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Zwei seiner Boliden zu verkaufen Michael Schumachers geheimer Super-Porsche steht in Leverkusen

Michael Schumacher hat gute Laune beim Rennen in seinem Heimatland.

Formel-1-Weltmeister Michael Schumacher beim Großen Preis von Deutschland am 20. Juli 2012.

Aktuell stehen zwei ganz besondere Sportwagen im Internet zum Verkauf. Der von Michael Schumacher gefahrene Porsche Carrera GT und sein Ferrari California. Die Schmuckstücke haben zudem noch eine Besonderheit.

Kaum ist Michael Schumacher (53) durch die Verleihung des Staatspreises NRW wieder in aller Munde, da ploppen im Internet echte Raritäten aus dem bewegten Leben der Formel-1-Legende auf.

In der Schweiz steht ein Ferrari California in Sonderlackierung zum Verkauf. Doch das schwarze Geschoss, das beim Leverkusener Händler ROOCK Sportsystem GmbH steht, ist ein echter Hammer: Schumis geheimer Porsche Carrera GT mit MS-Logo.

Michael Schumacher: Porsche Carrera GT und Ferrari California zum Verkauf

Ferrari-Legende Schumi rast im Porsche über die deutsche Autobahn – eigentlich undenkbar! Doch der Kerpener war während seiner Karriere einfach heiß auf die schnellsten Schlitten. Und so gönnte er sich im Frühjahr 2004 neben einem Ferrari Enzo (632 PS) eben auch den Herausforderer aus Zuffenhausen (612 PS). Vier Jahre lang war er heimlich Porsche-Fahrer.

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Der Leverkusener Händler ROOCK Sportsystem GmbH klärt auf: „Der Porsche Carrera GT Michael Schumacher, mit der deutschen Erstauslieferung am 29. April 2004 wurde von der Firma Weber Management neu gekauft und Michael Schumacher zur Verfügung gestellt.“ Ein cleverer Trick, damit Schumis Fremdgehen in Sachen Sportwagen nicht so auffiel.

Der Porsche Carrera GT von Michael Schumacher steht in einer Halle – im Hintergrund sind noch weitere Sportwagen zu sehen.

Der Super-Porsche von Michael Schumacher steht beim Leverkusener Händler ROOCK im Juni 2022 zum Verkauf (undatierte Aufnahme).

Bis 2008 war der Bolide im Besitz des damaligen Managers Willi Weber (80), der sich erst nach der Beendigung ihrer Geschäftsbeziehung bei Schumis Formel-1-Comeback Ende 2009 bei Mercedes vom Porsche trennte. Und nun wird das seltene Sammlerstück in Leverkusen zum Kauf angeboten.

Auf dem Porsche-Heck prangt das Schumi-Logo.

Hingucker: das orange MS-Logo auf dem Heck des schwarzen Porsche Carrera GT (undatierte Aufnahme).

Der Schumi-Porsche hat 14.200 Kilometer auf der Uhr. Sein 5,7-Liter-V10 leistet 612 PS. Besonders machen ihn die roten Bremssättel, das orange MS-Logo auf dem Heck und ein Schumacher-Helm auf der Dokumenten-Tasche. Einen Preis nennt ROOCK erst auf Anfrage. Da der Supersportwagen auf 1500 Exemplare limitiert war, darf man von mehr als einer Million Euro ausgehen.

Günstiger ist Schumis Ferrari California zu haben. An der Entwicklung des Coupé-Cabrios mit 4,3-Liter-V8 (460 PS) war Schumi selbst beteiligt und präsentierte es bei den Ferrari Racing Days 2008 auf dem Nürburgring.

Schumis Ferrari California im Silber-Ton „Argento Nurburgring“ steht in der Schweiz.

Der Ferrari California von Michael Schumacher steht beim Händler „Boutsen Classic Cars“ im Juni 2022 zum Verkauf (undatierte Aufnahme).

Danach gönnte er sich auch ein Exemplar für die Privatsammlung – natürlich mit eingestickten Schumi-Logos auf den Schalensitzen.

MS- und Ferrari-Logo auf dem Sitz von Michael Schumachers altem Ferrari Cailornia

MS- und Ferrari-Logo auf dem Sitz von Michael Schumachers altem Ferrari Cailornia (undatierte Aufnahme).

Das Chassis-Nummer 168913 trägt aber nicht Ferrari-Rot, sondern den Silber-Ton „Argento Nurburgring“. Laut dem Schweizer Händler „Boutsen Classic Cars“ besaß er den California von 2009 bis 2012 und verkaufte ihn mit der Laufleistung von 15.643 Kilometern. Auch hier gibt es den Preis auf Anfrage.

Es sind zwei Raritäten aus Schumis großem Fuhrpark, den Ehefrau Corinna (53) nach seinem tragischen Skiunfall Ende 2013 verkaufte. Doch nicht alle Modelle erzielen Top-Preise wie sein schwarzer Ferrari FXX (800 PS), der 2015 für über 1,3 Millionen Euro versteigert wurde.

Sein Mercedes-Dienstwagen C 63 AMG T (457 PS) von 2010 erzielte am 3. Februar 2022 gerade mal 27.600 Euro. Der Verkäufer hatte sich 100.000 Euro erhofft, doch eine schnöde C-Klasse ist eben kein Ferrari-Sondermodell.

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