Es war ein Rennen mit Herausforderungen, erst recht für Indy500-Rookie Mick Schumacher. Wie er den Rennklassiker als erster Deutscher nach über 100 Jahren erlebt hat, sagt er danach.
Indy-Debüt mit Mauer-CrashMick Schumacher: „Kampf ums Überleben“

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Mick Schumacher bei seiner Indy500-Premiere an der Box.
Nach seiner Indy500-Premiere inklusive später Mauerberührung musste Mick Schumacher erstmal durchatmen.
„Es war am Ende wirklich ein Kampf ums Überleben, besonders beim vorletzten Restart“, sagte der erste Deutsche am Start des Rennens über 500 Meilen auf dem legendären Oval in Indianapolis übereinstimmenden Medienberichten zufolge. Der 27-Jährige kam auf den 18. Rang und war damit bester Rookie in dem Feld mit 33 Autos. Gestartet war Mick Schumacher von Position 27.
Mick Schumacher: „Wurde links und rechts überholt“
Den Sieg, nachdem Schumacher mit seinem Wagen die Mauer berührt hatte, feierte der Schwede Felix Rosenqvist. Der Vorsprung auf David Malukas betrug nur 0,0233 Sekunden. Knapper war noch nie eine Entscheidung bei nun insgesamt 110 Auflagen des Rennklassikers ausgefallen.
Beim Start hatte Mick Schumacher gleich Plätze verloren. Er sei ihn vielleicht sogar etwas zu vorsichtig angegangen, „und wurde dann links und rechts überholt. Aber wie alle gesagt haben: Es ist ein unglaublich langes Rennen, man muss einfach dranbleiben, und genau das haben wir getan“, betonte er.
Vor mehr als 300.000 Zuschauern war dann wenige Runden vor Schumachers Mauerstreifer Caio Collet mit seinem Wagen in die Streckenbegrenzung eingeschlagen. Das Auto fing an zu brennen und schlitterte ins Gras.
Der Brasilianer konnte aber mit Hilfe der Stewards wieder aus seinem Auto steigen und gab mit einem Daumen hoch Entwarnung. Doch der Crash hatte für Mick Schumacher Folgen. „Uns wurde gesagt, dass die Strecke gesäubert wurde. Die obere Linie wurde es aber definitiv nicht gut genug, weshalb ich rausgerutscht bin und die Mauer traf“, erklärte er.
Am Ende eines wieder einmal hoch ereignisreichen Indy500 fiel die Bilanz des deutschen Piloten vom Team Rahal Letterman Lanigan Racing aber sehr positiv aus. „Ich habe Runde für Runde so viel gelernt und verstehe, warum man sagt, dies sei das größte Spektakel im Rennsport.“ (dpa)
