Olympia und WM verpasstDeutscher Lauf-Star plant großen Heim-Moment

Konstanze Klosterhalfen gemeinsam mit Hanna Klein nach der EM 2023.

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Konstanze Klosterhalfen (l.) will bei der Weltmeisterschaft 2031 in München dabei sein.

Sie hat schwere Zeiten hinter sich, doch jetzt schaut Konstanze Klosterhalfen wieder optimistisch in die Zukunft – mit einem gewaltigen Vorhaben!

München wird der Austragungsort für die Leichtathletik-WM 2031 sein – eine Ankündigung, die für eine deutsche Sportlerin eine ganz besondere Bedeutung hat. Die 29-jährige Konstanze Klosterhalfen verfolgt ein deutliches Vorhaben: Ihre Teilnahme an diesem Event vor den eigenen Fans ist fest eingeplant.

Noch immer präsent sind die Szenen ihres gewaltigsten Triumphs. Unter dem tosenden Applaus der Zuschauer rannte Klosterhalfen im August 2022 zur EM-Goldmedaille über die 5000-Meter-Distanz im Olympiastadion von München. Genau diese Momente dienen jetzt als Motivation für ein neues, gewaltiges Ziel. Das berichtet „SPORT1“.

WM-Traum in München: „Das ist der Wahnsinn!“

Die Athletin zeigt sich begeistert: „Die WM 2031 in München ist der Wahnsinn! Ich freue mich jetzt schon darauf und habe gehofft, dass die Entscheidung so ausfallen würde!“. Das damalige Flair ist ihr noch lebhaft in Erinnerung: „Ich fühle jetzt noch die Atmosphäre im Olympiastadion, im Olympiapark oder in der ganzen Stadt, wenn ich zurück an die Finals 2022 denke!“

Allerdings plant „Koko“ keinesfalls, nur auf der Tribüne zu sitzen. Ihre sportliche Karriere ist langfristig ausgelegt, mit der Leichtathletik-WM in München 2031 als dem angestrebten Höhepunkt ihrer Laufbahn. Sie wäre dann 34 Jahre alt. Entschlossen erklärt sie: „Für mich persönlich ist es, als würde sich ein Kreis schließen und ich möchte unbedingt bei einer Weltmeisterschaft vor Heimpublikum dabei sein“.

Diese Ankündigung ist erstaunlich, weil die Laufbahn von Klosterhalfen in der jüngeren Vergangenheit wiederholt durch Blessuren und Misserfolge gekennzeichnet war. Im Jahr 2024 fehlte sie bei den Europameisterschaften in Rom und ebenso bei den Olympischen Spielen in Paris. An der WM 2025 in Tokio konnte sie ebenfalls nicht teilnehmen.

Aus diesem Grund entschied sie sich 2026 gezielt für eine andere Strategie. Anstelle einer kompletten Saison auf der Bahn fokussierte sie sich auf Läufe auf der Straße, um erneut Härte für den Wettkampf aufzubauen. Ihre Begründung im Sommer lautete: „Dann wollten wir jedoch kein Risiko eingehen, da die Belastung auf der Bahn immer noch intensiver ist“.

Die Strategie war erfolgreich. Schon im April gelang Klosterhalfen im spanischen Laredo eine neue deutsche Bestmarke über zehn Kilometer in 30:37 Minuten. Jetzt steht die nächste Etappe an. Sie verkündet: „Nächstes Jahr werde ich wieder auf die Bahn zurückkehren.“ Damit könnte die Weltmeisterschaft 2027 in Peking ihr großes Comeback auf der internationalen Sportbühne markieren. 

Seit einiger Zeit schien ihre Zukunftsplanung von der nächsten gesundheitlichen Hürde bestimmt zu sein. Inzwischen schaut sie aber wieder voller Zuversicht nach vorne und meint: „Die besten Jahre liegen noch vor mir.“ (red)

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