Philipp Raimund und Marius Lindvik waren Freunde, seit dem Anzug-Skandal rund um die norwegischen Skispringer herrscht aber Eiszeit. Jetzt zoffen sie sich über die Medien.
Sie waren FreundeZoff mit deutschem Gold-Helden: „Mund bisschen zu weit aufgemacht“
Früher waren sie Kumpels, doch das ist jetzt wohl vorbei! Zwischen dem deutschen Skisprung-Ass Philipp Raimund (25) und Norwegens Marius Lindvik (27) gibt es mächtig Ärger.
Ihre einstige Kumpel-Beziehung, bei der sie sogar zusammen Videospiele zockten, ist zerbrochen. Auslöser sind ein Skandal um Betrug und einige scharfe Kommentare.
Olympia 2026: Zoff zwischen Raimund und Lindvik
Jetzt schießt Lindvik, der am Dienstagabend die Silbermedaille mit Norwegens Mixed-Team gewann, scharf zurück. Seine Anschuldigung an Raimund lautet: „Nach der letzten Saison hatte er seinen Mund ein bisschen zu weit aufgemacht in den Medien. Danach wollte ich nicht mehr so eng mit ihm befreundet sein.“ Das berichtet „Sportbild“.
Aber worum geht es eigentlich? Der Hintergrund: Bei der Weltmeisterschaft letztes Jahr in Trondheim wurden Lindvik und sein Teamkamerad Johann André Forfang (30) disqualifiziert, weil ihre Anzüge manipuliert waren.
Davor hatte Lindvik noch Gold auf der Normalschanze geholt, knapp vor Andreas Wellinger, einem Mannschaftskollegen von Raimund. Für Raimund, der seinerseits ein sensationelles Olympia-Gold auf der Normalschanze feierte, fühlte sich die ganze Sache an „wie ein Betrug, wie ins Gesicht gespuckt“.
Was den deutschen Überflieger am meisten wurmt, macht er deutlich: das Ausbleiben einer Entschuldigung. „Wenn einer von ihnen zu mir gekommen wäre und gesagt hätte: ‚Hey, mir tut es sehr leid, was passiert ist‘, dann hätte ich ihnen wahrscheinlich vergeben“, sagt Raimund. Aber auf so ein Zeichen hofft er bis jetzt ohne Erfolg.
Anstelle einer Aussprache gibt es nur öffentliche Sticheleien. Trotzdem ist eine Wiederannäherung anscheinend nicht völlig vom Tisch. Lindvik selbst sagt dazu: „Es ist noch nicht zu spät.“
Offen bleibt, wer den Anfang macht. Eine Gelegenheit könnte sich schon am Donnerstag bieten, wenn das Training auf der Großschanze ansteht. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.


