Mick Schumacher fährt ab 2027 für Meyer Shank Racing in der IndyCar-Serie. Er bezeichnet dies als „besondere Chance“.
„Ganz besondere Chance“Mick Schumacher kündigt seinen Wechsel an
Mick Schumacher wechselt für seine zweite IndyCar-Saison das Team und fährt ab 2027 für Meyer Shank Racing. Das gaben der Rennstall und der 27-Jährige bekannt. Aktuell fährt der Sohn des siebenmaligen Formel-1-Weltmeisters Michael Schumacher für Rahal Letterman Lanigan Racing.
„Das ist eine ganz besondere Chance für mich, für die ich unglaublich dankbar bin. Ich freue mich darauf, mit dem Team zusammenzuarbeiten und gemeinsam daran zu arbeiten, was wir erreichen können“, schrieb Schumacher bei Instagram.
Mick Schumacher mit solidem Premieren-Jahr
Schumacher hatte in der IndyCar-Serie am vergangenen Wochenende zwei stabile Rennen abgeliefert und die Top Ten erneut nur knapp verpasst. Der Rookie holte in beiden Rennen auf der Milwaukee Mile im US-Bundesstaat Wisconsin den 13. und den 12. Platz.
Dem souveränen Spitzenreiter Alex Palou (Chip Ganassi) aus Spanien reichten beim Doppelsieg des Mexikaners Pato O'Ward (Arrow McLaren) ein fünfter und ein zehnter Platz zur erfolgreichen und vorzeitigen Titelverteidigung. Er gewann die Gesamtwertung zum vierten Mal in Serie und zum fünften Mal insgesamt.
Schumacher war im ersten Rennen von Rang vier gestartet und hielt sich zunächst in der Spitzengruppe. In den Boxenstopp-Phasen verlor der Deutsche einige Positionen, hielt in seinem Honda des Teams Letterman Lanigan Racing (RLL) aber bis zuletzt den Anschluss an die Top Ten. Ins zweite Rennen über 250 Runden auf dem Oval in Milwaukee war der 27-Jährige von Position 13 aus gestartet.
Der Sohn von Michael Schumacher war zu Saisonbeginn in die nordamerikanische Rennserie eingestiegen und tat sich zunächst meist schwer, kommt mittlerweile aber deutlich besser zurecht.
Mitte Juli überzeugte er in Nashville als Achter, sein bislang bestes Ergebnis, zuletzt wurde er auf dem Stadtkurs in Washington zudem Elfter. Am Sonntag gelangen ihm nun sein dritt- und viertbestes Ergebnis. (sid/dpa)
