Zverevs Titel-Jagd: Familie, Hund, aber ohne Sophia
Zverevs wichtigste StützeFamilie, Freunde und ein Dackel – aber wo ist Sophia Thomalla?

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Alexander Zverev senior (l) und Mischa Zverev schauen bei einem Match von Alexander Zverev zu. (Archivbild)
Für Tennis-Ass Alexander Zverev ist seine Crew bei der Jagd nach dem Paris-Titel absolut entscheidend. Sie setzt sich aus Verwandten und Vertrauten zusammen – und sogar ein kleiner Hund hat eine bedeutende Funktion. Doch eine Frage stellt sich: Wo bleibt seine Partnerin Sophia Thomalla?
Die TV-Bekanntheit hat derzeit berufliche Verpflichtungen. Laut Berichten der „Bild“ würde sie im Falle eines Triumphs ihres Partners am Sonntag zwar zur Siegesfeier in die französische Hauptstadt reisen. Das Finale live mitzuerleben, steht jedoch nicht auf ihrem Plan. Die 36-Jährige erklärte gegenüber der „Bild“, dass sie niemals mitten in einem gestarteten Grand-Slam-Turnier erscheinen würde. Um das seelische Gleichgewicht von Zverev kümmern sich in Paris daher andere Personen.
Die Familie: Zverevs Felsen in der Brandung
An vorderster Front agiert natürlich die eigene Familie. Sein Vater, Alexander Zverev senior, war ehemals selbst Profi und spielte für das Davis-Cup-Team der früheren UdSSR. Seit der Beendigung der Zusammenarbeit mit Trainer Sergi Bruguera im Jahr 2023 coacht der Senior seinen Sohn wieder im Alleingang. Bemerkenswert ist die unerschütterliche Gelassenheit des gebürtigen Russen, der während der Partien fast keine Regung erkennen lässt. Deutlich nervöser ist Zverevs Mutter Irina, weshalb sie sich ein Spiel nur in den seltensten Fällen live in der Arena ansieht.
Im Privaten halten Vater und Sohn jedoch eher Distanz. „Abseits des Tennisplatzes verbringe ich überhaupt keine Zeit mit meinem Vater“, offenbarte der Dritte der Weltrangliste einst. „Auf dem Court haben wir ja genug Zeit miteinander.“
Auch der neun Jahre ältere Bruder Mischa Zverev, der ebenfalls als Profi aktiv war, ist eine Schlüsselfigur. Er fungiert als Manager, strategischer Berater und gelegentlicher Sparringspartner für Sascha. Seine Emotionen bei den Spielen fasste er einst zusammen: „Ich lebe das Spiel mit. Ich bin drin, als würde ich selbst um den Sieg kämpfen. Aber wenn nötig, ist auch der kühle Kopf und Distanz gefragt. Das hilft dem Spieler da draußen nämlich genauso viel.“
Herzensangelegenheiten: Oma und ein tapferer Dackel
Eine besonders emotionale Note bringt die Anwesenheit seiner Großmutter Natalia mit sich. Der Grund dafür ist ein trauriger. „Mein Großvater ist leider verstorben vor einiger Zeit. Dann haben wir sie nach Europa gebracht“, erläuterte Zverev. Nachdem Visa-Hürden überwunden waren, kann seine Oma nun „so ein bisschen das Leben“ mit der Familie genießen.
Und dann gibt es da noch den Dackel Mishka. „Ich bin total verliebt in ihn“, gestand Zverev über den Vierbeiner, ein Geschenk an Sophia. Mitte April kam dann der große Schreck: Mishka erlitt bei einem Unglück schwere Verletzungen. „Wir wussten nicht, ob er jemals wieder laufen wird oder nicht“, so Zverev. Mittlerweile ist der kleine Kämpfer aber wieder auf den Beinen und in Paris mit von der Partie.
Die Experten-Riege hinter den Kulissen
Für die reibungslose Organisation ist Sergej Bubka junior verantwortlich. Als Sohn der ukrainischen Stabhochsprung-Ikone Sergej Bubka zieht er als Manager die Fäden bei der Planung und den Prozessen vor Ort.
Für die Stimmung im Team ist der Brasilianer Marcelo Melo (42) zuständig. Zverev schätzt seinen Freund nicht nur für die gute Atmosphäre, sondern auch für Mario-Kart-Duelle im Hotel. Mit dem 42-Jährigen tritt Zverev gelegentlich im Doppel an. Im März sicherten sie sich in Acapulco den Turniersieg und zelebrierten ihn mit Sombreros.

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Alexander Zverev (l) und Marcelo Melo bei ihrem Doppel-Sieg in Acapulco. (Archivbild)
Ein weiterer entscheidender Mann ist Trainingspartner Michail Ledowskich. Zverev betont, er sei „sehr wichtig“, „denn er tut viel für mein Spiel“. Der ehemalige Profi gibt ihm wertvolles Feedback und kann ihm sagen, „wie mein Ball ankommt, was ich mache und wo er Verbesserungen sieht“.
Seit 2024 gehört auch Fitness-Guru Jez Green wieder zum Team – ein voller Erfolg. Zverev wird als einer der athletischsten Profis der Szene angesehen. Green konnte bereits mit Andy Murray große Erfolge und Grand-Slam-Siege feiern. (dpa/red)
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