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„Jahrelange Anspannung“Mann von deutscher Gold-Rodlerin fährt weinend nach Hause

Nicht nur Dajana Eitberger vergießt bei den Olympischen Spielen Tränen. Auch ihr Lebensgefährte wird emotional.

Der große Traum ist in Erfüllung gegangen. Rodlerin Dajana Eitberger hat bei den Olympischen Spielen zwei Medaillen aus dem Eiskanal gefischt.

Im Doppelsitzer holte sie gemeinsam mit Magdalena Matschina Silber. In der Teamstaffel gab es sogar Gold für Deutschland. Eine emotionale Erfahrung, nicht nur für Eitberger selbst. Auch die Familie der Rodlerin fieberte natürlich mit.

„So sehe ich aus, wenn ein Traum in Erfüllung geht“

Eitberger hat einen sechs Jahre alten Sohn. In der Saison 2019/2020 hatte sie eine Babypause gemacht, sich danach aber schnell wieder zurück ins Weltcup-Team gekämpft.

Ehemann Christoph Mayer war in Cortina an der Bahn, um seiner Frau die Daumen zu drücken. Wie sehr ihn das Mitzittern mitgenommen hat, ließ der „Rodlerinnen-Mann“ durch einen Instagram-Beitrag durchblicken.

Das Video zeigt Christoph Mayer, wie er offenbar während der Rückfahrt aus Italien weinend im Auto sitzt. „POV: Du bist das erste Mal allein, nachdem deine Frau in den vergangenen 48 Stunden Silber und Gold bei Olympia gewonnen hat“, hat er dazu geschrieben.

In seinem Post heißt es: „So sehe ich aus, wenn sich jahrelange Anspannung löst. Und so sehe ich aus, wenn ein Traum in Erfüllung geht. Der Traum meiner Frau. Und ich mittendrin. DANKE euch für all die Nachrichten. Jetzt bin ich wieder zuhause und verarbeite das alles erstmal.“

Dajana Eitberger hat den Post ihres Mannes mit drei Herzchen kommentiert. Auch sie hatte nach dem Gewinn der Silbermedaille bereits ein paar Tränchen vergossen. Es sind ihre letzten Spiele, sie wird nach der Saison ihre Karriere beenden. „Ich war heute sehr, sehr emotional, ich habe im Zehn-Minuten-Takt geheult und die letzten Jahre Revue passieren lassen“, so Eitberger nach dem Gewinn der Silbermedaille in der ARD.

Der Olympiasieg mit der Teamstaffel wurde dann ausgelassen gefeiert. Im Deutschen Haus ging die Party bis in die Morgenstunden. Schon im Interview nach dem Sieg war Einzel- und Team-Olympiasiegerin Julia Taubitz etwas neben der Spur.

„Hast du schon drei Getränke zu viel, oder was?“, fragte Max Langenhan daraufhin seine Teamkollegin. „Ich trinke sonst kein Bier“, erklärte sie lachend. Für die deutschen Rodlerinnen  und Rodler sind die Wettkämpfe vorbei. Sie können nun den Rest der Olympischen Spiele als Fans genießen.

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