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Klares Ja zu OlympiaWüst, Söder und Wegner werben für Spiele – auch Köln ist im Rennen

Hendrik Wüst (CDU, Mitte)

Copyright: Christoph Reichwein/dpa

Hendrik Wüst will Olympische Spiele in NRW. (Archivbild)

Klares Ja zu Olympia: Wüst, Söder und Wegner machen mobil.

Ein gemeinsamer Vorstoß auf Instagram sorgt für Aufsehen: Die Ministerpräsidenten Hendrik Wüst (Nordrhein-Westfalen) und Markus Söder (Bayern) machen zusammen mit Berlins Regierendem Bürgermeister Kai Wegner (CDU) mobil für Olympia in Deutschland. In einem 22-sekündigen Video zeigen die drei Politiker klare Kante für eine deutsche Kandidatur. Heute ist der Stichtag für die Abgabe der finalen Konzepte der Regionen an den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB).

„Ja zu Olympia in Deutschland“, äußern sich Wüst und Wegner (beide CDU). Söder (CSU) sagt es kurz und bündig: „Ja zu Olympia.“ Der Text zum Clip ist ebenso unmissverständlich: „Drei Regionen. Drei Stimmen. Eine klare Antwort: Ja, zu Olympischen und Paralympischen Spielen in Deutschland!“

Die Vorentscheidung des DOSB über den nationalen Kandidaten fällt am 26. September. Im Fokus stehen die Austragungen von 2036, 2040 oder 2044. Die Hauptstadt Berlin tritt gemeinsam mit Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg an, um den Zuschlag zu erhalten. Mit dabei sind außerdem München sowie die Rhein-Ruhr-Region, zu der auch Köln gehört. Nach einem gescheiterten Bürgervotum am Sonntag hat sich Hamburg bereits verabschiedet.

Großer Zuspruch in Bayern und NRW

In München sorgte eine deutliche Mehrheit von 66,4 Prozent bei der Volksabstimmung für das weltweit erste erfolgreiche Votum für Sommerspiele. Die Bewerbung „KölnRheinRuhr“ aus Nordrhein-Westfalen erhielt bei der Befragung in den möglichen Austragungsorten mit 66 Prozent ebenfalls eine starke Befürwortung.

Die weltweite Anziehungskraft der Touristenmetropole Berlin ist zweifellos mindestens so groß wie bei München. Doch die Hauptstadt könnte zum Wackelkandidaten werden, da aus verfassungsrechtlichen Motiven kein Bürgervotum stattfand. Die Opposition droht für den Fall einer Zusage vom DOSB mit einer Abstimmung gegen die Spiele. Für den Dachverband könnte die Entscheidung für Berlin daher ein Wagnis darstellen.

Berlin als Risiko? Umfragewerte sinken

Zwar ist die Mehrheit der Hauptstädter laut einer vom DOSB beauftragten Umfrage weiterhin für die Austragung von Olympischen und Paralympischen Spielen. Allerdings sank die Befürwortung, verglichen mit der ersten Erhebung im März, um vier Punkte. Auf die vom Institut Dimap gestellte Frage, ob eine Kandidatur Berlins für das riesige Sportereignis grundsätzlich befürwortet werde, gaben 38 Prozent „ja“ an, 18 Prozent sagten „eher ja“. Dagegen sind 25 Prozent – ein Anstieg um sieben Prozentpunkte seit März. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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