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Ganz groß!Horror-Crash: Verunglückte Shorttrackerin richtet sich an Konkurrentin

Kamila Sellier wird mit einer Trage vom Eis gebracht. Jemand hält einen Verband auf ihre Wunden.

Copyright: IMAGO/Matrix Images

Kamila Sellier wird nach ihrem furchtbaren Unfall mit einer Trage vom Eis gebracht.

Die von einer Kufe im Gesicht getroffene Shorttrackerin Kamila Sellier hat sich aus dem Krankenhaus gemeldet. Sie richtet eindrucksvolle Worte an ihre Konkurrentin, die sie so böse erwischt hatte.

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Ihr Horror-Unfall schockte die Sportwelt: Bei den Olympischen Spielen bekam Kamila Sellier die Kufe einer Konkurrentin ins Gesicht, trug böse Verletzungen davon.

Nach ihrem schlimmen Kufen-Unfall hat die Polin ihre amerikanische Kontrahentin Kristen Santos-Griswold nun aber eindrucksvoll in Schutz genommen.

Getroffene Shorttrackerin zu Rivalin: „Schicke dir ganz viel Liebe und Umarmungen“

„Ich möchte euch freundlich bitten, ihr keine Vorwürfe zu machen. Bitte denkt daran, dass Unfälle passieren können und niemand beabsichtigt hat, dass das geschieht“, schrieb Sellier am Sonntag in ihrer Instagram-Story.

Der 25-Jährigen sei zu Ohren gekommen, dass Santos-Griswold die Schuld für den Unfall gegeben werde. Solche Risiken seien aber Teil des Sports, schrieb Sellier. „Und ich bin mir dieser jedes Mal bewusst, wenn ich das Eis betrete.“

Sellier war am Freitag im olympischen Viertelfinale über 1.500 Meter zu Fall gekommen. Dabei schlitterte sie so unglücklich über das Eis, dass sie von der hinteren Kufenkante der noch laufenden Santos-Griswold unter dem linken Auge getroffen wurde.

Das Rennen war sofort abgebrochen worden. Sellier wurde gleich auf dem Eis versorgt. Sie kam anschließend ins Krankenhaus und wurde dort operiert.

„Lasst uns einander unterstützen, anstatt mit dem Finger auf jemanden zu zeigen. Lasst uns Freundlichkeit statt Hass wählen“, schrieb Sellier und richtete sich noch mit ein paar Worten direkt an Santos-Griswold. „Ich schicke dir ganz viel Liebe und Umarmungen. Ich weiß, dass es auch für dich keine einfache Zeit ist.“

Sellier hatte am Samstag auch ein erstes Foto nach ihrem Unfall gepostet. Den von der Kufe verletzten Teil ihres Gesichts hatte sie dabei aber weggelassen.

„Ich weiß, dass ich eines Tages dieses Foto betrachten und mich daran erinnern werde, dass ich stärker bin, als ich es mir je vorgestellt habe“, schrieb sie dazu. „Danke für all eure Worte der Unterstützung. Ich wollte euch nur wissen lassen, dass es mir ganz okay geht.“ (are/dpa)

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