für gesellschaftlichen Zusammenhalt und aktives Engagement gesetzt. Die Fööss besuchten das DRK-Blutspendezentrum Köln. Gemeinsam wollten sie zeigen, dass Zusammenhalt in Köln viele Gesichter hat – im Miteinander des Karnevals ebenso wie im Engagement für andere.

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Mitten in der stressigen Session nahmen sich die Bläck Fööss Zeit, um beim DRK dafür zu werben, zur Blutspende zu gehen.
Gerade jetzt, wenn viele Menschen feiern, zugleich jedoch krankheitsbedingt zahlreiche Spenderinnen und Spender fehlen und der Bedarf an Blutpräparaten weiterhin hoch ist, wollten die Musiker auf die Bedeutung der Blutspende hinweisen.
Freudentränen: Nippeser Bürgerwehr erfüllt einen Kindheitstraum
Von Kindheit an hatte Erkan Yurtmann einen Lebenstraum: einmal auf dem Wagen der Nippeser Bürgerwehr den Rosenmontagszug erleben. „Erkan ist seit Oktober 2018, als ich zum Präsidenten der Nippeser Bürgerwehr gewählt wurde, mein Fahrer“, sagt Präsident Michael Gerhold. Seit acht Jahren macht der 55-Jährige den Job nicht nur ehrenamtlich, sondern nimmt sich in der Session extra Urlaub.

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Der Präsident der Nippeser Bürgerwehr, Michael Gerhold (l.), und der Chef des Corps à la Suite, Christoph Stock, überraschten Erkan Yurtmann (M.) mit der Mitfahrt im Rosenmontagszug.
„Erkan ist aber nicht nur der Präsidentenfahrer, sondern egal, wo etwas für den Verein abgeholt, oder hingebracht werden muss, ist er am Start. Auf ihn kann man sich immer zu 100 Prozent verlassen“, betont Gerhold. „Zusammen mit unserem Chef des Corps à la Suite, Christoph Stock, bin ich auf die Idee gekommen, in dieser Session Erkan seinen absoluten Traum zu erfüllen. Er wird Rosenmontag erstmals in seinem Leben auf unserem Festwagen den Rosenmontagszug erleben.“
Als Gerhold und Stock den Ahnungslosen auf die Bühne holten und ihm sagten, dass sein Lebenstraum in Erfüllung geht, brach der Fahrer in Tränen aus. „Für mich war es eine riesengroße Überraschung, mit der ich niemals gerechnet hätte. Ich war komplett überwältigt und habe wie ein kleines Kind vor Freude geheult. Ich kann es kaum abwarten, endlich ganz Kölle, egal ob jung oder alt, mit Schokolädchen und Strüßjer zu erfreuen.“
Erste Rotary-Karnevalssitzung – natürlich für den guten Zweck
13 Rotary Clubs prägen in Köln das gesellschaftliche Leben, viele mit enger Verbindung zum Karneval. Eine eigene Rotary-Karnevalssitzung hatte es jedoch bislang nicht gegeben. Der Rotary Club Köln Rodenkirchen Riviera organisierte erstmals eine Karnevalssitzung für die Bewohnerinnen und Bewohner der Diakonie Michaelshoven.

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Auch „Et Klimpermännche“ Thomas Cüpper trat bei der Karnevalssitzung des Rotary Clubs Rodenkirchen Riviera auf.
Rund 150 kostümierte Bewohnerinnen und Bewohner waren dabei. Die Organisation lag in den Händen der Rotarier Marcus Hanf und Christof Obermann. Das Programm eröffneten die Roten Funken. Weitere Künstlerinnen und Künstler aus dem Kölner Karneval unterstützten die Sitzung – viele von ihnen verzichteten auf ihr Honorar.
So entstand ein Abend, der nicht nur unterhielt, sondern auch berührte. „Wir haben einen Bewohner, der hält es sonst maximal eine Stunde aus – aber heute hat er drei Stunden durchgetanzt“, freute sich Sabine Boos, die Leiterin der Stiftung. „Diese Premiere zeigt eindrucksvoll, wie Rotary sein Motto lebt: Menschlichkeit verbindet – über Generationen, Lebenssituationen und Gesundheitszustände hinweg“, erklärte Präsidentin Mercede Sina Boemers.
Schrecksekunde bei den Kölschen Figaros
Im Theater am Tanzbrunnen feierten die Kölschen Figaros, die Karnevalsgesellschaft der Friseurbranche, ihre Große Kostümsitzung unter dem Motto „Nit nur fest frisiere, och Feste fiere“. Gleich zu Beginn sorgte Martin Schopps für einen witzigen Moment. Während Präsident Marco Köhler die Sitzung leitete, saß dessen Sohn in der ersten Reihe mit AirPods in den Ohren und wirkte vom Programm eher gelangweilt. Eine bessere Steilvorlage hätte man Schopps nicht bieten können. Der Saal tobte und der Junior war ab sofort ganz bei der Sache.

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Marita Köllner hatte beim Auftritt bei den Kölschen Figaros viel Spaß mit Präsident Marco Köhler.
Während Marita Köllner, Höhner, Domstürmer, Kasalla und Bläck Fööss für mächtig Stimmung sorgten, standen die Rabaue im Stau. Kurzerhand wurde Krätzchensänger und Hans-Süper-Preisträger Fabian Rangol kontaktiert. Ohne zu zögern machte er sich auf den Weg, holte seine Flitsch und begeisterte das Publikum. Das Kölner Dreigestirn wurde für seinen stimmungsvollen Auftritt mit der „Goldenen Böösch“ der Figaros geehrt.
Große Kölner mit Ehrungen in Serie: OB sorgt für Lacher im Saal
Bei der Prunk- und Kostümsitzung der Großen Kölner im Gürzenich wurde nicht nur unter dem Motto „Vom Frack bis zum Lappenclown“ gefeiert, sondern auch fast wie am Fließband geehrt. Präsident Dr. Joachim Wüst, der seit 25 Jahren Präsident der Gesellschaft ist, holte gleich zu Beginn Kölns neuen Oberbürgermeister Torsten Burmester auf die Bühne. „Köln kann stolz sein, einen neuen Oberbürgermeister zu haben“, sagte Wüst unter dem Applaus der Gäste.

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Der Präsident der Großen Kölner, Dr. Joachim Wüst (l.), ernannte Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester zum Ehrenratsherrn der Gesellschaft.
Bevor er den Oberbürgermeister zum Ehrenratsherrn mit Mütze und Urkunde ernannte, wollte der Präsident noch eine wichtige Sache klären: „Du hast auf der Proklamation in lustiger Form gesagt, dass du den Job für weitere neun Jahre ausüben möchtest. Da ist aber noch eine Wahl dazwischen.“ Für die Antwort musste Burmester nicht lange nachdenken. „Wenn man die Prinzenproklamation geschafft hat, dann wird man doch automatisch wiedergewählt“, konterte der OB mit einem zwinkernden Auge.

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Angela Kanya-Stausberg wurde von Präsident Wüst für ihre fast 30-jährige Tätigkeit als Pressesprecherin der Gesellschaft zur Ehrenratsfrau ernannt.
Ab sofort darf sich Angela Kanya-Stausberg Ehrenratsfrau nennen. Sie wurde von Präsident Wüst für ihre fast 30-jährige Tätigkeit als Pressesprecherin der Gesellschaft geehrt. Ebenfalls geehrt wurde Hannes Schöner, der langjährige Bassist der Höhner. Ihn ernannte Wüst zum Ehrensenator der Großen Kölner.
Vom Festkomitee-Präsidenten zum Fahnenträger
Der „Konfettidanz“ der Blauen Funken hat im neuen Anbau des Funkenturms seine Premiere gefeiert. Ins Leben gerufen wurde die Kindersitzung von Antje Griesemann, der Ehefrau des Präsidenten Björn Griesemann, und von Henrik Schorn, dem Leiter der Kinder- und Jugendtanzgruppe. Mit jeder Menge Popcorn und Konfetti begrüßte Aurelia Kaspers die Pänz.

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Beim Auftritt des Kinderdreigestirns beim „Konfettidanz“ agierte Christoph Kuckelkorn (l.) als Fahnenträger.
Die Tänzerin der Kinder- und Jugendtanzgruppe der Blauen Funken moderierte mit viel Witz und Charme. Das Kölner Kinderdreigestirn hatte sofort eine Idee für Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn. „Wenn du nicht mehr Festkomitee-Präsident bist, hätten wir einen Job für dich als unseren Fahnenträger“, strahlte Kinderprinz Linus und gab Kuckelkorn die Fahne.
Eine weitere Premiere feierte das neue Maskottchen der Kinder- und Jugendtanzgruppe der Blauen Funken. Einen Namen hat das neue Maskottchen bisher nicht. Wer eine Idee hat, kann diese bis Aschermittwoch einsenden. Für Kasalla war es ein ganz besonderer Auftritt. Mit einem regelrechten „Bad in der Menge der Pänz“ wurde gefeiert, getanzt und gesungen.
Zwölf Jahre Brauhaussitzung der Löstigen Paulaner
Bereits seit zwölf Jahren haben die Löstigen Paulaner neben den großen Sitzungen auch eine kleine, gemütliche Sitzung im karnevalistischen Programm. Für Präsident Dominik Müller ist es immer eine ganz besondere Sitzung. „Im Brauhaus Sion kann man noch den ursprünglichen Kneipenkarneval feiern“, begrüßte er die Gäste und kündigte mit Handwerker Peters (Kai Kramosta) den Newcomer-Stern am kölschen Rednerhimmel an. Voller Leidenschaft, manchmal chaotisch und immer wieder im Dialog mit den Gästen, präsentierte „HP“ das Leben eines Handwerkers und wurde verdienterweise mit „Zugabe-Rufen“ belohnt.

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Präsident Dominik Müller (r.) begrüßte Handwerker Peters (Kai Kramosta) auf der Bühne.
Während man bei JP Weber eine Stecknadel hätte fallen hören können, waren die jecken Gäste bei den ersten Takten von King Loui sofort von 0 auf 100. Ähnlich ging es bei den Jungs von StadtRand zur Sache, die mit ihren Songs „Köln is cool“, „Ahle Kess“ und „Papajei“ voll den Geschmack des jecken Publikums trafen.
Luftflotte: Gleich zehn Mitglieder feierten Abschied
Das 100. Jubiläum der KG Sr. Tollität Luftflotte nutzten gleich zehn Tänzerinnen und Tänzer, um sich zu verabschieden. Sie standen bei der Herrensitzung im Gürzenich zum letzten Mal auf der Bühne. Präsident Harald Kloiber: „Heute ist ein historischer und gleichzeitig sehr trauriger Tag für die Luftflotte, denn es verabschieden sich auf einen Schlag zehn Mitglieder der Tanzgruppe. Darunter auch der Kommandant.“

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Luftflotte-Präsident Harald Kloiber (l.) musste Gerrit Gilhaus nach 13 Jahren verabschieden.
Gerrit Gilhaus lebte 13 Jahre lang seinen Traum in der Luftflotte. Aschermittwoch 2024 übernahm er das Amt des Kommandanten und war für die Stewardessen und Stewards verantwortlich. Für ihn gab es nur ein Motto: „Nur fliegen ist schöner.“
So wie die 1400 Herren im Gürzenich, die während des ganzen Auftritts die Tanzgruppe mit stehenden Ovationen und donnerndem Applaus feierten, verneigte sich Präsident Kloiber vor der Leistung und dem jahrelangen Einsatz. „Bevor gleich die ganze Bühne unter Wasser steht, weil alle heulen, schenkt uns doch bitte noch einen Tanz.“ Zum Abschied ihres Kommandanten tanzten sie nur für ihn „Stadt mit K“.
Neuer Präsident für die KG Schlepp Schlepp Hurra
In jedem Saal wuseln sie im Hintergrund herum. Während die Künstler auf der Bühne gefeiert werden, bleiben die Roadies ohne Erwähnung, obwohl sie unverzichtbar sind. Wenn einer von ihnen nicht mehr da ist, wie Tom Kohrt von der Kasalla-Crew oder Axel Philipp, der 17 Jahre für die Höhner arbeitete, hinterlässt das eine schmerzliche Lücke. Seit der Session 2012 gibt es eine eigene Karnevalsgesellschaft, die KG Schlepp Schlepp Hurra.

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Nach sieben Jahren legte Christoph Pickel (l.) das Amt des Präsidenten in jüngere Hände von Max Mayerhöfer.
Unter dem Titel „Mondachs han mer frei“ veranstaltet die KG seit 2015 im Dom im Stapelhaus ihre eigene Sitzung. Der komplette Erlös geht stets an die Einrichtung „Himmel un Ääd“ und seit einiger Zeit zusätzlich noch an „TrauBe Köln“. Moderiert wird die Brauhaussitzung von Beginn an von Lukas Wachten.

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Für StadtRand und King Loui war es eine Selbstverständlichkeit, am freien Montag bei der KG Schlepp Schlepp Hurra auf der Bühne zu stehen.
Bei der 12. Ausgabe der Sitzung gab es die Premiere des neuen Präsidenten. Nach sieben Jahren bleibt Christoph Pickel als 1. Vorsitzender und Literat erhalten. Sein im Dezember 2025 gewählter Nachfolger Max Mayerhöfer wurde im Rahmen der Sitzung als Präsident inthronisiert. Nach dem offiziellen Teil wurde mit Aluis, King Loui, Domstadtbande, Palaver und StadtRand gefeiert. Sie alle standen an ihrem freien Montag für den guten Zweck und ihre Roadies auf der Bühne.
Besonderes Geschenk für die neue böse Zunge Kölns
Bei der Kostümsitzung der Großen Sülz-Klettenberger KG im Ostermann-Saal des Sartorys überraschte Präsident Peter Butzon JP Weber mit einer Schellack-Schallplatte des früheren „Skandalredners“ Horst Muys. „Ich habe dieses Stück kölscher Geschichte durch Zufall im Internet gefunden und sofort an dich gedacht“, erzählte Butzon. „Diese Platte gehört einfach in deine Hände, weil du ja als die neue böse Zunge von Köln giltst.“

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Präsident Peter Butzon (r.) überraschte JP Weber mit einer Schallplatte des früheren „Skandalredners“ Horst Muys.
Ob JP Weber nun „Kölns böse Zunge“ ist, sei dahingestellt. Pointenreich, bissig und musikalisch, passt wohl besser. „Ein wenig polarisieren gehört dazu“, sagt Weber und ergänzt: „aber oberhalb der Gürtellinie.“
Hausschuhe für die ganze Familie gab es für Torben Klein. Mit dem eher ungewöhnlichen Geschenk erinnerte der Präsident an das letztjährige Straßenfest, bei dem Klein bei über 30 Grad Hitze mit luftigen Schlappen auf der Bühne stand. Ebenfalls für mächtig Stimmung sorgten unter anderem die Cöllner, Bernd Stelter, Tacheles und die Rabaue. Total gefeiert wurden auch die Sugar Girls, die Tanzgruppe der Sülz-Klettenberger.
Ohne die Rambos der Blauen Funken läuft nichts
Hinter dem Rambo-Team der Blauen Funken verbergen sich 16 Mitglieder, die bei jeder Sitzung für einen perfekten Auf- und Abbau sorgen. Für jede Veranstaltung bewegen sie eine Tonne Material in einem Lkw und einem Transporter zu den verschiedenen Sälen. Während der Gürzenich über einen Aufzug verfügt, müssen im Kristallsaal und in der Flora die schweren Sachen per Muskelkraft auf die jeweilige Bühne geschleppt werden. Jeweils vier hektische Stunden benötigen die fleißigen Hände, bis alles fertig ist. Dann übernimmt der Saaldienst und sorgt unter anderem für die Einteilung der Plätze, verteilt die Festschriften und betreut den Merchandise-Stand im Foyer.

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Richard Mülhöfer, der über 10 Jahre aktiver Rambo war, und sich jetzt in die Rambo-Rente verabschiedet hat, wurde zum „Ehrenrambo“ ernannt.
Wenn alle gefeiert haben, muss das Rambo-Team wieder an die Arbeit. Noch in der Nacht muss alles abgebaut und in die Fahrzeuge verladen werden, denn am nächsten Tag steht schon die nächste Gesellschaft in den Startlöchern. „Ohne die Hilfe jedes Einzelnen wären unsere vielen Sitzungen nicht zu schaffen. Was diese Mitglieder der Blauen Funken leisten, ist einfach unglaublich“, unterstreicht Präsident Björn Griesemann. Richard Mülhöfer, der über 10 Jahre aktiver Rambo war und sich jetzt in die Rambo-Rente verabschiedet hat, wurde zum „Ehrenrambo“ ernannt.
Glitzerhuhn wird Ehren-Goldmarie –Höhner finden gleich elf Giselas
Mit einem „Einsing-Konzert“ von Ken Reise alias Julie Voyage startete die sechste Goldmarie-Sitzung im Pullman Hotel. Nach dem umjubelten Auftritt folgte gleich der erste Höhepunkt mit der Ernennung von Reise zur Ehren-Goldmarie. Der zeigte sich sichtlich gerührt: „Vom Glitzerhuhn zur Ehren-Goldmarie.“ Bevor „Sitzungspräsident“ Volker Weininger seinen Sport am Glas auf der Bühne ausüben konnte, wurde er von Markus Wallpott, dem Präsidenten der Bürgergarde blau-gold und Ehren-Goldmarie, im Backstagebereich aufgelockert und massiert.

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Ken Reise alias Julie Voyage wurde von der Präsidentin der Goldmarie, Tanja Spiegel, zur Ehren-Goldmarie ernannt.
Auch ohne Massage liefen unter anderem Ingrid Kühne, Miljö, Cat Ballou, Scharmöör, Domstürmer und die Bläck Fööss zur Höchstform auf. Beim Auftritt der Höhner mit ihrem Sessionshit „Gisela“ legten sich Präsidentin Tanja Spiegel und die Damen des Elferrates mächtig ins Zeug. Blitzschnell zogen die sich um und präsentierten sich als elf jecke Giselas im T-Shirt und mit bunten Perücken.
Damit hat sich endlich der Herzenswunsch des Höhner-Frontmannes erfüllt. „Gisela gleich elfmal, Mädels, ihr haut mich um.“ Völlig überwältigt konnte Lück nur noch liegend auf der Bühne weitersingen. Da auch die Goldmaries von der Schließung des Pullman-Hotels betroffen sind, haben die Goldmaries in der Flora ihre neue Heimat gefunden. Am 10. Januar 2027 findet dort die Kostümsitzung statt.
Lachende Pänzarena: Enorme Ticket-Nachfrage für 2027
Die Lachende Kölnarena zieht weiterhin die Massen an. Nach acht von insgesamt 15 Ausgaben konnten schon 120.000 Gäste in der Lanxess-Arena gezählt werden. Nachdem am vergangenen Samstag 17.500 Menschen feierten, wird am 7. Februar die größte „Lachende“ aller Zeiten mit bis zu 18.000 Jecken erwartet.

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Bei der Lachenden Pänzarena feierten 17.000 junge Jecke mit.
Einen enormen Zulauf hat auch die Lachende Pänzarena. Nach dem Fest für die jungen Jecken am vergangenen Samstag wurden direkt am Wochenende 12.000 Tickets für die beiden Shows 2027 verkauft.
Ein Panda und eine Blitzbeförderung bei den Blauen Funken
Die Session hinterlässt Spuren. „Meine Frau hat festgestellt, dass ich Augenringe wie ein Panda habe und ihr viel zu wenig Zeit schenke“, sagt Guido Cantz. Damit der Hausfrieden nicht in Schieflage gerät, sorgte Blaue-Funken-Präsident Björn Griesemann für perfekten Ersatz. „Wir haben eine Lösung gefunden, damit sich deine Frau nicht so einsam fühlt, während du im Karneval unterwegs bist – einen 2,20 Meter großen Pandabären.“

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Voll die Ähnlichkeit: Guido Cantz und der 2,20 Meter große Pandabär, den er als Geschenk erhielt.
Bei der Kostümsitzung im Maritim Hotel erhielt die Tanzgruppe Zunft-Müüs, die in dieser Session ihr 30. Jubiläum feiert, einen Scheck in Höhe von 1111 Euro. „Das, was ihr als Tanzgruppe leistet, ist nicht nur Ehrenamt, sondern hält unser Brauchtum am Leben“, so Griesemann.
Eine Blitzbeförderung gab es für Prinz Niklas, Bauer Clemens und Jungfrau Aenne. Die waren erst am 16. Januar zum Leutnant der Reserve ernannt worden. Aufgrund ihres immensen Einsatzes für den Kölner Karneval beförderte Griesemann das Dreigestirn kurzerhand zum Oberleutnant der Reserve. „Auf solch eine Beförderung warten Mitglieder der Traditionskorps mehrere Jahre. Ihr drei habt gerade einmal 14 Tage gebraucht“, lachte der Präsident. „Ihr macht einen tollen Job und habt es euch einfach verdient.“
Vengaboys sorgen mitten im Karneval für Festival-Gefühl
Erneut vor ausverkauftem Haus ging die Kult-Colombinen-Nacht im Theater am Tanzbrunnen über die Bühne. Neben einem echt kölschen Programm, unter anderem mit den Klüngelköpp, JP Weber, Cat Ballou, der StattGarde, der Nippeser Bürgerwehr und StadtRand, präsentierte Präsidentin Uschi Brauckmann als besonderen Höhepunkt eine Kultband der Neunzigerjahre – die Vengaboys.

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Colombinen-Präsidentin Uschi Brauckmann begrüßte die Vengaboys auf der Bühne im Theater am Tanzbrunnen.
Mit ihren Hits wie „Boom, Boom, Boom, Boom“, „We Like To Party“ oder „We’re Going to Ibiza“ sorgten sie für etliche Mitsing-Momente und Festival-Gefühl. Ein weiterer Höhepunkt war die Ernennung der „Ehrencolombine 2026“. Ernannt wurde Michael Haiminger von der Liebherr GmbH. „Mit dieser Auszeichnung möchten wir uns herzlich bei Michael für seine großzügige Unterstützung bedanken“, betonte Uschi Brauckmann.
Vom Sitzungspräsidenten zum Schusterjungen
Bei der Frack-trifft-Kostüm-Sitzung der Fidelen Zunftbrüder überraschte Präsident Markus Stoffel Kult-Redner Volker Weininger. Nach seinem mit stehenden Ovationen gefeierten Vortrag ernannte Stoffel den „Sitzungspräsidenten“ zum Ehren-Schusterjungen der Gesellschaft.

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Sitzungsleiter Ingo Pohlkötter (l.) ernannte „Sitzungspräsident“ Volker Weininger zum Ehren-Schusterjungen der Fidelen Zunftbrüder.
Zur Auszeichnung gehören nicht nur eine Urkunde, sondern auch eine rote Perücke, ein kariertes Hemd und eine Schürze. „Was für eine Ehre, ihr habt mich komplett mit dieser Auszeichnung überrascht. Jetzt benötige ich erst einmal ein Kölsch“, lachte Weininger. Da er sich mit der roten Perücke äußerst attraktiv fand, testete er im Foyer, ob auch seine Präsidenten-Mütze dazu passte. Siehe da, sie passt tatsächlich.
Grüngürtelrosen unterstützen die Nephrokids
Die Grüngürtelrosen und die Wolkenburg haben eine Spende in Höhe von 10.000 Euro an Nephrokids übergeben. Der Betrag stammt aus dem Erlös des „Rosenzauber Charity Konzertes“, das am vierten Advent in der Wolkenburg stattfand und ganz im Zeichen von Musik, Gemeinschaft und sozialem Engagement stand.

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Vertreter der Grüngürtelrosen und der Wolkenburg übergaben die Spende an die Nephrokids.
Die Nephrokids setzen sich seit vielen Jahren für Kinder mit Nierenerkrankungen und ihre Familien ein. Neben persönlicher Beratung leistet der Verein finanzielle Unterstützung und begleitet Betroffene im Alltag. Mit der Spendensumme soll die Arbeit nachhaltig unterstützt werden. Bereits jetzt steht fest, dass das Charity-Konzert am 20. Dezember 2026 eine Fortsetzung findet.
Querbeat präsentiert neuen Song „Ehrenlos Ehrenfeld“
Querbeat hat sich in der Vergangenheit im Karneval ziemlich rar gemacht. Die Brasspop-Band steigt traditionell immer erst in der zweiten Hälfte der Session in das wilde Treiben ein. Am Samstag war die Band beispielsweise beim Jeckedanz der KG Rodenkirchen, bei der Wibbel-Dance-Party der Roten Funken und bei der Lachenden Kölnarena.

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Frontmann Jojo Berger von Querbeat beim Auftritt beim Jeckedanz von der KG Köln-Rodenkirchen.
Dort gab es nicht nur die großen Hits wie „Nie mehr Fastelovend“, „Guten Morgen Barbarossaplatz“ und „Randale & Hurra“. Sänger Jojo Berger hatte mit seiner Band auch einen ganz neuen Song dabei. „Ehrenlos Ehrenfeld“ heißt der neue Querbeat-Song, der am 6. Februar veröffentlicht wird.
Neues Partyformat: Altstädter feiern gelungene Premiere
Mit der Premiere der Fassnacht haben die Altstädter Köln direkt ein Ausrufezeichen gesetzt und die Live Music Hall zum Beben gebracht. Ausverkauftes Haus, Kölschfässer mitten im Saal und eine ausgelassene Stimmung.

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Die Grüngürtelrosen waren bei der Fassnacht der Altstädter mit dabei.
Gemeinsam mit Ben Randerath, Grüngürtelrosen, King Loui und Druckluft feierten die Gäste eine gänzlich neue Art von Sitzung. Näher, lauter, überraschender und konsequent auf Mitsingen und Mitfeiern ausgelegt. Für den roten Faden durch den Abend sorgte DJ Der Schöne Branko, der Moderation und Musik souverän miteinander verband.
Der emotionale Höhepunkt kam zum Schluss. Spontan folgten die Rheinveilchen der Einladung der Altstädter und zauberten gemeinsam mit Druckluft einen Flashmob auf die Bühne. Gänsehautmoment inklusive.
Jeckedanz: Brauerei-Halle besteht Karnevals-Feuertaufe
Nach nur fünf Minuten waren im Vorverkauf sämtliche Tickets für die neue Jeckedanz-Ausgabe vergriffen. Die KG Köln-Rodenkirchen war mit der Kult-Party in die Reissdorf-Brauerei umgezogen. Auf über 4000 Quadratmetern war eine neue spektakuläre Karnevalslocation entstanden. Die Bühne hatte einen zehn Meter langen Laufsteg, Platz war für rund 1800 Gäste.

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Christoph Kuckelkorn (2.v.l.) wurde von der KG Köln-Rodenkirchen zum Ehrenmitglied ernannt.
„Wir haben 500 Personen auf der Warteliste. Im kommenden Jahr prüfen wir die Möglichkeit, die Fässerwände noch etwas zu verschieben, damit noch mehr Gäste mitfeiern können“, sagte Präsident Marcus Becker. Das Programm bot mit Querbeat, Brings, Kasalla, Klüngelköpp, Kempes Feinest, Lupo und King Loui beste Unterhaltung. Festkomitee-Präsident Christoph Kuckelkorn wurde zum Ehrenmitglied ernannt und erhielt neben dem Krätzchen auch eine XXL-Flasche Wein.
Dreigestirns-Abend: Jungfrau wünscht sich Fischstäbchen
Wenn das Kölner Dreigestirn seine zahlreichen Termine des Tages absolviert hat, folgt oft noch ein gemütliches Beisammensein mit der Wache der Prinzen-Garde. Dabei dürfen sich die Tollitäten auch gerne das Gericht wünschen, das alle auf den Teller bekommen. Im Brauhaus Unkelbach gab es jüngst Trüffelnudeln auf Wunsch von Bauer Clemens.

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Das Dreigestirn samt Wache beim Abendessen. Dekoriert war der Raum zur Überraschung aller wie beim Kindergeburtstag.
Am Freitag durfte sich Jungfrau Aenne etwas wünschen und wählte Fischstäbchen mit Püree und Spinat. Die eigentliche Überraschung erlebte die Wache jedoch, als sie den Bier-Esel betrat. Das Restaurant war wie bei einem Kindergeburtstag mit Ballons und Pappbechern geschmückt. Von Chef Sandro Helm gab es für jeden eine Tüte für die Kinder, gefüllt mit Schminkzeug, Reisespielen, Zauberwürfeln und Retro-Süßigkeiten. Prinz Niklas erhielt ein Tetris-Spiel.
Der Dreigestirns-Tross hatte beim „Kindergeburtstag“ besonders viel Spaß mit den Konfettikanonen, weshalb nachher noch eine Stunde länger sauber gemacht werden musste. Wenn das Dreigestirn demnächst das ZAB besucht, darf Niklas das Essen aussuchen.
Rote Funken sagen gleich zwei Karnevalsgrößen „Danke“
Die Roten Funken und Marita Köllner verbindet eine ganz besondere Freundschaft. Bei der zweiten Mädchensitzung des Traditionskorps im Gürzenich überraschten Präsident Dirk Wissmann und sein Vize Boris Müller die Ikone des kölschen Fasteleer auf Rote-Funken-Art. Wissmann lud Marita Köllner anlässlich ihres 60. Bühnenjubiläums zur Mitfahrt bei den Roten Funken an Rosenmontag ein.

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Marita Köllner bekam eine Mitfahrt bei den Roten Funken im Rosenmontagszug geschenkt.
Für Ingrid Kühne, die sich nach der Session von den Karnevalsbühnen verabschiedet, gab es eine Einladung zur Kostümsitzung in der nächsten Session. „Liebe Ingrid, wir laden dich und deinen Mann Ralf zu unserer Kostümsitzung ein, damit du uns alle nicht vergisst und einen ganzen Abend Spaß hast“, sagte Wissmann.
Perfektes Geburtstagsgeschenk: Duo feiert Gürzenich-Premiere
Stadtjeföhl zählen zu den Newcomern der Session. Romy Helmich und Robert Münster haben in dieser Session den Schritt auf die Karnevalsbühnen gewagt. Ihre Songs „Ming Stadt“ oder „Hey Kölle Danz“ handeln vom kölschen Jeföhl und ihrer Heimatverbundenheit. Aber auch das bunte Treiben der Stadt wird mit „Simsalabim“ musikalisch umgesetzt. Der Sound reicht von ruhig bis zu ausgelassen. Dabei überzeugt hauptsächlich Romys gefühlvolle Stimme, wie im Sessionstitel „Heimwih“.

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Für Stadtjeföhl ging ein Traum in Erfüllung. Erstmals durfte das Duo im Gürzenich singen.
Am Freitagabend (30. Januar) feierte Stadtjeföhl Gürzenich-Premiere im Rahmen der WDR4-Hörfunksitzung. Damit der Nachwuchs ein Gespür für die großen Karnevalsbühnen bekommt, bietet das Literarische Komitee jungen Künstlern im Vorprogramm der Sitzungen des Festkomitees diese Chance. Mit ihrem Auftritt holten sie die Jecken ganz langsam ab, und zum Schluss schunkelte der ganze Gürzenich. Zum Schluss gab es noch ein Geburtstagsständchen, denn Romy feierte gleichzeitig Geburtstag. „Der heutige Auftritt im Gürzenich war ein Geschenk, das man nicht in Worte fassen kann.“
Pullman-Aus: Löstige Paulaner finden neue Heimat im Sartory
Wie viele andere Gesellschaften sind auch die Löstigen Paulaner von der Schließung des Pullman Hotels zum Jahresende betroffen. Für die Kostümsitzung (20. Januar 2027) und die Paulinchensitzung (6. Januar 2027) musste eine neue Heimat gesucht werden. Fündig wurde die Gesellschaft in den ehrwürdigen Sartory-Sälen.

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Präsident Dominik Müller (r.) und Vizepräsident Nick Dohmen bei der Vertragsunterzeichnung mit dem Sartory-Saal.
Mit der Vertragsunterzeichnung wurde die Basis für eine langfristige Kooperation zwischen der Gesellschaft und Hausherrn Marcus Sartory gelegt. „Durch den Umzug vom Pullman in den Ostermann-Saal haben deutlich mehr Freunde der Löstigen Paulaner die Chance, mit uns zu feiern, denn der Saal bietet bis zu 1400 Gästen Platz“, freut sich Präsident Dominik Müller.
Dringende OP: Natascha Roniwski vertritt Sabi bei Pläsier
Bei ihren Auftritten ist gute Laune Programm. Die kölsche Pop-Rock-Band Pläsier aus Ehrenfeld singt Texte aus dem Leben und dem Herzen. „Ihrefeld – Veedel vun Welt“ heißt einer der Hits. In den vergangenen Wochen war die Gruppe auch permanent im jecken Trubel unterwegs. Für Frontfrau Sabi Offergeld ist die Karnevalssession jedoch nun abrupt beendet.

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Sabi (r.), Frontfrau von Pläsier, muss die Session vorzeitig wegen einer dringenden Operation beenden. Sie übergibt das Mikro an Natascha Roniwski.
„Unsere Frontfrau Sabi muss leider sehr plötzlich und in Kürze operiert werden“, teilt die Band mit. „Es bricht mir das Karnevalsherz“, schreibt die Sängerin. Natascha Roniwski aus Alsdorf, Frontfrau vom „Happy Sound Orchestra“ und ehemalige Teilnehmerin von „The Voice of Germany“, springt spontan ein. „Wir wünschen Sabi das Beste für die OP und eine schnelle und gute Genesung“, teilen die Pläsier-Musiker mit. „Danke für alle Genesungswünsche, die ich erhalten habe. Bitte empfangt Natascha mit viel Liebe“, sagt Sabi.
Tränen zum Abschied und Spritzen für das Dreigestirn
Beim letzten Auftritt von Ingrid Kühne bei der Mädchensitzung der Großen KG Greesberger flossen im Maritim Hotel die Tränen. Zum einen verabschiedete sie sich bei Sitzungsleiter Michael Kramp und zum anderen bei den Mädels. „Wenn ich immer so ein aufmerksames und ruhiges Publikum wie bei den Greesbergern gehabt hätte, würde ich nicht aufhören.“ Anschließend trug sich die Rednerin ins Ehrenbuch der KG ein.

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Das Dreigestirn erhielt bei den Greesbergern symbolische Spenden-Spritzen.
Fürs Dreigestirn gab es zwei symbolische Spritzen für das Projekt CAYA. Während die eine Spritze eine Spende von 333 Euro der Gesellschaft beinhaltete, war die andere mit 3088 Euro gefüllt. Zwei fleißige „Krankenschwestern“ hatten auf der Kostüm- und der Mädchensitzung beim Publikum gesammelt. „Vielen Dank für euren Einsatz und diese Spende“, bedankte sich Prinz Niklas. „Jeder Cent fließt in medizinische Ausrüstung und Medikamente, mit denen CAYA Menschen, die auf der Straße leben, versorgt.“
Karnevalistische Fotoausstellung im Foyer der Sartory-Säle
Nach mehr als 25 Jahren hat der Kölner Fotograf Niki Siegenbruck die karnevalistische Fotoausstellung im Foyer der Sartory-Säle von seinem Kollegen Joachim Badura übernommen. Im Mittelpunkt der Premieren-Ausstellung steht das Ehrenamt im karnevalistischen Tanz. „Für mich ist es eine Ehre, dass mir Marcus Sartory nicht nur das Vertrauen ausgesprochen hat, sondern mir auch bei der Gestaltung der Ausstellung freie Hand gelassen hat“, sagt Siegenbruck, der unter anderem der Fotograf der Roten Funken und des diesjährigen Kölner Dreigestirns ist.

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Marcus Sartory (l.) zusammen mit dem Fotografen Niki Siegenbruck, der die Fotoausstellung gestaltet hat.
Die Ausstellung zeigt insgesamt 30 Motive. Darunter sind auch Studioaufnahmen der neun Tanzpaare der Traditionskorps. Marcus Sartory, Geschäftsführer der Sartory-Säle, zeigt sich im EXPRESS.de-Gespräch begeistert: „Mit der neuen Art der Präsentation ist frischer Wind ins Foyer gezogen, denn die Ausstellung ist deutlich moderner geworden als in der Vergangenheit. Seine Art der Interpretation und wie er die Motive in Szene setzt, gefallen mir hervorragend. Ich freue mich auf viele weitere Karnevalsausstellungen in den nächsten Jahren.“
Wicky Junggeburth singt mit dem Dreigestirn beim „Tisch 12“
Sie nennen sich „Gesellschaft zur Aufmunterung im Kölner Karneval“. Beim „Prinzenessen“ am 21. Februar 1980 im damaligen Hotel Intercontinental saßen einige hochrangige Karnevalisten im zwölften Stock der früheren Hofburg am Tisch 12. Helmut Haumann war einer von ihnen, der die Idee hatte, aus dieser Runde einen Verein zu gründen. Knapp 46 Jahre später gibt es immer noch den „Tisch 12“, Haumann ist das letzte noch lebende Gründungsmitglied.
Die Jecken – unter ihnen Heinz-Günther Hunold, Hans Kölschbach, Christoph Kuckelkorn, Bruno Haumann und Stefan Löcher – treffen sich mehrmals im Jahr, um die Gemeinschaft und die Geselligkeit zu pflegen und Spenden zu sammeln. Traditionell wird auch immer das Dreigestirn samt Adjutantur und Equipe vom „Tisch 12“ zum Abendessen eingeladen.

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Hanspeter Kottmeier (2.v.r.) und Helmut Haumann (2.v.l.) mit dem Kölner Dreigestirn beim Abendessen von „Tisch 12“.
Gastgeber war am Dienstagabend (27. Januar) im Brauhaus Sion Hanspeter Kottmeier, Bauer 1982 von der Große Kölner KG. Er lobte das Trifolium um Prinz Niklas. „Ihr findet bei euren Auftritten wichtige Worte, das ist bedeutend. Wir müssen die Menschen erreichen, und da reicht es nicht, auf der Bühne nur zu hüpfen und zu springen.“ Wicky Junggeburth, Prinz von 1993, sang mit der Runde seinen Klassiker „Eimol Prinz zo sin“, ehe sich alle Sauerkrautsüppchen, Kalbsschnitzel und Sion-Kölsch-Tiramisu schmecken ließen.
Sonderorden für Ingrid Kühne zum bevorstehenden Abschied
Für Rednerin Ingrid Kühne sind die letzten Tage ihrer Zeit auf den Karnevalsbühnen angebrochen. Bei der 41. Mädchensitzung der CDU Frauen Union wurde sie deshalb im Sartory noch einmal besonders gewürdigt.

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Colette Roeder-Möring (r.) und Sitzungspräsidentin Iris Marx (l.) zeichneten Ingrid Kühne mit dem Sonderorden der CDU Frauen Union Köln aus.
„Es ist mir ein Bedürfnis. Dass du nach dieser Session aufhörst, macht uns alle ganz traurig. Du hast für die Frauen im Karneval wahnsinnig viel bewirkt, weil du eine der ersten Rednerinnen warst. Du hast andere motiviert, dir zu folgen. Das verdient nicht nur Applaus, sondern auch unseren Sonderorden“, sagte die Kreisvorsitzende Colette Roeder-Möring. Blumen und etwas Flüssiges gab es auch noch.
Allstar-Band stimmt Gäste im Vringstreff hervorragend ein
Einer der eindrucksvollsten Termine in der Session ist immer der Besuch des Kölner Dreigestirns im Vringstreff. Jacky Beumling war 2007 der erste Prinz, der mit dem Trifolium in der Beratungsstelle vorbeischaute. Seitdem ist dies Tradition. Beumling war ebenso wie Mark Benecke, Jan Krauthäuser und Richard Bargel dabei, als Hans Mörtter die Equipe begrüßte.

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Die Kölner Allstar-Band wurde im Vringstreff für ein Lied durch Biggi Wanninger (M.) und Winni Rau (r.) verstärkt.
Bevor das Dreigestirn eintraf, stimmte die Kölner Allstar-Band einige kölsche Klassiker an. Josef Loup hatte Bömmel Lückerath, Janus Fröhlich, Stephan Brings, Tanja Krämer und viele weitere an seiner Seite. Auch Biggi Wanninger und Winni Rau von der Stunksitzung kamen dazu und sangen „Schunkeln ist Scheiße“. Für das Dreigestirn gab es 1000 Euro von der KG Ponyhof und 555 Euro von der Fidelen Fortuna.
32 Paletten Kamelle für den Veedelskarneval
Gemeinsam mit dem Festkomitee Kölner Karneval stellt REWE eine großzügige Kamellespende zur Verfügung: 32 Paletten mit insgesamt 2020 Kartons Schokowaffeln gehen an die kleinen und großen Umzüge in den Kölner Stadtvierteln.

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Lars Klein, Vorsitzender der Geschäftsleitung REWE Region West (4.v.l.), überreichte 32 Paletten Kamelle an Zugleiter Marc Michelske (5.v.l.).
Die Spende soll insbesondere dort helfen, wo der Karneval im Veedel in den vergangenen Jahren zunehmend unter Druck geraten ist. Stark gestiegene Kosten für Sicherheit, Organisation und Logistik haben vielerorts finanzielle Engpässe verursacht, gerade bei den kleineren ehrenamtlich organisierten Karnevalszügen.
„Unser Hätz schlägt für die Stadt und die Menschen, die sie ausmachen. Nirgendwo wird diese Verbundenheit so lebendig wie im Karneval – getragen von tausenden Ehrenamtlichen. Mit unserer Kamellespende an das Festkomitee Kölner Karneval möchten wir ganz konkret dazu beitragen, dass der Veedelskarneval lebendig bleibt“, sagt Lars Klein, Vorsitzender der Geschäftsleitung der REWE Region West.
Kölsche Tön, warme Herzen und echte Menschlichkeit
Die Street Angels Cologne hatten wieder zur großen Karnevalsverteilung eingeladen. Es wurde ein Nachmittag voller Musik, Gemeinschaft und Mitgefühl für alle obdachlosen Gäste. De Knollis und Fiasko brachten kölsche Lebensfreude mitten in den Alltag. Ein Buffet mit traditionellen Leckereien sorgte nicht nur für eine warme Mahlzeit. Es war auch ein Zeichen von Wertschätzung und Miteinander.

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Unter anderem die Band Fiasko spielte beim Karnevalsfest der Street Angels Cologne auf dem Breslauer Platz.
Jeder Gast durfte sich auch über eine auffällige Sonnenbrille freuen. Zusätzlich wurden auch wieder alte Karnevalsorden verteilt. „Wir freuen uns, wenn wir unseren Gästen ein kleines Lächeln ins Gesicht zaubern können und ihnen mit unserer Aktion ein Stück Normalität zurückgeben“, sagte Inga Weber, erste Vorsitzende der Street Angels Cologne. „Gerade an Karneval ist es wichtig zu zeigen, dass wirklich alle dazugehören – unabhängig davon, ob jemand ein Zuhause hat oder nicht.“
Immisitzung: Zusatzshow am 17. Februar
„Jeder Jeck ist von woanders.“ Dieses Motto gilt seit 16 Jahren für die Immisitzung. Die Kabarett-Karnevalsshow bringt Menschen aus über 30 Ländern mit Musik, Satire und kölschem Humor auf und hinter der Bühne zusammen. Dabei steht die Immisitzung für ein Köln, das offen, bunt und tolerant ist – für Begegnung, Lachen, Zusammenhalt und Vielfalt.
Da es für die Veranstaltungen in dieser Session nur noch vereinzelte Restkarten gibt, wird es am 17. Februar 2026 einen Zusatztermin geben. Unter dem Motto „Lachen ohne Grenzen“ wird ab 19.30 Uhr im Bürgerhaus Stollwerk gefeiert. Der Vorverkauf hat begonnen.
Rote Funken holen ein Stück Geschichte zurück auf die Bühne
Bei ihrer Hääre-Sitzung im Gürzenich holten die Roten Funken ein Stück Geschichte auf die Bühne zurück. In der geschichtsträchtigen Bütt standen schon Legenden wie die „Doof Noss“ Hans Hachenberg, „Et Botterblömche“ Hans Bols, „Et Rumpelstilzje“ Fritz Schopps oder „Trötemann“ Karl-Heinz Jansen. Früher stand bei jeder Sitzung eine Bütt auf der Bühne, in der sinnbildlich schmutzige Wäsche gewaschen wurde. Zwar nehmen auch die Büttenstars der heutigen Zeit aktuelle Geschehnisse und Leute aufs Korn, aber eine Bütt steht selten auf der Bühne.

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Auch „Blötschkopp“ Marc Metzger hielt seinen Vortrag bei den Roten Funken in der geschichtsträchtigen Bütt.
Da die Roten Funken für echt kölsche Tradition stehen, verpassten sie ihrer Bütt eine Rundum-Restaurierung und boten jedem Redner an, seinen Vortrag darin zu halten. Während sich „Der Schofför des Kanzlers“, Jens Singer, direkt wie im Bundestag fühlte, musste sich „Blötschkopp“ Marc Metzger erst einmal daran gewöhnen, nicht über die Bühne gehen zu können. Aber auch er hatte sichtlich Spaß an der „Badewanne für Redner“.
Blaue Funken: Eine neue „Frau Leutnant der Reserve“
Traditionell besteht der Elferrat der Blauen Funken bei der Mädchensitzung im Gürzenich aus Frauen. Einziger Mann und damit gewissermaßen Hahn im Korb ist Präsident Björn Griesemann. An seiner Seite saßen unter anderem die Marie der Blauen Funken, Marie Steffens, und WDR-Moderatorin Sabine Heinrich. Den Aufzug des eigenen Korps nutzte Griesemann, um Sabine Heinrich zum Leutnant der Reserve zu ernennen und sie damit in die Funkenfamilie aufzunehmen.

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Präsident Björn Griesemann (l.) nahm WDR-Moderatorin Sabine Heinrich in die Funkenfamilie auf und ernannte sie zum Leutnant der Reserve.
Und noch jemand darf sich freuen. Martin Schopps, der in dieser Session sein 25. Bühnenjubiläum feiert, darf in großer Uniform der Blauen Funken auf deren Wagen den Rosenmontagszug erleben. „Ich freue mich bereits wie ein kleines Kind“, lacht Schopps bei der Einkleidung. „Als ich mich zum ersten Mal im Spiegel in der Uniform der Blauen Funken sah, überkam mich ein wenig der Stolz und die Vorfreude stieg gleich auf karnevalistische einhundert Prozent.“
Lachende Kölnarena legt sich beim Sessionshit 2026 fest
Noch dauert die Session rund drei Wochen, doch für die Verantwortlichen der Gastspieldirektion Otto Hofner ist die Sache schon klar. Nathalie Drmota und Michael Burgmer überreichten bei der Lachenden Kölnarena den Preis für das beste Lied der Session.

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Druckluft erhielt den Preis der Lachenden Kölnarena für das beste Lied der Session.
Druckluft durften sich für die „Karnevalsmaus“ vor 15.000 Menschen in der Lanxess-Arena feiern lassen. Die Brassband absolvierte in dieser Session einige Auftritte bei der Kultparty. Nun werden sie im Programm von Querbeat abgelöst.
Tolle Premiere: Die Zukunft der Prinzen-Garde ist gesichert
Kinderkarneval heißt bei der Prinzen-Garde „Gardelino“. Die neue Veranstaltung feierte im Lindner Hotel ihre ausverkaufte Premiere. Das Tolle: Nicht Präsident Dino Massi hatte das Wort, sondern Christoph Ollig. Der Neunjährige ist der Kommandant der Kindertanzgruppe.

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Kinderkommandant Christoph Ollig (M.) machte einen tollen Job als Moderator der Kindersitzung „Gardelino“.
Die Pänz hatten viel Spaß mit der Kindertanzgruppe der Prinzen-Garde, den Rheinmatrosen Minis, dem Kölner Kinderdreigestirn, Lupo und Aluis. Nach der gelungenen Premiere steht fest, dass es der Prinzen-Garde nicht an Nachwuchs fehlt. „Gardelino“ findet nun einen festen Platz im Terminkalender der Garde.
Besondere Auszeichnung: Paveier tragen jetzt grün-gelb
Nachdem die Ehrengarde bereits Cat Ballou, Kasalla und die Klüngelköpp zu Ehrenleutnants der Reserve ernannt hatte, überraschte Präsident Hans-Georg Haumann im Rahmen der Großen Prunksitzung im Gürzenich auch die Paveier.

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Die Paveier wurden zu Leutnants der Reserve der Ehrengarde ernannt.
Vor der geforderten Zugabe stattete Hauman Sven Welter und seine Kollegen mit grün-gelben Krätzchen samt Urkunde aus und ernannte sie ebenfalls zu Leutnants der Reserve. Völlig überrascht bedankte sich die Band „für die besondere Ehre“.
Einen Bären für den Nachwuchs – Kaffee für die müden Eltern
Die Kostümsitzung der Altstädter im Maritim Hotel ist stets der Abend des Tanzpaares, denn hier können Kathi Kierig und Jens Käbbe endlich einmal selbst feiern. Verkleidet als Hänneschen und Bärbelchen führten sie mit viel Freude sämtliche Künstler des Abends auf die Bühne. Darunter Willi und Ernst, Paveier, „Blötschkopp“ Marc Metzger, Volker Weininger oder die Bläck Fööss.

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Altstädter-Marie Kathi Kierig tanzte noch mal zusammen mit den Rheinveilchen.
Für den Kasalla-Schlagzeuger Nils Plum, der wegen der Geburt seines Kindes bis Aschermittwoch pausiert, überreichte Präsident Björn Braun der Band eine Babybox samt Altstädter Bär. „Richtet bitte den stolzen Eltern unsere Glückwünsche aus“, sagte Braun und ergänzte: „Da die Eltern im Moment nicht viel Schlaf bekommen, gibt es eine Großpackung Altstädter Kaffee obendrauf.“

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Für Kasalla-Schlagzeuger Nils Plum gab es eine Babybox samt Altstädter-Bär.
Emotional wurde es für Marie Kathi Kierig beim Auftritt ihrer ehemaligen Tanzgruppe Rheinveilchen. Spontan holten sie sie mit auf die Bühne und tanzten noch einmal, zur Freude des Publikums, gemeinsam.
Gewagte Tanzeinlage: Bloß keinen Hexenschuss riskieren
Ausnahmezustand im großen Saal des Sartory, denn die Bürgergarde blau-gold hatte zur legendären Mädchensitzung geladen. Gleich zu Beginn erlebten die Mädels einen einzigartigen Auftritt der eigenen Garde. Da Tanzoffizier Christopher Wallpott Aschermittwoch seine Tanzstiefel an den Nagel hängt, überraschten ihn die „Alten“. Eigens zu seinem Abschied schwangen noch mal Präsident Markus Wallpott, Frank Steffens, Markus Marx, Rolf Braun, Christian Kläser, Justus Westermann, Dominik Wallpott, Jürgen Meier und Andreas Rodenkirchen, ihm zu Ehren das Tanzbein.

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Literat Udo Koschollek überreichte Achnes Kasulke ein Bild vom Künstler Don Lorenzo.
„Ich hoffe nur, dass wir morgen nicht alle einen Hexenschuss haben“, witzelte der Präsident. So wie das Tanzpaar Selina Jauch und Christopher Wallpott total begeistert war, waren es die Mädels im Saal. Sie hätten gerne eine Zugabe gesehen, doch das war dann doch zu viel für die Herren. Anschließend wurde mit Martin Schopps, Julie Voyage, Kasalla und Höhner gefeiert. Für den blitzblanken Auftritt von Achnes Kasulke überreichte Literat Udo Koschollek der Rednerin ein Bild von Künstler Don Lorenzo.
8708 schwebende Lichterkugeln in der Lanxess-Arena
Spektakuläre und farbenfrohe Premiere bei der Lachenden Kölnarena. Um den zahlreichen Stammgästen und erstmaligen Besucherinnen und Besuchern auch dieses Mal etwas Neues zu bieten, wurde die Lanxess-Arena nochmals aufgerüstet. Neben dem traditionellen Ballonregen zum großen Finale, der Kiss-&-Dance-Cam sowie den LED-Installationen um die Bühne, wurde eine neue Idee umgesetzt: Neun kreisrunde Traversen unter der Arena-Decke tragen insgesamt 1244 Lichterketten mit jeweils sieben leuchtenden Kugeln.

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So farbenfroh sieht es nun bei der Lachenden Kölnarena aus.
Dies ergibt eine Summe von 8708 schwebenden Kugeln, die über dem Publikum für ein stimmungsvolles Lichtermeer sorgen. Seit 61 Jahren – davon bereits seit 27 Jahren in der Lanxess-Arena – ist die „Lachende Kölnarena“ als Traditionsformat aus Köln nicht mehr wegzudenken. Bis zum 15. Februar stehen noch einige Termine an. Es gibt noch Restkarten.
Revanche der StattGarde: Sellerie-Orden für Ostermann-Präsident
Die Willi Ostermann Gesellschaft ließ bei ihrer Miljöhsitzung die kölsche Seele einmal mehr hochleben. Präsident Ralf Schlegelmilch nutzte den Auftritt der Original Tanzgruppe Kölsch Hänneschen, um deren Plaggenträger Hans Kieback, der seit über 50 Jahren Mitglied der Tanzgruppe ist und darüber hinaus seit 26 Jahren Mitglied der Ostermänner ist, mit dem neuen Krätzchen und dem neuen Halsorden auszuzeichnen.
„Hans ist mit Leidenschaft und Engagement immer dabei. Er lebt das Ehrenamt im kölschen Karneval“, würdigte Schlegelmilch den sichtlich gerührten Fahnenträger. Nachdem Kasalla den Saal auf links gedreht hatte, gab es für Nils Prum, den Schlagzeuger der Band, der gerade stolzer Vater geworden ist und aus diesem Grund in der Session pausiert, ein kleines Geschenk der Ostermänner: „Wir sind eine sehr familiäre Gesellschaft und ihr seid schon lange Familie für uns. Richtet Nils und seiner Familie unsere Glückwünsche aus.“

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Willi-Ostermann-Präsident Ralf Schlegelmilch erhielt einen Sellerie-Orden von der StattGarde Colonia Ahoj.
Die StattGarde Colonia Ahoj, die nicht nur Freunde der Ostermänner sind, sondern auch deren Ehrenmitglieder, revanchierten sich für die spektakuläre Aktion in der letzten Session, als die Ostermänner Ex-Bauer Michael Samm als ehemaligen Selleriekönig empfangen hatten. Daher gab es von StattGarde-Präsident Dieter Hellermann eine Sellerieknolle als Halsorden für Schlegelmilch. „Dat is halt Karneval“, lachte der Geehrte.
Fest in Weiß-Rot der Prinzen-Garde: Fußball-Fans unter sich
Fußball-Fanatiker unter sich beim Fest in Weiß-Rot der Prinzen-Garde. Präsident Dino Massi, der Juventus Turin die Daumen drückt, hatte DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig und dessen Frau Cordula im Gürzenich zu Gast. Auch Ex-Prinz René Klöver mischte mit. Der hat einst bei Bayer Leverkusen im Tor gestanden, ist aber eingefleischter FC-Fan.

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DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig (r.) war mit seiner Frau Cordula Gast von Prinzen-Garde-Präsident Dino Massi. Auch Ex-Prinz René Klöver (l.) feierte mit.
Mit Rettig hat Klöver zudem beim FV Bad Honnef gespielt. Für den DFB-Funktionär war der Besuch bei der Prinzen-Garde schon der zweite Auftritt im jecken Geschehen. Auch bei der Prunk- und Kostümsitzung der Grosse Braunsfelder Karnevalsgesellschaft hatte der ehemalige Manager des 1. FC Köln schon in der Menge geschunkelt.
Wilde Party zugunsten der Diercher im Zoo
„Tierisch“ was los war auf der Zoo-Zappelei. Unter dem Motto „Tierisch jeck und dabei von Herzen engagiert“ verwandelten 1300 Jecke in bunten Tierkostümen den Saal des Pullman Hotels in ein ausgelassenes Tierreich. Bereits zum zwölften Mal veranstalteten die Altstädter gemeinsam mit dem Kölner Zoo die kultige Party. Während mit Cat Ballou, Brings, Kasalla, Druckluft, Klüngelköpp und Lupo gezappelt und gesungen wurde, wurde gleichzeitig für die Diercher im Zoo gesammelt.

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Altstädter-Präsident Björn Braun, Georg Schäfer, Ralph Kirsch, Zoo-Direktor Theo Pagel, Christoph Landsberg, Sabine van der Wolf, Jens Kemper und Jörg Zajonc (v.l.) bei der Spendenübergabe für das Giraffengehege des Kölner Zoos.
Der Erlös der Veranstaltung von 11.111,11 Euro kommt dem neuen Giraffengehege des Kölner Zoos zugute. Möglich wurde die stolze Summe durch eine zusätzliche Großspende unter anderem von Sion Kölsch, RTL West und dem Pullman Hotel. Moderiert wurde die jecke Party vom Altstädter-Präsidenten Björn Braun. Sein großer Wunsch: „Hoffentlich finden wir für diese tolle Veranstaltung auch in der nächsten Session eine passende Location.“
Michael Samm voll in seinem Element: Ex-Bauer schlägt wieder zu
Der Ex-Bauer der Session 2025, Michael Samm, ist wieder voll in seinem Element und schlägt so richtig bei der Bordkapelle der StattGarde Colonia Ahoj die Becken im richtigen Takt. „Ich war schon bei 20 Auftritten dabei, unter anderem bei der ZDF-Mädchensitzung“, sagt Samm, der eigentlich auf Norderney lebt und dort eine Immobilienverwaltung besitzt, strahlend.

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Ex-Bauer Michael Samm ist glücklich, wieder mit der Bordkapelle der StattGarde Musik machen zu können.
„Unsere Zeit als Kölner Dreigestirn kann man kaum in Worte fassen, aber mit meinen Freunden zusammen auf der Bühne zu stehen und Musik zu machen, ist für mich eine ganz besondere Ehre, die ich ein wenig in der letzten Session vermisst habe“, sagt der Ex-Bauer und zieht mit einem strahlenden Lächeln mit der StattGarde in den Festsaal des Maritim Hotels, wo die Jecken bereits jubelnd die Truppe erwarten.
Braunsfelder-Präsident düst nun durch Jubiläumssession
Damit die Grosse Braunsfelder Karnevalsgesellschaft auch im Jubiläumsjahr pünktlich bei jedem Termin ist, hat Präsident und erster Vorsitzender Rainer Tuchscherer seinen Präsidentenwagen in Empfang genommen.

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Procar-Filialleiter Bruno Hilgers (l.) übergab den Präsidentenwagen an Braunsfelder-Präsident Rainer Tuchscherer.
Otmar Westerfellhaus und Bruno Hilgers von Procar-Automobile übergaben die Schlüssel für das Sessionsfahrzeug.
Nippeser Bürgerwehr unterstützt Teilnahme an Schull- und Veedelszöch
Die Nippeser Bürgerwehr und das Corps à la Suite haben ein großes Herz für Pänz. „Die Unterstützung unserer Pänz und des Karnevals ist uns nicht nur als Corps à la Suite eine Herzensangelegenheit. Wir als Nippeser Bürgerwehr unterstützen es sehr gerne, wenn junge Menschen den Fastelovend aktiv feiern wollen“, so Chef Christoph Stock.

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Das Corps à la Suite der Nippeser Bürgerwehr übergab eine Spende von 1111 Euro an die Schulgruppe der Heinrich-Böll-Gesamtschule in Chorweiler.
Damit die Schulgruppen der Heinrich-Böll-Gesamtschule in Chorweiler bei den diesjährigen Schull- un Veedelszöch mitmachen können, hatten Stock und sein Vorstand zu Freude der Kinder einen Spendenscheck in Höhe von 1111 Euro im karnevalistischen Gepäck.
Im Anschluss beantworteten Stock und sein Vize Thomas Kuschewski, Schatzmeister Michael Stechert und Geschäftsführer Armin Orichel den Schülerinnen und Schülern allerlei Fragen rund um den Kölner Karneval und das Leben in einem Traditionscorps. Vom schönsten Moment im Karneval, emotionalen Begegnungen bis zu den Kosten einer Uniform blieb keine Frage unbeantwortet.
Sparkasse feiert und präsentiert Ausstellung zur KG Schnüsse Tring
Rund 550 Gäste waren beim traditionellen Karnevalsempfang der Sparkasse KölnBonn. Aufgrund der weiterhin laufenden Modernisierung der Hauptstelle am Rudolfplatz fand die Traditionsveranstaltung wieder in der Wolkenburg statt. Durch den Abend führte Moderator Stephan Henseler.

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Die Höhner waren zu Gast beim Karnevalsempfang der Sparkasse KölnBonn.
Zu den Höhepunkten zählte der Auftritt des Kölner Dreigestirns. Die Kölner Kultbands Bläck Fööss und Höhner sorgten ebenso wie StadtRand für Hochstimmung. Zudem begeisterten die Tanzgruppe Kammerkätzchen und Kammerdiener der Alten Kölner KG Schnüsse Tring. Zum 125. Jubiläum der Gesellschaft kann nun bis zum 18. Februar während der üblichen Öffnungszeiten die Karnevalsausstellung in der Filiale Neumarkt besichtigt werden.
Ein Stück kölsche Geschichte für Prinz Niklas I.
Mit ihrer Festsitzung im Gürzenich sind auch die Blauen Funken in den Sitzungskarneval gestartet. Besonders freute sich Präsident Björn Griesemann, zum ersten Mal das Kölner Dreigestirn begrüßen zu dürfen. Die Kölner Funken Artillerie ernannte Prinz Niklas I., Bauer Clemens und Jungfrau Aenne zum Leutnant der Reserve.

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Zusammen mit seiner Ehefrau Antje überraschte Blaue-Funken-Präsident Björn Griesemann (l.) Prinz Niklas mit dem Original-Schild des ehemaligen Dreigestirn-Ausstatters „Nik. Kante“.
Ein sehr persönliches Geschenk erhielt „Prinz Dancing“ anschließend von Björn Griesemann und dessen Ehefrau Antje: das Werbeschild des Karnevalsausstatters „Nik. Kante“, der über Jahrzehnte auch das Kölner Dreigestirn eingekleidet hat. „Wir haben das Schild vor drei Jahren ersteigert und so lange für dich aufbewahrt, bis du dir deinen Kindheitstraum erfüllen konntest. Antje und ich wünschen dir eine wunderbare Session, die du nie im Leben vergessen wirst“, sagte der Präsident. Gefeiert wurde bis in die frühen Morgenstunden, unter anderem mit JP Weber, Volker Weininger, Marc Metzger, den Paveiern und den Klüngelköpp.
Kölner Narren-Zunft feiert im Doppelpack
Wenn feiern, dann richtig, dachte sich die Kölner Narren-Zunft. Unter dem Motto „Gemeinsam för Kölle“ feierten die Herren ihren traditionellen Herrenfrühschoppen im Mercure am Severinshof und gleichzeitig die Frauen ihren Damenfrühschoppen im Brauhaus Gilden im Zims.

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Die Damen der Kölner Narren-Zunft feierten unter anderem im Gilden im Zims mit Julie Voyage (Ken Reise).
Rund 200 jecke Mädcher feierten im historischen Keller unter anderem mit Julie Voyage (Ken Reise) und den Rabaue. Bei den Herren begrüßte Bannerhär Thomas Brauckmann „Sitzungspräsident“ Volker Weininger, JP Weber und Martin Schopps. Wichtiger Bestandteil des Herrenfrühschoppens ist die Aufnahme der neuen Zunftmeister in den Großen Rat durch dessen Chef Dr. Henning Hülbach. In einer launigen Rede stellt er Marcus „Bucki“ Buckenmayer und Michael „Toni“ Hafkemeyer als Neuzugänge vor.
Bürgergarde fährt farbenfroh durch die Session
Am Sonntag (18. Januar) hat die Bürgergarde blau-gold offiziell ihre diesjährigen Fahrzeuge übernommen. Mit Blick auf den Kölner Dom bedankte sich Präsident Markus Wallpott für die Fahrzeuge der Firma Weinzierl, der Firma Itting und der Firma Smile.

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Mit diesen bunten Fahrzeugen ist die Bürgergarde blau-gold in dieser Session unterwegs.
„Wir freuen uns sehr, dass wir auch in dieser Session mit den speziell für uns bunt gestalteten Fahrzeugen für unser Tanzpaar, den Vorstand und meinen Präsidenten-Wagen von einem Termin zum anderen fahren dürfen“, betonte Wallpott. „Das ist in der heutigen Zeit keine Selbstverständlichkeit.“
Besondere Ehrungen für Volker Weininger und Cat Ballou
Die Traditionskorps nutzen ihre Veranstaltungen gerne, um verdiente Künstlerinnen und Künstler zu ehren. Sitzungspräsident Volker Weininger wurde am Samstagabend im Rahmen der ersten Prunksitzung der Prinzen-Garde im Gürzenich zum Ehrenleutnant ernannt.

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Dino Massi, Marcus Gottschalk und Hermann Sauer (v.l.) von der Prinzen-Garde ernannten Sitzungspräsident Volker Weininger zum Ehrenleutnant.
Tags drauf überraschte die EhrenGarde Cat Ballou. Nach dem Auftritt bei der Herrensitzung im Sartory wurden die Musiker zum Leutnant der Reserve befördert und mit den Mützen der Gesellschaft ausgestattet.

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Mit Mützen und Urkunden der EhrenGarde verließ Cat Ballou am Sonntag (18. Januar 2026) die Herrensitzung im Sartory.
Zum weiteren Programm gehörten Marc Metzger, Original Matrosen vum Müllemer Böötche, Guido Cantz, Klüngelköpp, Martin Schopps, Kölner Paulinchen und Volker Weininger.
Neue KG-Hymne: Hellblaue Schallplatte für Eldorado-Köpfe
Wenn die Bühne schon einkracht, dann war die Party wohl besonders ausgelassen. Bei „Jeck in Hellblau“ von der KG Köln-Rodenkirchen mussten nach dem Auftakt in der Hofburg die Handwerker ran, weil ein Loch in der Bühne klaffte. Es ging hoch her im Dorint. Druckluft, Eldorado, Cologne Unplugged, Timo Schwarzendahl, Stadtrand und die Klüngelköpp heizten der Menge ein.

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Marcus Becker (l.), Präsident der KG Köln-Rodenkirchen, überreichte Manuel Sauer (M.) und Simon Kurtenbach eine hellblaue Schallplatte für die von ihnen komponierte Hymne der KG.
Das Dreigestirn erhielt eine Spende über 2222,22 Euro. Prinz Niklas war als eingefleischter FC-Fan happy nach dem Sieg gegen Mainz. „Alaaf schlägt Helau – nicht nur auf dem Fußballplatz“, rief er begeistert in den Saal. Eldorado-Frontmann Manuel Sauer sang ein Geburtstagsständchen für seine Partnerin und erhielt von Präsident Marcus Becker eine hellblaue Schallplatte. Sauer und sein Kollege Simon Kurtenbach haben nämlich die Hymne „KG Rudekirche“ für die Gesellschaft komponiert.
Aufbruch in eine neue Ära mit einem neuen Präsidenten
Mit ihrer ersten Mottositzung ist die Alte Kölner Karnevalsgesellschaft Schnüsse Tring in ihr 125. Jubiläum gestartet. Im Theater am Tanzbrunnen wurde aber nicht nur mit Künstlern wie Willibert Pauels, Mätropolis, dem Sitzungspräsidenten, den Höhnern, Paveier und Marc Metzger gefeiert, sondern es wurde auch der 58. Geburtstag des neuen Präsidenten Dirk Königs zelebriert.
Sein emotionales Geburtstagsgeschenk: die offizielle Amtseinführung durch Christine Flock, Lutz Schade und Erich Ströbel vom Festkomitee. Sie nahmen Dirk Königs nicht nur den offiziellen Präsidenten-Eid ab, sondern überreichten ihm im Namen des Festkomitees der Gesellschaft die Urkunde zum 125-jährigen Bestehen.

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Christine Flock und Erich Ströbel vom Festkomitee Kölner Karneval nahmen Dirk Königs (l.) den offiziellen Präsidenten-Eid ab.
Für den emotionalen Höhepunkt sorgte Ehefrau und Geschäftsführerin Alexandra Königs, als sie ihrem Mann die Kette des Präsidenten umlegte. „An meinem Geburtstag in dieses Amt eingeführt zu werden und diese Energie im Saal zu spüren, ist das schönste Geschenk, das man sich wünschen kann. Wir haben heute gezeigt, dass Tradition und frischer Wind bei der Schnüsse Tring zusammengehören“, betonte der sichtlich berührte neue Präsident, während der ganze Saal ihm ein Geburtstagsständchen sang.
Für einen weiteren bewegenden Moment sorgte Ehrengast Ludwig Sebus. „Mit der Schnüsse Tring verbindet mich eine tiefe Verbundenheit und ich bin froh, dass ich heute bei der Ernennung des neuen Präsidenten dabei sein konnte.“ Im EXPRESS.de-Gespräch betonte der 100-Jährige, wie wichtig es gerade für ältere Menschen sei, noch aktiv am Leben teilhaben zu können. „Unter so lieben Menschen vergisst man seine Schmerzen und freut sich ganz einfach am Leben.“
Traditionelle Wagenübergabe der Altstädter auf dem Ater Markt
Wie in jedem Jahr wurden die Fahrzeuge der Altstädter im Beisein zahlreicher Kameraden, Partner und Gäste von Stadtdechant Robert Kleine auf dem Alter Markt gesegnet. Der Segen gilt dabei nicht nur den Fahrzeugen selbst, sondern vor allem den Menschen, die sie in den kommenden Wochen durch die Stadt begleiten und Verantwortung tragen.

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Die Fahrzeugflotte der Altstädter wurde wieder auf dem Alter Markt gesegnet.
Ein besonderer Moment der Veranstaltung war die Ernennung von Markus Burgmer (Toyota) und Thomas Deloy (Gaffel) zum Leutnant der Reserve ehrenhalber.
Eine Kerze für einen sonnigen Rosenmontag
Die Bewohner der Riehler Heimstätten können zwar wegen ihres Alters nicht mehr auf die klassischen Sitzungen gehen, aber der Spaß am Karneval ist auch im hohen Alter ungebrochen. Das zeigte sich wieder eindrucksvoll bei der Seniorensitzung der Kölschen Narren Gilde. Im Festsaal der Riehler Heimstätten wurde bunt kostümiert, unter anderem mit Domhätzje Nadine, „Dä Knubbelisch“ (Ralf Knoblich), den Husaren grün-gelb und der Tanzgruppe Kölsche Stäänefleejer gefeiert.

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Das Dreigestirn bekam wieder die traditionelle Kerze, die für Sonnenschein beim Rosenmontagszug sorgen soll.
Für Prinz Niklas, Bauer Clemens und Jungfrau Aenne zählte der Auftritt zu den besonderen. „Wir sind in großen und kleinen Sälen unterwegs, aber heute hier bei euch, das sind Termine, da kommen wir richtig, richtig gerne. Das sind Termine för et Hätz“, strahlte Prinz Niklas. „Wir alle zusammen haben ein großes Glück. Wir dürfen Fastelovend feiern und das können wir als relativ junges Dreigestirn erleben, weil ihr diese Traditionen aufrechterhalten habt, weil ihr sie weitergegeben und weil ihr uns die kölsche Sproch beigebracht habt.“
Das Dreigestirn erhielt wieder eine verzierte Kerze, die traditionell zur „Schwarzen Mutter Gottes“ in der Kupfergasse gebracht wird, um gutes Wetter für den Rosenmontagszug zu erbitten.
Blaue Funken weihen neues Elferratsgestühl ein
Zu Beginn der Festsitzung im Gürzenich hat Blaue-Funken-Präsident Björn Griesemann feierlich das neue Elferratsgestühl der Gesellschaft eingeweiht. „Wir schauen mit vielen Dingen bereits in die Zukunft. Ob mit unserer ‚Krüzz un Quer‘-Party-Sitzung am Karnevalssonntag oder mit unserem revolutionären ‚Funkenpost‘-Karnevalswagen, der rein elektrisch betrieben wird. Dazu passt perfekt auch ein modernes Elferratsgestühl mit bewegten Bildern, Texten und Logos, die eingeblendet werden können. Dazu kann jede beliebige Farbe ausgesucht werden“, erklärte Griesemann im EXPRESS.de-Gespräch.

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Präsident Björn Griesemann (M.) und sein Elferrat, sind mächtig stolz auf ihr neues und modernes Elferratsgestühl.
Die Gäste im Saal und die Künstler, darunter JP Weber, Paveier oder die Klüngelköpp, zeigten sich begeistert. „Sitzungspräsident“ Volker Weininger hatte gleich einen Tipp für die Funken: „Bei meiner Rede bitte die Logos der Kölschsorten einblenden, dann fühle ich mich gleich wie zu Hause.“
Altstädter nehmen Marita Köllner in ihre grün-rote Familie auf
Emotionen pur bei der Mädchensitzung der Altstädter im restlos ausverkauften Gürzenich. Nach dem gefeierten Auftritt von Marita Köllner gab es eine tränenreiche Überraschung von Präsident Björn Braun. „Liebe Marita, diese Session ist eine ganz besondere für dich, denn du feierst dein 60-jähriges Bühnenjubiläum. Bis heute bist du nahezu die einzige Frau im Kölner Karneval, die sich als Einzelkünstlerin etabliert hat“, betonte Braun unter dem Applaus der Mädels im Saal.

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Altstädter-Präsident Björn Braun nahm Marita Köllner in die grün-rote Familie auf und ernannte sie zum Major der Gesellschaft.
„Dir wurde nichts geschenkt, sondern du hast dich immer mit Leistung durchgesetzt. Dabei bist du dir immer treu geblieben, hast dich nie verbiegen lassen und immer deine Meinung gesagt.“ Bereits bei diesen Worten musste die 67-Jährige mit den Tränen kämpfen. Doch als Präsident Braun die Sängerin mit den Worten „Wir Altstädter danken dir für dein Lebenswerk und nehmen dich in unsere grün-rote Familie auf“ ehrte, siegten die Tränen bei Marita. Mit Mütze und Urkunde wurde sie mit stehenden Ovationen zum Major der Altstädter ernannt.
Kölner Dreigestirn feiert Premiere bei der Lachenden Kölnarena
Das hat es auch vorher noch nicht gegeben. Bei den ersten beiden Ausgaben der Lachenden Kölnarena fehlte in diesem Jahr das Kölner Dreigestirn, weil es zu diesem Zeitpunkt schlicht noch nicht proklamiert war. Am Freitagabend (16. Januar) feierten Prinz Niklas I., Bauer Clemens und Jungfrau Aenne bei der dritten Lachenden des Jahres endlich ihre Premiere vor 14.000 Gästen im jecken Hexenkessel.

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Stefan Löcher (l.), Geschäftsführer der Lanxess-Arena, überreichte dem Kölner Dreigestirn einen Glücks-Award.
Vor dem Einmarsch erhielt das Trifolium einen Start-Glücks-Award von Geschäftsführer Stefan Löcher. „Die drei machen ihre Sache klasse und sind dabei sehr authentisch. „Schön, dass sie nun endlich auch bei der Lachenden mit dabei sind“, sagte er nach dem ersten Auftritt des Dreigestirns.
Prinz Niklas war nachher ganz begeistert. „Wir waren schon einige Male mit der Wache dort. Wenn man aber selbst da vorn steht, sich das Feuerwerk anschaut und Richtung Oberrang und Mittelrang schaut, ist das einfach beeindruckend. Es hat wahnsinnig Spaß gemacht und wir freuen uns auf die weiteren Termine“, sagte er zu EXPRESS.de.
Schlenderhaner Lumpe ernennen Ehrenvorsitzenden
Bewegende Momente bei der Kostümsitzung der Schlenderhaner Lumpe im Theater am Tanzbrunnen. Im Rahmen des Auftritts der eigenen Tanzgruppe Colonia Rut-Wiess holte Präsident Dirk Hoffmann das Lumpe-Urgestein Jürgen Knaack auf die Bühne. „Du bist vor 37 Jahren Mitglied geworden und kurze Zeit später hast du bereits dein erstes Pöstchen übernommen. Es folgten viele Jahre im Vorstand, davon 14 Jahre als stellvertretender Vorsitzender.“

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Präsident Dirk Hoffmann (l.) ernannte Jürgen Knaack zum Ehrenvorsitzenden der Schlenderhaner Lumpe.
Die letzten neun Jahre war er Vorsitzender, wobei er gleichzeitig auch noch sechs Jahre das Amt des Vizepräsidenten innehatte. Für seine Verdienste um die KG wurde Knaack zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Auf der letzten Jahreshauptversammlung hat er sich bewusst nicht mehr zur Wahl gestellt. „Es war eine wunderbare Zeit. Gleichzeitig ist es Zeit, den Weg für die Jugend freizumachen, damit die Schlenderhaner Lumpe auch in der Zukunft bestens aufgestellt sind.“
Domstürmer-Frontmann entert den Elferrat der KG Rodenkirchen
Am Freitagabend (16. Januar) hatte die KG Rodenkirchen mit ihrem Präsidenten Marcus Becker bereits zum dritten Mal die Ehre, den Elferrat der Lachenden Kölnarena zu stellen. „Es ist jedes Jahr wieder ein fantastischer Abend. Wir genießen diese fröhliche Atmosphäre“, freute sich Becker und ergänzte: „Ich bin komplett stolz auf meine Herren, die seit Stunden die Stimmung im Elferrat auf höchstem Niveau halten. Da schwächelt keiner.“

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Der Frontmann der Domstürmer, Micky Nauber, hatte viel Spaß mit der KG Rodenkirchen, die den Elferrat bei der Lachenden Kölnarena stellte.
Als die Domstürmer auf die Bühne kamen, enterte Frontmann Micky Nauber den Elferrat, um seine Freunde aus Rodenkirchen zu begrüßen und mit ihnen gemeinsam „Dat is Kölle“ zu singen. Und auch auf der Bühne zeigte er seine Verbundenheit mit der KG Rodenkirchen, als er seinen Mikrofonständer mit einem Schal der Gesellschaft verschönerte.
Kinderdreigestirn besucht Löwenäffchen im Zoo
Gleich zwei Überraschungen gab es für Kölns Kinderdreigestirn beim Besuch im Zoo. In der Dschungelhalle empfing Christopher Landsberg vom Zoo-Vorstand das Trifolium mit Kinderprinz Linus II., Kinderbauer Jonathan und Kinderjungfrau Phili. Die kleinen Tollitäten konnten nicht nur Tiere aus Mittel- und Südamerika bestaunen, sondern auch hautnah bei der Fütterung der Goldgelben Löwenäffchen dabei sein. Zusätzlich zu Gesicht bekamen sie das vor wenigen Wochen neugeborene Junge bei den Zweifinger-Faultieren.

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Das Kinderdreigestirn durfte hautnah bei der Fütterung der Goldgelben Löwenäffchen dabei sein.
„Wir freuen uns sehr, dass wir so tollen jecken Nachwuchs hier begrüßen können. Das tut dem Karneval gut“, so Christopher Landsberg. „Auch der Zoo hat immer ein Herz für den Nachwuchs.“ Anschließend ging es für die Pänz hoch hinaus, denn die Betreiber des Kölner Riesenrads, die Familie Kipp, luden die ganze Entourage zu einer Fahrt mit dem Riesenrad ein. Das ließ sich das Kinderdreigestirn und ihre Begleitung nicht zweimal sagen. Hoch über der Stadt Köln, riefen die drei allen Kölnern und Kölnerinnen ein herzliches „Kölle alaaf“ zu.
Die Nippeser Bürgerwehr sucht einen neuen Tanzoffizier
Seit der Session 2023 repräsentieren Svenja Klupsch und Niklas Wilske als Tanzpaar das Traditionskorps der Nippeser Bürgerwehr. Während Svenja auch in der nächsten Session für die „Appelsinefunke“ über Kölns Bühnen wirbeln wird, hängt der Tanzoffizier Aschermittwoch seine Tanzstiefel an den Nagel.

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Die Nippeser Bürgerwehr sucht neuen Tanzoffizier für Marie Svenja Klupsch.
Unter dem Motto „Mer söke dich“ hat die Nippeser Bürgerwehr bereits die Suche nach einem Nachfolger gestartet. Gesucht wird ein erfahrener Tänzer, der den Karneval liebt und dessen Herz schon immer für die Nippeser geschlagen hat. „Wenn du Lust hast, neben unserer Marie im Rampenlicht zu stehen und Teil einer richtig coolen Truppe zu werden, dann bewirb dich“, so der Aufruf von Präsident Michael Gerhold. „Wir freuen uns über viele Bewerbungen.“
Treue Husar bekommt einen neuen Rosenmontagszugwagen
Großer Jubel bei der Prunk- und Kostümsitzung des Treuen Husaren im Gürzenich. Zwischen den gefeierten Auftritten von Martin Schopps und Guido Cantz trat der Vorstand des Korps à la Suite mit einer besonderen Überraschung auf die Bühne.

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Der Korps à la Suite, Josef Schoop (M.), übergibt Präsident Markus Simonian (2.v.r.) den ersten Spendenscheck für den Bau eines neuen Wagens für den Rosenmontagszug.
„Der Treue Husar möchte für die kommende Session einen neuen Wagen für den Rosenmontagszug anschaffen. Dies unterstützen wir mit unserer ersten Spende in Höhe von 15.000 Euro. In der kommenden Session erfolgt dann die zweite Spende“, kündigte Josef Schoop zur Freude von Präsident Markus Simonian an. Nach der Überraschung wurde unter anderem mit Domstürmern, Klüngelköpp und Höhner abgefeiert.
Ford stellt erneut die Fahrzeugflotte für den Kölner Karneval
Für Jungfrau Aenne war es ein ganz besonderes Heimspiel. Stefan Blatt arbeitet als Elektroniker bei den Kölner Ford-Werken und konnte bei einem traditionellen Termin nun endlich einmal mitten drin sein. Managing Director Christoph Herr übergab am Mittwoch (14. Januar) offiziell die 76 Fahrzeuge starke Flotte an das Festkomitee Kölner Karneval. Das Kölner Dreigestirn besichtigte auch noch das Cologne Electric Vehicle Center, in dem die beiden vollelektrischen Modelle Explorer und Capri gebaut werden.

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Das Kölner Dreigestirn konnte am Mittwoch (14. Januar 2026) offiziell die Fahrzeugflotte bei den Ford-Werken in Empfang nehmen.
Komplettiert wird das Karnevalsengagement von mehr als 60 Ford-Freiwilligen, die die 62 Bagage- und Servicewagen im Kölner Rosenmontagszug fahren. „Ford und der Kölner Karneval sind seit unglaublichen 75 Jahren eng verbunden. Die Dreigestirne und der Festkomitee-Vorstand sind ebenso mit Ford-Fahrzeugen unterwegs wie die Kamelle im Rosenmontagszoch“, sagte Vizepräsident Lutz Schade.
Im Laufe der Jahre hat der Kölner Automobilhersteller mehr als 3700 Fahrzeuge zur Verfügung gestellt. Die Bagagewagen haben bei den Rosenmontagszügen über 3000 Tonnen Wurfmaterial transportiert. „Karneval bringt die Menschen friedlich zusammen und macht Glück und Unbeschwertheit wieder erlebbar, wonach sich viele sehnen“, betonte Christoph Herr. „Und dass in diesem Jahr mit Stefan Blatt ein langjähriger Ford-Mitarbeiter Teil des Dreigestirns ist, macht diese Session noch besonderer für uns.“
Starke Partnerschaft für soziales Engagement
Mit einer mitreißenden Show haben das Tanzcorps der Großen Allgemeinen und das Scala-Theater ein deutliches Zeichen für Solidarität und gesellschaftlichen Zusammenhalt gesetzt. Bei der gemeinsamen Benefizveranstaltung „Flohzirkus – Die Show“ erlebten die Besucherinnen und Besucher auf dem Zirkusgelände Latibul in Niehl einen Nachmittag voller Tanz, Akrobatik, Musik und gemeinschaftlicher Unterstützung für die Aktion „wir helfen“.

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Moderiert wurde die „Flohzirkus“-Show von Arne Hoffmann (l.) und Ralf Borgartz vom Scala-Theater.
Moderiert wurde die Show von Arne Hoffmann und Ralf Borgartz vom Scala-Theater. „Karneval, Kunst und Kultur haben die Kraft, Menschen zu verbinden und Solidarität sichtbar zu machen“, betonten beide. Die Kooperation zwischen dem Tanzcorps der Großen Allgemeinen und dem Theater zeige eindrucksvoll, wie gemeinsames Wirken Begeisterung auslösen und gleichzeitig helfen kann.
Kölsche Funkentöter starten mit Korpsappell
Mit dem traditionellen Korpsappell im Brauhaus ohne Namen starteten die Kölsche Funkentöter offiziell in die Session. Gefeiert wurde unter dem Motto „Fastelovend zosamme!“. Zur Freude von Präsident Guido Thiemermann war auch eine Abordnung der befreundeten Aachener KG Oecher Spritzemänner gekommen. Bei seiner Begrüßung hob Thiemermann die Bedeutung gelebter Tradition, kameradschaftlichen Zusammenhalts und ehrenamtlichen Engagements hervor.

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Präsident Guido Thiemermann (r.) ernannte Feuerwehr- und Notfallseelsorger Holger Reiprich (M.) zum neuen Korpspfarrer der Kölsche Funkentöter.
Ein besonderer Moment war die Ernennung von Pfarrer Holger Reiprich, Feuerwehr- und Notfallseelsorger, zum neuen Korpspfarrer der Kölsche Funkentöter. Das Sessionsmotto „Mer dun et för Kölle“ könnte auch das Motto der Funkentöter sein. „Viele unserer Mitglieder engagieren sich über den Karneval hinaus bei der Feuerwehr, in Hilfsorganisationen, beim THW und in weiteren Einrichtungen – für Sicherheit und Gemeinschaft. Sie alle lieben den Karneval und gleichzeitig übernehmen sie Verantwortung für ihre Heimatstadt“, sagte Thiemermann.
Bühnenprogramm auf dem Alter Markt auch in Gebärdensprache
Auch gehörlose Jecken können an Weiberfastnacht (12. Februar) auf dem Alter Markt mitfeiern. Die Karnevalsgesellschaft Altstädter Köln organisiert das Bühnenprogramm und lädt Menschen, die über Gebärdensprache kommunizieren, zur offiziellen Eröffnung des Kölner Straßenkarnevals in den kostenpflichtigen Bereich direkt vor der Bühne ein.

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Aline Ackers (l.) gebärdet die gesungenen Lieder op Kölsch und lädt alle zum Mitschunkeln ein.
Der Landschaftsverband Rheinland finanziert die Übersetzung des Bühnenprogramms in Gebärdensprache und vergibt die Freikarten. Aline Ackers und Michael Zymelka werden das Bühnengeschehen in Gebärdensprache übersetzen. Das karnevalserprobte Duo stand bereits am 11.11. zusammen auf der Bühne auf dem Heumarkt.
Der LVR macht sich mit seiner Initiative „Karneval für alle“ dafür stark, dass auch Menschen mit Behinderung im Sitzungs- und Straßenkarneval mitfeiern können. In dieser Session macht die LVR-Initiative Menschen mit Behinderungen wieder zahlreiche Angebote. Unter anderem gibt es am Karnevalssonntag eine Zugmoderation der Schull- un Veedelszöch sowie eine Livebeschreibung des Kölner Rosenmontagszuges für blinde und sehbehinderte Menschen. Kartenwünsche bitte per E-Mail an karneval-fuer-alle@lvr.de.
Besonderer Sessionsorden: Ein Stück Dom für den guten Zweck
Der Sessionsorden der KKG Stromlose Ader ist ein emotionales Bekenntnis zu Köln, zum Ehrenamt und zum Erhalt des wohl bekanntesten Wahrzeichens der Stadt. Jeder einzelne Orden ist ein echtes Unikat und enthält ein authentisches Stück Stein vom Kölner Dom aus dem 18. Jahrhundert. Für jeden verkauften Orden werden fünf Euro an die Kölner Dombauhütte gespendet, um den langfristigen Erhalt des Domes aktiv zu unterstützen.

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Der Herrenorden der Stromlosen Ader mit einem echten Stück Kölner Dom.
„Das Motto steht für Haltung und den Geist des Ehrenamts, der Köln seit jeher prägt: in den Veedeln, in den Vereinen und insbesondere im Karneval. Das gesamte Vereinsleben wird von engagierten Mitgliedern in ehrenamtlichen Positionen gestaltet und vorangetrieben. Ihr Antrieb und Engagement ermöglichen es, die Traditionen aufrechtzuerhalten. Der Dom als Wahrzeichen und stiller Wächter über Köln symbolisiert genau diese Beständigkeit. Genau das möchte die Stromlose Ader mit ihrem Sessionsorden unterstreichen“, betont Präsident Hans-Peter Houben.
Überraschungsauftritt bei Luftflotte-Sitzung
Die Nostalgiesitzung der Luftflotte Köln zum 100. Jubiläum bot alte und leise kölsche Töne. Damit wurde das Publikum im Dorint an der Messe auf eine musikalische Zeitreise mitgenommen.

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Die Rabaue sangen zusammen mit Boris Niedick (M.) als Eilemann-Trio bei der Luftflotte.
Ein besonderer Höhepunkt war der Auftritt der Rabaue mit ihrem Nostalgie-Programm. In originalgetreuen Kostümen schlüpften sie in die Rollen des legendären Eilemann-Trios. Für einen echten Gänsehautmoment sorgte Boris Niedick, Sohn des ehemaligen Eilemann-Bassisten Charlie Niedick, der plötzlich mit auf der Bühne stand und den Klassiker „Sie will ja nach Sevilla“ sang.
Boris sagte anschließend: „Ich habe die Eilemänner hautnah erlebt, aber heute wird ein Stück Kindheit für mich wieder zur Realität.“ Obwohl er eigentlich Sänger einer Rockband ist, schlägt sein kölsches Herz – auch als Mitglied der Luftflotte – ganz klar für die kölsche Musik. Rabaue-Sänger Alexander Barth zeigte sich beeindruckt: „Wenn man bei seiner Stimme die Augen schließt, hat man das Gefühl, Charlie Niedick steht wieder mit auf der Bühne.“

