Der Sohn von Mick Schumacher rast bei Wetter-Chaos in Nashville erstmals in die Top Ten der IndyCar-Serie.
Endlich der DurchbruchMick Schumacher glänzt im Regen-Chaos

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Mick Schumacher findet sich in der IndyCar-Serie immer besser zurecht. (Archivfoto)
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Endlich der Erfolg! Mick Schumacher schafft beim zwölften IndyCar-Saisonlauf den langersehnten Sprung nach vorn.
Mick Schumacher kommt in der IndyCar-Serie zunehmend besser an. Auf einer für ihn gänzlich unbekannten Ovalstrecke beendete der Spross der Formel-1-Ikone Michael Schumacher am Montag (20. Juli) erstmals einen Wettbewerb in den Top Ten.
Der frühere Formel-1-Fahrer erreichte bei der zwölften Veranstaltung der Saison in Nashville (Tennessee) den achten Rang. Aufgrund von starken Niederschlägen wurde der Lauf auf Montag verlegt. Es war eine beeindruckende Leistung des 27-Jährigen, der sich vom 16. Startplatz auf dem Oval von Nashville nach vorne kämpfte.
Mick Schumacher nach dem Erfolg: „Das war kein Glück“
Nach dem Rennen äußerte sich Schumacher zufrieden: „Die Pace war immer gut genug für die Top 10. Dass wir es diesmal ins Ziel gebracht haben, das ist großartig“. Er betonte zudem: „Ich wusste immer, dass das möglich ist. Es ist nicht so, dass wir jetzt auf einmal nur Glück gehabt hätten. Wir waren konstant, wir waren geduldig und wir haben einfach ein sauberes, solides Rennen abgeliefert.“
Er sieht sogar noch Potenzial für mehr: „Herausgekommen ist nun dieses Ergebnis, wobei ich glaube, dass sogar noch ein bisschen mehr drin gewesen wäre.“
Allerdings war bei den widrigen Bedingungen auch Umsicht gefragt. „Auf der oberen Spur bin ich etwas vorsichtiger gefahren, nachdem ich gesehen hatte, dass dort einige andere ausgerutscht waren. Ich selbst hatte auch einen dieser Momente“, schilderte Schumacher die heiklen Momente. „Von da an wollte ich einfach sichergehen, dass wir ins Ziel kommen und ein gutes Ergebnis einfahren. P8 ist meiner Meinung nach ein solides Resultat, aber ja, es wäre noch einiges mehr drin gewesen.“
Besser platziert im Gesamtklassement
Zuvor hatte der Neffe von Ralf Schumacher als beste Saisonplatzierung einen 16. Platz vorzuweisen, den er vor etwa sechs Wochen auf der Ovalstrecke in Madison (Illinois) holte.
Dank dieser Spitzenplatzierung klettert Schumacher, der für das Team Rahal Letterman Lanigan Racing (RLL) einen Honda steuert, im Gesamtklassement leicht nach oben. Seine Position verbessert sich von Rang 25 auf 24. Bei den Neulingen bleibt er weiterhin auf dem dritten Platz.
Der Triumph in Nashville ging an den spanischen Champion und aktuellen Spitzenreiter Alex Palou vom Team Chip Ganassi Racing, der sich gegen Josef Newgarden (Penske) durchsetzte. Der nächste Lauf steht am 9. August in Portland (Oregon) auf dem Programm. (red)
Eigentlich war der Start des Rennens für Sonntag vorgesehen, aber diverse Unwetterwarnungen sowie heftige Niederschläge verhinderten eine Durchführung wie geplant. (red)

