Nach dem Olympiasieg kam der Schock: Kurz nach ihrem Triumph auf der Halfpipe hat Superstar Eileen Gu vom Tod ihrer Oma erfahren.
Trauerfall bei Olympia-StarSie erfuhr es zwischen Siegerehrung und Pressekonferenz

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Eileen Gu umarmt ihre Mutter Gu Yan nach der Siegerehrung. Die Familie trauert um die Großmutter der Olympiasiegerin.
Aktualisiert
Was für eine emotionale Achterbahnfahrt für Ski-Star Eileen Gu. Am Sonntag erlebte die Freestylerin einen absoluten Höhepunkt in ihrer Karriere – und einen furchtbaren privaten Schicksalsschlag zugleich.
Kurz nachdem sie in Livigno die Goldmedaille in der Halfpipe gewonnen hatte, erreichte sie eine schreckliche Neuigkeit. Die Sportlerin erfuhr kurz nach dem Wettkampf vom Tod ihrer Oma. Deshalb kam sie auch zu spät zu Pressekonferenz und offenbarte dort der Öffentlichkeit ihren Schmerz.
„Der Grund, warum ich zu spät kam ...“
„Der Grund, warum ich zu spät kam, ist, dass ich gerade erfahren habe, dass meine Oma gestorben ist“, sagte die sichtlich ergriffene Athletin. Ihre Großmutter sei ein „wirklich großer Teil“ in ihrem Leben gewesen. Gu, die den Namen ihrer Oma Feng als zweiten Vornamen hat, zollte Feng Guozhen Tribut und nannte sie eine gewaltige Inspirationsquelle. „Sie war so stark, sie war eine Kämpferin und ich denke, was so interessant ist, ist, dass viele Leute einfach durchs Leben gleiten, aber sie war ein Dampfschiff.“ Das berichtet „Daily Mail“.
Ihre Oma sei schon vor Olympia schwer erkrankt gewesen, berichtete Gu, weshalb sie mit dem Schlimmsten rechnen musste. „Ich habe ihr nicht versprochen, zu gewinnen, aber ich habe ihr versprochen, mutig zu sein, so wie sie es war“, so die Ski-Heldin. Ein Versprechen, das sie eingelöst hat. Der Triumph vom Sonntag, zusammen mit den beiden Silbermedaillen im Slopestyle und Big Air bei diesen Wettkämpfen, bedeutet für sie nun insgesamt sechs Olympia-Medaillen aus sechs Starts.
Sportlich läuft es für die Freestylerin perfekt, aber neben der Piste ist Gu Mittelpunkt einer nicht endenden Debatte. Der Entschluss der Sportlerin, die in San Francisco groß wurde, vor den Peking-Spielen 2022 für China an den Start zu gehen und nicht für die USA, erntet nach wie vor scharfe Kritik.
Als Tochter eines US-Vaters und einer chinesischen Mutter erlernte Gu das Skifahren in Lake Tahoe, bevor sie mit 15 Jahren den Verband wechselte. Selbst US-Vizepräsident JD Vance reihte sich in die Riege der Kritiker der Stanford-Studentin ein.
Während der Wettkämpfe sah sich die Sportlerin einem wahren Shitstorm ausgesetzt. Es wird ihr immer wieder unterstellt, dass der Wechsel der Nation aus rein finanziellen Motiven geschah. Im vergangenen Jahr kassierte Gu die Wahnsinnssumme von 23 Millionen Dollar, wovon lediglich rund 100.000 Dollar auf Preisgelder zurückzuführen sind.
Diese Anschuldigungen weist sie jedoch energisch zurück. Dem „TIME Magazine“ erklärte sie: „Ich bin froh, dass es mittlerweile genug Geld im Sport gibt, damit die Leute denken, das sei eine Überlegung wert.“ Und weiter: „Die USA haben bereits die Repräsentation. Ich baue gerne meinen eigenen Teich.“ (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

