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„Frühling“-Hauptfigur taucht in neuer Folge nicht mehr auf - das ist der Grund

Der bislang letzte Auftritt von Julia Willecke als Lilly Engel in „Frühling“ (rechts, mit Richard Kreutz und Simone Thomalla). In der vergangenen Folge tauchte die beliebte Schauspielerin gar nicht auf. Warum macht sie sich so rar?  (Bild: ZDF / Barbara Bauriedl)

Der bislang letzte Auftritt von Julia Willecke als Lilly Engel in „Frühling“ (rechts, mit Richard Kreutz und Simone Thomalla). In der vergangenen Folge tauchte die beliebte Schauspielerin gar nicht auf. Warum macht sie sich so rar? (Bild: ZDF / Barbara Bauriedl)

In „Frühling“ gibt's in Staffel 15 jede Menge Geheimnisse, Vermutungen und ungelöste Rätsel. Nach der Folge „Am Ende einer Lüge“ fragten sich einige Fans: Was ist eigentlich mit Lilli Engel? Die Freundin von Dorfhelferin Katja Baumann machte sich zuletzt rar - und taucht in der neuen Folge gar nicht auf.

Seit Staffel 7 ist Lilly Engel (Julia Willecke, früher: Julia Beautx) ein fester Bestandteil der ZDF-Erfolgsserie „Frühling“. Das war in den bisherigen Folgen der 15. Staffel nicht so. Lilly machte sich rar. Zuletzt hatte sie eifersuchtsbedingten Stress mit ihrem Freund Adrian (Kristo Ferkic) und gab einem Privatdetektiv den Auftrag, ihren verschwundenen Vater zu suchen.

Das war in der Folge „Wenn alle schweigen“. Lilly tauchte da nur für drei, vier kurze Szenen auf. Immer noch viel im Vergleich mit der letzten Folge „Am Ende einer Lüge“ vom Sonntag, 1. Februar. Da nämlich glänzt Lilly gänzlich mit Abwesenheit.

Dramatisch war die Folge natürlich trotzdem. Cathrin Zerbe (Dagny Dewath) sorgt sich panisch, welche ihrer beiden Töchter den - positiven! - Schwangerschaftstest im Badezimmer-Müll entsorgte. Es wird turbulent. Unter anderem wird Tommy Lamprecht (Ron Antony Renzenbrink), der Ex-Freund von Greta Zerbe (Theresia Vajkoczy), von seiner eigenen Mutter Ida (Stephanie Schönfeld) einer Affäre mit Cathrin Zerbe verdächtigt. Am Ende löst sich auf: Keine der Zerbe-Töchter ist schwanger, dafür Ava Gartner (Cara Vondey), die Freundin von Lotti Zerbe (Lilli Schweiger).

Dafür zeigt sich, dass Ida Lamprecht nicht die treusorgende Mutter ist, als die sie sich inszenierte. Sie hatte vor dem Familiengericht das Sorgerecht für die Kinder erstritten und auch dafür gesorgt, dass ihr Mann Georg (Daniel Krauss) nach der Trennung das Umgangsrecht abgesprochen wurde. Als sich Stella (Katharina Weitzendorf) trotzdem mit ihrem Vater treffen will und dafür nicht nur die Mutter beklaut, sondern auch den kleinen Bruder Moritz (Valentin Attlfellner) aus dem Kindergarten „entführt“, wird's dramatisch.

Dorfhelferin Katja enthüllt bitteres Familiengeheimnis

Dorfhelferin Katja (Simone Thomalla) wird eingeschaltet, dazu auch die Polizei. Und auch Ida Lamprecht macht sich wütend auf ins „Carpe Diem“, wo ihre Kinder mit deren Vater freidlich beim Eis sitzen. Beim Showdown im Biergarten wird das dunkle Familiengeheimnis enthüllt: Nicht Vater Georg hat sich einiges zuschulden kommen lassen. Sondern Ida hat ihren Mann regelmäßig geschlagen und der hat sich nur geschämt, die bittere Wahrheit zu sagen. Stella selbst sorgt dafür, dass alle Karten auf den Tisch gelegt werden.

Das ist bei anderen Geheimnissen (noch) nicht der Fall. Arthur (Timur Bartels) aber, der entfernte Verwandte von Pfarrer Sonnleitner (Johannes Herrschmann) hat ganz offensichtlich was zu verbergen. Und zwar mehr, als „nur“ eine Tasche, die randvoll mit Geldscheinen ist. Dem gutgläubigen Pfarrer kommen erste Zweifel, als sich Arthur bei einem harmonischen Abendessen verplappert und seine Ex-Freundin Bianca plötzlich Paula nennt.

Grund zur Sorge für „Frühling“-Fans? Julia Willecke geht beruflich fremd

Arthur aber will in Frühling bleiben. Adrian bietet ihm sogar einen Job im „Carpe Diem“ an - und Arthur schlägt sich beim ersten Einsatz auch wacker. „Dann sind wir ja die drei A's: Arthur, Adrian, Alena“, wird erfreut festgestellt. Aber: Lilly Engel, die früher mit Adrian im „Carpe Diem“ wirbelte, spielt keine Rolle mehr.

Das ist bedeutsam. Erstmals seit Folge 40 taucht Lilly überhaupt nicht auf. In der 15. Staffel waren ihre Einsätze bislang überschaubar, reduzierten sich auf wenige Szenen und ein paar Sekunden im Bild. Müssen sich die Fans Sorgen machen? Spielt Darstellerin Willecke mit Gedanken, sich aus „Frühling“ zurückzuziehen?

Nein. Das ZDF gab auch Anfrage der Agentur teleschau „Entwarnung“. Willeckes reduzierte Aktivität hat vielmehr damit zu tun, dass sie an einem anderen Projekt arbeitet. Willeckes Fans dürfen sich also auf mehr freuen. Im Herbst, als die „Frühling“-Folgen gedreht wurden, wurde auch an einer neuen ZDF-Serie gearbeitet. Deshalb musste Willeckes „Frühlings“-Einsatz heruntergeschraubt. Bis Staffelende taucht sie nicht mehr auf.

Willecke arbeitete an einer neuen Serie. Die stammt, wie auch (bis auf zwei) alle „Frühling“-Drehbücher, aus der Feder von Natalie Scharf. In dem Sechsteiler mit dem Arbeitstitel „Downgrade“ spielt Willecke die Hauptrolle einer verwöhnten Tochter aus reichstem Hause. Vater Henry Wallberg (Ulrich Tukur) besitzt mehrere Nobelhotels. Dann aber verliert er aus dem Nichts sein komplettes Vermögen und für die Familie heißt es plötzlich Plattenbau statt 5-Sterne-Hotel.

Darum müssen Fans dreimal auf „Frühling“ verzichten

In der Eventserie, einer Mischung aus Familiendrama und Thriller, spielen außerdem neben anderen Anja Kling, Moritz Bleibtreu, Bella Bading und Caroline Frank mit. Mit einer Ausstrahlung ist 2026 zu rechnen. Ein konkreter Sendetermin steht noch nicht fest. Die Dreharbeiten in Österreich und Italien wurden kurz vor Weihnachten 2025 beendet.

Auch wenn Willecke den „Frühling“-Fans erhalten bleibt, sie müssen trotzdem demnächst darben: Wegen der ZDF-Berichterstattung über die Olympischen Winterspiele entfällt „Frühling“ dreimal hintereinander. Die nächste Folge „Vergiss mein nicht“, die vorletzte der 15. Staffel, gibt es erst am Sonntag, 1. März. (tsch)

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