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„Um Gottes willen“Djokovic verliert Nerven und Fünfsatz-Krimi gegen Teenager

Tennis French Open

Copyright: Christophe Ena/AP/dpa

Novak Djokovic musste in seinem Drittrundenmatch bei den French Open hart kämpfen.

Sensation in Paris! Djokovic raus, Zverevs Weg ist frei.

Die Tennis-Welt in Paris steht Kopf! Nur einen Tag, nachdem Topfavorit Jannik Sinner die Koffer packen musste, ist nun auch Grand-Slam-Rekordchampion Novak Djokovic raus. Der 39-jährige Serbe unterlag nach einer 2:0-Satzführung dem fast halb so alten Brasilianer João Fonseca (19). Nach einem unfassbaren Fünf-Satz-Krimi mit dem Ergebnis 6:4, 6:4, 3:6, 5:7, 5:7 war sein überraschendes Aus in Runde drei nach 4:53 Stunden besiegelt.

Diese Entwicklung ist eine riesige Chance für Alexander Zverev, dessen Titel-Aussichten sich damit enorm verbessern. Der Hamburger spielt am Abend gegen Quentin Halys aus Frankreich um den Einzug ins Achtelfinale. Kaum zu glauben: Von den fünf besten Spielern der Welt ist nur noch Zverev im Rennen.

Für Djokovic bedeutet das: Der Traum vom 25. Grand-Slam-Titel muss warten. Eine derart frühe Pleite in Roland Garros erlebte er zuletzt vor 17 Jahren. Damals war in der dritten Runde gegen den deutschen Spieler Philipp Kohlschreiber Schluss.

Sein Bezwinger Fonseca, der auf Weltranglistenplatz 30 steht und schon länger als Ausnahmetalent gilt, hat damit Tennis-Geschichte geschrieben. Er ist der allererste Teenager, der es jemals geschafft hat, Djokovic auf einer Grand-Slam-Bühne zu besiegen.

Erst dominant, dann der große Kampf

Auf dem Court Philippe Chatrier sah es anfangs nach einer klaren Sache für Djokovic aus, die ersten beiden Sätze waren überzeugend. Doch dann wurde Fonseca immer frecher und brachte den Routinier ordentlich ins Schwitzen. Bei 30 Grad musste der dreifache French-Open-Sieger an seine Grenzen gehen. Er kämpfte mit der Hitze, seinem Gegner, den lauten brasilianischen Fans – und sichtlich auch mit der eigenen Physis. Nach langen Rallys rang er nach Luft und ging immer wieder in die Knie.

Nachdem der vierte Satz verloren war, nahm sich Djokovic eine kurze Pause in der Kabine. Ein wenig erholt, schaffte der Favorit zwar das Break zum 3:1, gab seinen eigenen Aufschlag aber direkt wieder ab. Danach fokussierte sich Djokovic darauf, seine Service-Games kurz zu halten, um Kraft zu sparen. Aber der entfesselt aufspielende Fonseca holte sich das alles entscheidende Break zum 6:5. Djokovic konnte sich nicht mehr in den Tiebreak schleppen.

Wut-Ausbruch wegen Kameramann: „Um Gottes willen“

Für einen Eklat sorgte Djokovic bereits nach dem Sieg im zweiten Satz. Er fühlte sich von einem Kameramann bedrängt, der ihm zu aufdringlich wurde. „Kannst du etwas dichter in mein Gesicht kommen?“, fuhr der Serbe ihn an und schob hinterher: „Um Gottes willen, mach' ein bisschen Platz.“ (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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