Bei der Nordischen Kombination kam es am Mittwoch bei den Olympischen Spielen zu einem unschönen Vorfall. Der Chinese Zihe Zhao kam mit Wunden im Gesicht und blutverschmiert ins Ziel.
Deutscher eilt zur HilfeHeftiger Sturz: Olympia-Star kommt blutverschmiert ins Ziel

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Zhao Zihe am Mittwoch bei der Nordischen Kombination bei den Olympischen Spielen.
Am Mittwoch (11. Februar 2026) kam es bei der Nordischen Kombination zu einer unschönen Szene! Als Schlusslicht kam der Chinese Zihe Zhao (25) an, das Gesicht nach einem heftigen Sturz bei der Abfahrt komplett blutverschmiert. Ein Moment, der alle schockierte.
Doch in diesem Schockmoment blitzte wahre sportliche Fairness auf. Sofort war der deutsche Teamarzt Lukas Pecher (33) da, um den gestürzten Sportler erstzuversorgen.
Deutsche Kombinierer Julian Schmid erkundigte sich sofort nach Zhao
Eine Mitarbeiterin des chinesischen Teams meldete kurz darauf, dass es Zhao den Umständen entsprechend gut gehe. Das berichtet „bild.de“.
Auch der deutsche Kombinierer Julian Schmid (26) sprach nach dem Rennen mit Zhao und bestätigte die harten Verhältnisse. „Die Abfahrten waren extrem schwierig. Der Untergrund war tief und von den Bedingungen her wechselnd“, sagte der Olympia-Vierzehnte.
Bei Zhao habe es dadurch „den Ski weggezogen“. Dem Start des Chinesen beim Einzelwettbewerb auf der Großschanze am Dienstag steht trotz des Vorfalls anscheinend nichts entgegen.
Für das deutsche Team war dieser Wettkampftag eine echte Pleite. Während der Norweger Jens Luraas Oftebro (25) den Sieg holte, landete Johannes Rydzek (34) als bester DSV-Athlet auf dem achten Platz.

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Zhao Zihe hat blutige Wunden im Gesicht nach seinem Sturz in der Nordischen Kombination.
Medaillen-Favorit Vinzenz Geiger (28) hatte einen rabenschwarzen Tag, brach völlig ein und kam mit fast zwei Minuten Abstand als Zehnter an. Zhao beendete das Rennen mit über zwölf Minuten Verspätung.
Geiger war nach dem Zieleinlauf sichtlich bedient, aber auch schon wieder kämpferisch: „Das war nicht mein Tag. Ich habe mich nicht gut gefühlt.“ Er konnte das hohe Tempo nicht halten und lief das Rennen nur noch aus.
Seine klare Ansage für die Zukunft: „Mit dem Kopf bin ich schon auf der Großschanze. Ich will Medaillen!“, gab er als Parole für die nächsten Tage aus. Eine Einschätzung lieferte auch Bundestrainer Eric Frenzel (37): „Scheinbar waren wir energetisch nicht auf dem Niveau, um ganz vorn mithalten zu können.“ (red)
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