Plötzlich auf Platz zwei, doch dann der tiefe Fall: Die nächste große Ernüchterung kam für Mick Schumacher diesmal vor der fünften Kurve.
Kollision, Strafe, Letzter!Dramatischer Einbruch für Mick Schumacher
Für Mick Schumacher (27) wurde das Rennen in Detroit zu einem echten Albtraum!
Beim achten Lauf der IndyCar-Saison fand sich der Deutsche kurzzeitig auf Platz zwei wieder. Doch nur Augenblicke danach folgte der dramatische Einbruch. Die Hoffnung auf eine Riesen-Überraschung war nach nicht einmal drei Minuten dahin.
Crash beim Neustart: Der Traum für Mick Schmacher platzt!
Auf dem schmalen Stadtkurs kämpfte sich Schumacher von Position 23 aus langsam aber sicher nach vorn. Sein Team Rahal Letterman Lanigan Racing ging volles Risiko und beorderte den deutschen Fahrer frühzeitig für den finalen Reifenwechsel an die Box.
Dann kam der Zufall zu Hilfe: Unmittelbar nach Micks Stopp krachten Santino Ferrucci und Rinus VeeKay ineinander, was eine Safety-Car-Phase auslöste. Da die meisten Konkurrenten noch nicht gestoppt hatten, lag Schumacher beim Neustart sensationell auf dem zweiten Platz, direkt hinter Spitzenreiter Alex Palou. Das berichtet „sportbild.de“.
Doch die Hoffnung auf einen Platz auf dem Treppchen fand ein abruptes Ende. Beim Neustart hatte Schumacher mit mangelnder Haftung zu kämpfen und kam sofort in Bedrängnis. Er wurde von David Malukas angegriffen, und die beiden lieferten sich einen packenden Zweikampf über mehrere Kurven.
Der Knackpunkt kam vor der fünften Kurve: Mick verpasste den Bremspunkt, ihre Boliden berührten sich. Sowohl Schumacher als auch Malukas fielen ans Ende des Feldes zurück – die Aussicht auf ein Top-Resultat war geplatzt.
Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, wurde nach dem Rennen auch noch bekannt, dass Schumacher sowieso eine Strafe erhalten hätte. Zum Zeitpunkt seines Boxenstopps war die Boxengasse nämlich bereits zu. Den zweiten Rang hätte er also auf keinen Fall behalten können.
Zu allem Überfluss streikte dann auch noch der Funk. Etwa 15 Runden vor dem Ende brach die Kommunikation zu seinem Dallara-Honda ab. Auf Geheiß der Rennleitung musste Mick noch einmal an die Box, eine Reparatur, die ihn acht weitere Runden kostete. Schließlich überquerte er die Ziellinie mit neun Runden Rückstand als 21. und somit auf dem letzten Platz.
Den Sieg sicherte sich der Führende in der Weltmeisterschaft, Alex Palou. Trotz mehrerer Safety-Car-Phasen kontrollierte der Spanier das Rennen und ließ Kyle Kirkwood sowie Micks Teamkollegen Graham Rahal hinter sich auf den Podiumsplätzen. Für das Team Rahal Letterman Lanigan Racing war dies zumindest ein tröstliches Ende eines harten Wochenendes.
Für Schumacher selbst ändert sich die Situation hingegen kaum: Sein bisheriges Top-Ergebnis in seiner ersten IndyCar-Saison bleibt ein 17. Rang in Long Beach. Das Indy 500 beendete er auf Position 18 – als stärkster Neuling im Feld, was ihm die Auszeichnung „Rookie of the Year“ einbrachte. Auf den Stadt- und normalen Rennstrecken fehlt ihm aber weiterhin der Durchbruch: Bei sechs Qualifyings auf diesen Kursen erreichte er nicht ein einziges Mal das Q2. (red)
Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.
