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Tennis-Wunderkind am ZielMirra Andrejewa (19) ist die jüngste Siegerin seit Monica Seles

Konnte auch im Finale der French Open jubeln: Mirra Andrejewa.

Copyright: Thibault Camus/AP/dpa

Konnte auch im Finale der French Open jubeln: Mirra Andrejewa.

Historischer Sieg! 19-Jährige holt ersten Grand-Slam-Titel

Historischer Sieg in Paris! Tennis-Wunder (19) sinkt zu Boden – Erster Grand-Slam-Triumph. Ein Augenblick für die Geschichtsbücher! Nach dem finalen Punkt bricht Mirra Andrejewa zusammen, die Hände vors Gesicht geschlagen. Die 19-Jährige ist am Ziel.

Was für eine Machtdemonstration von Mirra Andrejewa (19)! Im Endspiel der French Open zeigte die Russin keine Nerven und holte sich den Titel. Sie beendete den Traum-Lauf der Polin Maja Chwalinska (24) eiskalt mit 6:3 und 6:2. Das ist ihr erster riesiger Grand-Slam-Erfolg!

Ihre Trainerin, die spanische Ex-Topspielerin Conchita Martínez, konnte auf der Tribüne ihr Glück kaum fassen. Und das aus gutem Grund: Andrejewa ist mit diesem Erfolg die jüngste Paris-Siegerin seit der großen Monica Seles. Die hatte 1992 mit nur 18 Jahren schon zum dritten Mal in Roland Garros triumphiert.

Außenseiter-Märchen ohne Happy End

Für Maja Chwalinska, die als krasse Außenseiterin ins Finale ging, fand das Tennis-Märchen kein glückliches Ende. Sie hätte die zweite Qualifikantin der Geschichte werden können, die einen Grand-Slam-Pokal in die Höhe stemmt. Bisher schaffte das nur die Britin Emma Raducanu bei den US Open 2021.

Aber Kopf hoch, Maja! Das Turnier war für die Polin trotzdem ein Mega-Erfolg. Und was für einer! Die 1,4 Millionen Euro für den zweiten Platz sind mehr als das Doppelte ihres gesamten bisherigen Karriere-Preisgeldes. Wahnsinn! Als Nummer 114 der Welt war sie die am schlechtesten platzierte Finalistin, die es je bei den French Open gab. Jetzt katapultiert sie sich auf Platz 21 der Weltrangliste.

Windiges Finale: Kampf mit den Nerven und dem Wetter

Im Finale hatten beide Frauen ordentlich zu kämpfen. Nicht nur mit den Nerven, sondern auch mit dem Wetter. Heftiger Wind machte vor allem die eigenen Aufschläge zur Zitterpartie. Chwalinska brachte die Favoritin mit ihrem fiesen Spielstil – hohe Bälle, fieser Slice und überraschende Stopps – zunächst aus dem Konzept.

Aber Andrejewa fand immer besser ins Match und schnappte sich verdient den ersten Satz. Im zweiten Satz war bei Chwalinska dann die Luft raus. Die drei Extra-Matches aus der Quali machten sich bemerkbar, sie wirkte platt. Da half auch das laute Publikum nichts mehr. Die Fehler häuften sich – und die jetzt überlegene Andrejewa nutzte das gnadenlos aus.

Vom Wut-Teenie zur Grand-Slam-Heldin

Der Name Andrejewa ist in der Tennis-Welt kein unbekannter. Sie galt schon lange als die nächste große Nummer. Schon 2022, als sie mit 15 ihr Debüt gab, nannten sie alle nur das „Wunderkind“. Ihren letzten Schliff bekam die gebürtige Sibirierin in Cannes, Frankreich. Nach ihren Siegen bei den großen Turnieren in Dubai und Indian Wells 2025 waren die Erwartungen an sie riesig.

Doch der ganze Rummel hatte auch seine Schattenseiten. Die junge Spielerin tat sich schwer mit dem Druck, ihre Wutanfälle auf dem Platz sorgten für negative Schlagzeilen. Doch ihre Trainerin Martinez wusste, wie sie ihren Schützling wieder auf den Boden holt – zur Not auch mal mit einer lauten Ansage. „Wir können schon mal hart zueinander sein“, gestand Andrejewa. „Aber außerhalb des Spielfelds haben wir natürlich ein freundschaftliches Verhältnis.“ (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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