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„Alles andere ist mir egal“Zverev vor French-Open-Finale gegen Freund Cobolli knallhart

Alexander Zverev im Halbfinale gegen akub Mensik.

Copyright: IMAGO/ZUMA Press

Alexander Zverev im Halbfinale gegen akub Mensik.

Aktualisiert:

Zverev im Finale: Für den Titel muss er einen Freund schlagen

Im Endspiel der French Open steht Tennis-Ass Alexander Zverev (29) vor einer Zerreißprobe: Er kämpft nicht nur gegen einen Rivalen, sondern auch gegen einen Kumpel. Am Sonntag will der Hamburger den Titel holen – doch dafür muss er ausgerechnet den Italiener Flavio Cobolli (24) bezwingen, den er sehr schätzt.

Über seinen kommenden Gegner im Finale findet Zverev nur lobende Worte: „Für mich ist er einfach ein netter Mensch. Er hat ein gutes Herz. Wenn man ihn erst einmal näher kennt, ist er unheimlich witzig“. Aber klar ist auch: Sobald das Match beginnt, muss diese besondere Verbindung für einige Stunden ruhen.

Freundschaft im Finale? Ja – aber die Trophäe will nur einer

„Natürlich versucht man immer noch, den Gegner zu schlagen und zu gewinnen, aber das ist in Ordnung“, betonte der 29-Jährige. Dass er mit seinem Kumpel Cobolli im Finale eines Grand-Slams steht, sei „die höchste Stufe im Tennis“. Er fügte hinzu, es sei „schön, das zu teilen“. Trotzdem hat er ein klares Ziel: Den Pokal will er am Schluss für sich beanspruchen.

Der 41. Versuch soll es nun endlich sein: Zverev will sich seinen großen Traum vom Grand-Slam-Sieg erfüllen. Die Chancen dafür sind nicht schlecht: Der Deutsche ist die Nummer drei der Welt und tritt gegen den Zehnten der Weltrangliste als deutlicher Favorit an. Auch die Bilanz spricht für ihn: Im Head-to-Head liegt Zverev mit 3:1 vorne.

Trotz Favoritenrolle: Zverev zollt Cobolli Respekt

Dennoch nimmt Zverev seinen Kontrahenten, der im Finale des Münchner Sandplatz-Turniers stand, sehr ernst. „Er ist super talentiert, super jung, er verbessert sich immer wieder“, sagte der Hamburger anerkennend. Sein Fazit: „Ich werde mich auf ein hartes Match vorbereiten und hoffentlich mein Level zeigen können.“

Fordert Zverev im Finale heraus: Flavio Cobolli.

Copyright: Aurelien Morissard/AP/dpa

Fordert Zverev im Finale heraus: Flavio Cobolli.

Cobolli kam kampflos ins Endspiel, da sein Kontrahent Matteo Arnaldi wegen einer Krankheit passen musste. Für Zverev ist das aber kein Faktor. Das mache für ihn „keinen Unterschied“, erklärte der Olympiasieger von 2021. Er selbst fühle sich fit: „Ich fühle mich gut, ich habe auch keine brutal langen Matches gehabt.“

Zverevs Weg ins Finale war beeindruckend: Nur zwei Sätze musste er im gesamten Wettbewerb abgeben. Auch im Halbfinale gegen den tschechischen Spieler Jakub Mensik (20) behielt er beim 7:5, 6:2, 3:6, 6:3 die Nerven und trotzte dem gewaltigen Druck. Seine Taktik für das Endspiel ist klar: Er wird seine „Von-Match-zu-Match“-Mentalität nicht über Bord werfen.

„Ich habe mich auf meine Sachen konzentriert, und das werde ich weiterhin tun. Das Einzige, worauf ich Einfluss habe, ist mein nächstes Match“, erklärte Zverev seine Denkweise. Er unterstrich, seine Konzentration gelte nur dem „der Gegner, der vor mir steht“, und fügte hinzu: „und alles andere ist mir egal“. Das gilt selbst dann, wenn dieser Gegner ein guter Freund ist. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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