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„Betrachten Entwicklung mit Skepsis“ Großer deutscher Sportverband nutzt kein Twitter mehr

Franziska Preuß und Stefan Schwarzbach verfolgen die Biathlon-Wettkämpfe.

Biathletin Franziska Preuß und DSV-Vorstand Stefan Schwarzbach bei der IBU Weltmeisterschaft Biathlon in Antholz im Jahr 2020.

Der Deutsche Skiverband hat ein Zeichen gesetzt. Am Mittwoch wurde der vorerst letzte Tweet abgesetzt, ab sofort will der DSV Twitter nicht mehr nutzen.

Am Mittwoch, 30. November 2022, gab es um 10.48 Uhr eine letzte Mitteilung des Deutschen Ski Verband (DSV) auf Twitter: „Hinweis in eigener Sache: Liebe Kolleginnen und Kollegen! Aufgrund der aktuellen Entwicklungen rund um den Nachrichtendienst Twitter werden wir unsere Berichterstattung auf diesem Kanal bis auf Weiteres einstellen. Alle Neuigkeiten rund um den Skisport finden Sie wie gewohnt auf den Social-Media-Plattformen Facebook, Instagram und TikTok sowie über den DSV-Newsletter! Beste Grüße! DSV-Pressestelle.“

Noch haben nicht viele der Nutzerinnen und Nutzer (der DSV hat rund 45.000 Follower) die Entscheidung mitbekommen.

Deutscher Ski Verband will Twitter nicht mehr nutzen

Ein Fan kommentiert unter dem Tweet: „Das ist wirklich die schlauste Entscheidung, die Ihr treffen könnt ;-) von welchen Entwicklungen sprecht Ihr überhaupt? Kommt mir ja nicht mit Ethik & Moral. Vertretbar, dass Schnee um die halbe Welt transportiert wird? In China dabei sein, aber hier abhauen. DAS ist Doppelmoral.“

Alles zum Thema Twitter

Doch was steckt genau hinter der Entscheidung des DSV, künftig auf Twitter zu verzichten? „Wir betrachten die Entwicklung bei Twitter mit einer gewissen Skepsis. Solange nicht klar ist, wohin sich die Plattform hinsichtlich der Firmenphilosophie entwickelt, sehen wir bis auf Weiteres davon ab, unseren Account zu bespielen“, erklärt DSV-Vorstandsmitglied Stefan Schwarzbach.

Andere Plattformen und Social-Media-Kanäle will der Skiverband weiter nutzen. Gelöscht wird das Twitter-Konto des DSV zunächst auch nicht.

Nach der Übernahme durch Milliardär Elon Musk (über 200 Milliarden Euro schwer) geht Twitter beispielsweise nicht mehr gegen Falschinformationen zum Coronavirus vor. Zudem ist Musk dabei, in großem Stil bei Twitter gesperrte Accounts wiederherzustellen. (ubo, dpa)

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