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„Das muss aufhören!“Tennis-Stars gehen am Netz aufeinander los

Frances Tiafoe guckt einem Ball hinteher.

Copyright: AFP

Frances Tiafoe setzte sich in einem echten Nervenkrimi durch.

Aktualisiert:

Krach in Paris! Ein US-Tennisprofi gerät mit seinem Kontrahenten aneinander.

Bei den French Open bietet sich für die verbliebenen Spieler nach dem Aus von Top-Favorit Jannik Sinner und der verletzungsbedingten Absage von Titelverteidiger Carlos Alcaraz die Chance ihres Lebens. Doch bei einigen Profis scheinen die Nerven blank zu liegen.

Am Samstag gingen bei den Männern gleich fünf Matches über die volle Distanz. Auch zwischen Frances Tiafoe und Jaime Faria ging es in den fünften Satz. Der US-Amerikaner kam nach 0:2-Rückstand zurück und gewann schließlich mit 4:6, 6:7 (2), 7:6 (4), 6:1, 6:2. Zwischenzeitlich kochten die Emotionen auf dem Court gewaltig hoch.

Schiedsrichterin muss Streithähne beruhigen: „Das muss aufhören!“

Der Grund? Eine knifflige Entscheidung der Schiedsrichterin Marijana Veljovic zum Auftakt des entscheidenden fünften Satzes. Die erfahrene Unparteiische gab einen Aufschlag von Faria nach Betrachtung des Ballabdrucks gut. Doch zwischen den Spielern gab es Diskussionsbedarf.

Zunächst kam Faria zum Netz und sagte etwas in Richtung seines Gegners. Tiafoe marschierte ebenfalls auf seinen Kontrahenten zu und teilte ihm unmissverständlich mit: „Tu nicht so, als wärst du hart. Du bist nicht hart, Bro. Spiel einfach.“ Das berichtet „ESPN.com“.

Veljovic hatte alle Hände voll zu tun, die beiden Streithähne zur Ordnung zu rufen. „Das muss aufhören! Das alles muss aufhören“, ermahnte sie beide Spieler streng. Faria hatte immer noch nicht genug und holte sich einen weiteren Rüffel der Schiedsrichterin ab: „Hör auf! Jaime!“

Nach der Partie gab Tiafoe zu, dass die Auseinandersetzung ihm sogar in die Karten gespielt habe. „Ich habe das gebraucht“, offenbarte er. „Ich war zu dem Zeitpunkt zwar vorne, aber immer noch ein bisschen nervös. Und er war am Sticheln.“ Der US-Profi setzte noch einen drauf und stichelte zurück, Faria habe sich aufgeführt: „Er dachte, er wäre Ryan Garcia (umstrittener Boxer aus den USA, Anm. d. Red.) oder so.“ Hier ein TikTok-Video der Szene:

Trotz des ganzen Theaters auf dem Platz zeigte Tiafoe Nerven aus Stahl und sicherte sich den Sieg in dem Vier-Stunden-Duell. Für ihn war es bereits der zweite Fünf-Satz-Marathon in Serie, nachdem er in Runde zwei Hubert Hurkacz ausgeschaltet hatte. Als Nächstes wartet Matteo Arnaldi auf ihn.

Auch auf den anderen Courts ging es zur Sache. Für Moise Kouame, 17 Jahre alt, ist das Märchen bei seinem Heimturnier in Paris vorbei. Der Fan-Favorit aus einem Vorort der französischen Hauptstadt zog gegen Alejandro Tabilo mit 4:6, 6:3, 6:4, 7:6 (9) den Kürzeren. 

Tabilo trifft nun auf Felix Auger-Aliassime, der als an Position 4 gesetzter Profi der ranghöchste verbliebene Teilnehmer im oberen Teil des Feldes ist. Echte Tennis-Epen lieferten andere Akteure: Juan Manuel Cerundolo gewann nach 5 Stunden und 58 Minuten – die längste Begegnung beim Pariser Grand Slam seit sechs Jahren. Sein kommender Gegner, Matteo Berrettini, brauchte für seinen eigenen Triumph ebenfalls gewaltige 5 Stunden und 13 Minuten.

Als Top-Favorit gilt seit dem Sensations-Aus von Jannik Sinner nun der Deutsche Alexander Zverev. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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