Abo

+++ EILMELDUNG +++ Weiberfastnacht 2026 10.54 Uhr auf der Zülpi – der erste Jeck wird schon abtransportiert

+++ EILMELDUNG +++ Weiberfastnacht 2026 10.54 Uhr auf der Zülpi – der erste Jeck wird schon abtransportiert

Wilde Szene bei OlympiaOlympischen Rekord verhindert: „Gab fast eine Schlägerei“

Aktualisiert

Joep Wennemars war die tragische Figur bei den Olympischen Spielen 2026 über die 1000 Meter im Eisschnelllauf. Ein Vorfall mit seinem Kontrahenten auf der Strecke kostete ihm wohl eine Medaille.

Wilde Szenen im Milano Speed Skating Stadium bei den Olympischen Spielen 2026!

Über die 1000 Meter standen sich im Eisschnelllauf Lian Zwien und Joep Wennemars am Mittwoch (11. Februar) gegenüber. Und der Niederländer war in seinem Rennen gegen den Chinesen aber sowas von auf Medaillenkurs.

Olympia 2026: Wennemars geigt Zwien die Meinung

Wennemars hätte über die Distanz sogar eine neue olympische Bestmarke aufstellen können. „Das geht in Richtung Olympischer Rekord!“, kommentierte Hermann Valkyser das Geschehen im Livestream in der vorletzten Kurve.

Als es aus dieser herausging, passierte es: Zwien ließ sich auf der Innenbahn etwas zu weit aus der Kurve heraustragen und kam so genau dem Laufweg von Wennemars auf der Außenbahn in die Quere.

Der Niederländer stieg dem Chinesen deshalb von hinten auf die Kufen, konnte sich nur mit einer guten Reaktion auf den Beinen halten und weiterlaufen. „Und da stolpert er! Es ist alles vorbei für Joep Wennemars. Oh, da sagt er selber schon: ‚Das gibt’s doch nicht‘“, kommentierte Valkyser aufgebracht.

Trotz des Zusammenstoßes stellte Wennemars noch die zwischenzeitliche Bestzeit auf – da war aber eigentlich schon klar, dass das nicht für eine Medaille reichen würde, weil die große Konkurrenz noch laufen musste.

Direkt nach dem Zieleinlauf riss sich Wennemars Kappe und Brille vom Kopf, war sichtlich erbost und drehte sich zu Zwien um. Der Niederländer geigte dem Chinesen so richtig die Meinung, der wusste gar nicht so richtig, wie er reagieren sollte. Wennemars schubste ihn nur weg!

„Da kommt es fast noch zu einer Schlägerei, weil ihm der Chinese da die Vorfahrt genommen hat und er aus dem Tritt gekommen ist“, kommentierte Valkyser die Situation: „Der fährt da raus und Wennemars vor die Beine und dann tritt er ihm hinten auf die Kufen. Das ist absolut unsportlich! Das tut weh und mir auch unglaublich leid für diesen sympathischen jungen Mann aus Dalfsen. Wir können uns nur erahnen, was das für ein Ärger ist für ihn und was möglich gewesen wäre.“

Wennemars landete mit seiner Rumpelzeit am Ende immerhin noch auf Rang fünf. Weil Zwien am Ende aufgrund des Vorfalls noch disqualifiziert wurde, durfte der 23-Jährige noch einmal alleine laufen. Aber Wennemars kam nicht an seine zwischenzeitliche Fabelzeit von vor dem Zusammenstoß ran, verbesserte sich nicht und blieb Fünfter.

Die Goldmedaille sicherte sich der US-Amerikaner Jordan Stolz mit einer olympischen Rekordzeit von 1:06,28 Minuten. Die hätte Wennemars ohne Zwiens (ungewollter) Unsportlichkeit vielleicht sogar geknackt ...

Emma Aicher reißt die Augen weit auf.

Diskussion um Doppel-Silber

„Die Schwedin Emma holt Silber – tritt aber für Deutschland an“