Formel 1 trauert um Schumi-Ingenieurin Antonia Terzi bei schwerem Unfall verstorben

BMW-Williams-Chefaerodynamikerin Antonia Terzi lehnt sich mit ihren linken Arm an gestapelte Reifen an

Antonia Terzi damals noch Chefaerodynamikerin bei BMW-Williams am 04. März 2003 ist tot

Große Trauer in der Formel 1: Antonia Terzi, ehemalige Ferrari-Ingenieurin, ist bei einem Autounfall in Großbritannien gestorben. Die Italienerin arbeitete auch mit Michael Schumacher zusammen.

Großbritannien. Die ehemalige Formel-1-Aerodynamikerin Antonia Terzi (†50) ist laut verschiedenen Medienberichten am Sonntag (31. Oktober) bei einem Verkehrsunfall in Großbritannien ums Leben gekommen. 

Die Italienerin arbeitete unter anderem auch während der Zeit von Motorsport-Ikone Michael Schumacher (52) als Ingenieurin im Team von Ferrari. Außerdem gilt sie als die Erfinderin der „Hammerhai“-Nase.

Antonia Terzi: Eine der ersten starken Frauen in der Formel 1

Terzi war eine der ersten Frauen, die bei einem Formel-1-Team eine technische Führungsposition übernahmen. Die aus San Felice in der Nähe von Modena kommende Italienerin studierte in England Aerodynamik und arbeitet danach unter Chefdesigner Rory Byrne (77) bei Ferrari.

Schnell machte sie sich mit ihren herausragenden technischen Berechnungen bei der Scuderia einen Namen. Die lange als „Frau der Zahlen“ bekannte Terzi wechselte daraufhin 2002 zu BMW-Williams, wo sie als Leiterin der Aerodynamikabteilung noch mehr Verantwortung übernehmen durfte.

Dort machte sie vor allem durch ihre besondere Auto-Nase Schlagzeilen, die von den Medien als „Hammerhai“ oder „Walross“ bezeichnet wurde.

Da sich das Design jedoch nicht durchsetze und Williams auch mit Ralf Schumacher (46) und Juan Pablo Montoya (46) keine Erfolge einfahren konnte, endete Terzis Zeit schließlich bei BMW-Williams.

Nach ihrer Formel-1-Zeit arbeitete die Italienerin unter anderem als Assistenzprofessorin an der Technikuniversität Delft in den Niederlanden. Außerdem arbeitete sie von 2014 bis 2019 für den Luxusautohersteller Bentley.

Seit 2020 hatte sich Terzi der Universität Canberra in Australien angeschlossen. Der tödliche Unfall soll sich während der Vorbereitungen für ihren Umzug nach Australien ereignet haben. (job)

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