Für Alexander Zverev gibt es gegen Jannik Sinner einfach nichts zu holen.
Zverev kassiert KlatscheGegen Angstgegner Sinner im Halbfinale von Monte-Carlo raus

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Wieder im Halbfinale gestoppt: Alexander Zverev unterlag in Monte-Carlo erneut Jannik Sinner.
Der Negativlauf von Alexander Zverev gegen seinen Angstgegner Jannik Sinner findet kein Ende. In der Vorschlussrunde des Masters-1000-Events in Monte-Carlo, seiner Wahlheimat, war für den deutschen Tennis-Star Schluss. Mit einer klaren 1:6, 4:6-Niederlage musste er sich dem Italiener beugen, genau wie bei den vorherigen Turnieren in Indian Wells und Miami. Es ist die mittlerweile achte Niederlage hintereinander für Zverev gegen den 24 Jahre alten Sinner. Dieser kämpft nun im Finale des Sandplatz-Turniers im Fürstentum entweder gegen Carlos Alcaraz aus Spanien oder den Lokalhelden Valentin Vacherot um den Titel, wie die dpa berichtet.
Zverev anfangs komplett chancenlos
Unter den Blicken der deutschen Tennis-Ikone Boris Becker fand Zverev besonders am Anfang des Matches überhaupt nicht ins Spiel. Der Hamburger produzierte eine hohe Zahl an Fehlern und schien gegen die Nummer zwei der Welt phasenweise ohne Plan zu sein. Seine ersten beiden Service-Games gab er direkt ab und erst nach langen 25 Minuten konnte er seinen ersten Spielgewinn verbuchen. Sinner agierte deutlich wacher und gönnte seinem Kontrahenten keine Atempause.
Womöglich steckte Zverev noch der kräftezehrende Drei-Satz-Erfolg über João Fonseca aus Brasilien aus der Runde der letzten Acht in den Knochen, es mangelte ihm sichtlich an Spritzigkeit. Der erste Satz war bereits nach nur 35 Minuten Geschichte, nachdem Sinner ihm zum dritten Mal das Service durchbrochen hatte.
Wichtiger French-Open-Test geht daneben
Dabei hatte sich Zverev für den Start in die Sandplatz-Saison so viel vorgenommen. Das Event in Monte-Carlo galt als bedeutende erste Standortbestimmung im Hinblick auf die in Paris stattfindenden French Open, wo er endlich seinen ersten Grand-Slam-Sieg anpeilt. Aber auch im zweiten Durchgang demonstrierte Sinner eindrucksvoll seine Überlegenheit. Bei Service des Südtirolers machte Zverev im gesamten zweiten Satz gerade einmal zwei Punkte. Ein weiteres Break am Ende besiegelte dann sein vorzeitiges Ausscheiden.
Sinner hingegen erlebte einen perfekten Tennis-Monat März in den USA. Er triumphierte bei den Masters-Events in Indian Wells sowie in Miami. Als erst achter Profi überhaupt gelang ihm damit das prestigeträchtige „Sunshine Double“. Auf seinem Weg zu diesem Triumph hatte er bereits in den Halbfinalspielen Zverev glatt in zwei Sätzen bezwungen. (red)
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