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Olympia und Fußball-WM ARD und ZDF planen klare Kante bei China und Katar

Ein Kameramann filmt beim Ski Alpin bei den Olympischen Winterspielen.

Eine TV-Kamera bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang. Für 2022 planen ARD und ZDF deutlich reduzierter als bei vorigen Ausgaben.

Das Sportjahr 2022 hält mit Olympia und der Fußball-WM zwei große Highlights bereit. Für ARD und ZDF eine große Herausforderung wegen der anhaltenden Kritik an den Ausrichter-Ländern China und Katar.

Das Jahr 2022 ist eingeläutet, mit dem Startschuss beginnt auch der Countdown für die beiden größten Sportereignisse im Jahresverlauf. Weil beide Ausrichter-Staaten umstritten sind und auch die Corona-Lage weiter Sorgen bereitet, ist die Planung der TV-Übertragung in der ARD so knifflig wie nie zuvor.

Schon zu Jahresbeginn, vom 4. bis zum 20. Februar, steigen in Chinas Hauptstadt Peking die Olympischen Winterspiele. Vom 21. November bis 18. Dezember folgt schließlich die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar. ARD und ZDF, die sich im öffentlich-rechtlichen Fernsehen die TV-Rechte für beide Großereignisse teilen, haben besonders für Olympia schon klare Pläne für den Umgang mit Kritik am Ausrichter.

ARD will bei Olympia und Fußball-WM kritisch berichten

Gegenüber der dpa verwies RBB-Intendantin Patricia Schlesinger (60), die zum 1. Januar 2022 den Vorsitz der ARD-Häuser übernommen hat, auf das bisherige Vorgehen in vergleichbaren Situationen. „Bisher hat sich die ARD journalistisch verhalten“, erklärte Schlesinger.

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Was das genau bedeutet: „Wir berichten, aber wir berichten auch über die Umstände in diesen Ländern. So haben wir es in vergleichbaren Fällen ebenfalls gehalten.“ Entsprechend soll in China und Katar die problematische Menschenrechtslage thematisiert werden, sei es bei der Unterdrückung von Minderheiten in der Bevölkerung oder den verheerenden Bedingungen für Gastarbeiter an den Stadion-Baustellen im Wüstenstaat.

Klar ist schon jetzt, dass die ARD ihre Übertragungen bei Olympia 2022 nicht aus der chinesischen Hauptstadt präsentieren wird, sondern aus einem gemeinsamen Studio von ARD und ZDF in Mainz. Auch in China selbst wird die ARD mit einem kleineren Team als gewohnt vertreten sein. Experten wie Sven Hannawald (47), Felix Neureuther (37) und Katarina Witt (56) werden aus Deutschland kommentieren.

ZDF will ebenfalls kritisch bei Olympia in China und Fußball-WM in Katar berichten

Entsprechend reserviert fallen auch die Pläne im ZDF aus, das die beiden sportlichen Ereignisse gemeinsam mit der ARD weitläufig begleiten wird. Kritische Hintergrund-Berichte statt purer Sport-Euphorie, so die Überschrift für die Olympia-Pläne in Mainz.

Im ZDF läuft als erster Vorgeschmack am Sonntag (2. Januar 2022) um 17.10 Uhr die kritische „Sportstudio“-Reportage „Zwischen Propaganda und Corona – Die Olympischen Winterspiele“. Dort werden aktuelle Diskussionen und Sorgen zur Lage bei Olympia-Gastgeber China aufgegriffen.

Für die Sendestrecken während Olympia kündigte das ZDF den Zuschauern ein Gesamtpaket aus Live-Sport, Online-Angeboten, Zusammenfassungen und kritischer Hintergrundberichterstattung an: „In diversen Dokumentationen und Beiträgen wird die politische Situation im Gastgeberland China hinterfragt“, heißt es in einer Mitteilung des Senders zur auf Hochtouren laufenden Olympia-Planung.

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