Zwei deutsche Athletinnen zeigten sich rund um die Olympischen Winterspiele 2026 nackt im Playboy. Die Aufnahmen verstehen sie auch als Botschaft für andere Frauen.
„Playboy“-Fotos vor OlympiaHier lassen zwei deutsche Athletinnen alle Hüllen fallen
Beim „Playboy“ ist schon vor Beginn der Winterspiele das Olympia-Fieber ausgebrochen!
Zusätzlich zu einer Sonderausgabe mit den Highlights aus 30 Sportlerinnen-Shootings vergangener Jahre haben es zwei aktuelle deutsche Athletinnen auf das Cover der März-Ausgabe des Männermagazins geschafft.
„Zu hübsch für Eishockey“: Feldmeier ärgert sich über Kommentare
Bob-Weltmeisterin Vanessa Mark (29) und Eishockey-Nationalspielerin Franziska Feldmeier (26) ließen sich kurz vor Beginn der Spiele bei Nackt-Shootings ablichten (Eindrücke der beiden Foto-Termine gibt es im Video oben).
Auch wenn Mark ihre Olympia-Teilnahme wegen einer Knieverletzung kurzfristig absagen musste, bereut sie ihre „Playboy“-Bilder nicht.
„Gerade in dieser schwierigen Phase bedeutet mir das Cover sehr viel. Es zeigt mich nicht nur als Athletin, sondern auch als Mensch mit Höhen und Tiefen. Es ist eine Anerkennung für all die Jahre harter Arbeit, auch wenn der sportliche Traum gerade pausieren muss“, erklärte die Bob-Pilotin ihre Motivation für die freizügigen Aufnahmen.
„Ein sportlicher, muskulöser Körper kann genauso feminin und schön sein. Genau das wollte ich zeigen“, sagte Feldmeier im zugehörigen Interview. Weitere Motive gibt es hier exklusiv.

Copyright: Sacha Höchstetter für PLAYBOY Deutschland
Die zwei Cover der März-Ausgabe des Playboy mit den deutschen Olympia-Athletinnen Vanessa Mark (l.) und Franziska Feldmeier.
Die gebürtige Münchnerin spielt seit 2024 in der Hauptstadt für die Eisbären Juniors Berlin in der Bundesliga, war zuvor auch schon in Schweden aktiv. Für sie starten die Spiele am 5. Februar ausgerechnet mit dem ersten Vorrundenspiel gegen ihre alte Wahl-Heimat.
Im knochenharten Eishockey-Sport muss sich Feldmeier noch immer mit Kommentaren herumschlagen, die sie jedes Mal aufs Neue ärgern. „Du bist viel zu hübsch, um Eishockey zu spielen“, bekomme sie etwa zu hören. Gleichzeitig freut sie sich über die positive Entwicklung, die der Sport in den vergangenen Jahren gemacht habe.
„Bis ich zwölf war, wusste ich, ehrlich gesagt, nicht einmal, dass es Frauen-Eishockey gibt“, verriet Feldmeier. „Deshalb finde ich es heute besonders schön, wenn junge Spielerinnen zu mir kommen und sagen, ich sei ihr Vorbild. Das gab es zu meiner Zeit kaum. Frauen-Eishockey war einfach nicht sichtbar.“
Mark berichtete über die Wahrnehmung von Athletinnen sowie ihre persönliche Motivation hinter dem „Playboy“-Shooting: „Als Sportlerinnen werden wir fast immer nur in Funktionskleidung wahrgenommen – und oft auch als eher maskulin. Ich bin groß, nicht superskinny und trotzdem athletisch. Es war mir wichtig, diese Eigenschaften zu einem stimmigen Gesamtbild zu vereinen.“ (bc)

